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Wir sind noch da!

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Künstler gesucht

Viele Künstlerinnen und Künstler, die in der Vergangenheit bei der Langen Ost Nacht aufgetreten sind, schwärmen von der ganz besonderen Atmosphäre des Straßenfestes: Hier kommt der Stadtteil zusammen, sitzt und tanzt bis tief in die Nacht. Alle, die mitmachen, die Stimmung genießen und den engen Kontakt zum Publikum pflegen möchten, haben dieses Jahr bei der 16. LON am 22. Juli noch die Chance. Sie sollten sich aber mit ihrer Bewerbung beeilen und sie bis spätestens Freitag, 14. April bei Tracy Osei-Tutu im Rathaus einreichen. Danach wird das Organisationsteam entscheiden, wer beim Kulturprogramm auf mehreren Bühnen vertreten ist. Gefragt sind Bands, Chöre, Tanzgruppen, Solomusiker und anderer Künstler, die bei der Straßenparty am 22. Juli dabei sein möchten. Eine Gage kann für den Auftritt bei der Langen Ost Nacht leider nicht bezahlt werden.

Auch im Bereich der Straßenstände bestehen noch Möglichkeiten, hier wird dann ebenfalls eine Auswahl getroffen werden. Info-Stände und vor allem Mitmachaktionen sind immer besonders willkommen.

Kontakt über: Tracy Osei-Tutu, Landeshauptstadt Stuttgart, Haupt- und Personalamt, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart, Telefon 216-60245, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Auf den Spuren des Historismus

Bekanntlich sieht man nur, was man kennt. Deshalb bietet MUSE-O zur derzeit laufenden Ausstellung „Prunk und Plüsch – Historismus...“ Führungen und Exkursionen an. Leiter ist jeweils der Macher der Ausstellung, Jörg Kleinbeck.

Es ist doch immer etwas ganz Besonderes, wenn derjenige, der eine Ausstellung erarbeitet hat, auch durch die Schau führt. Die Besucherin, der Besucher erfährt, wie das Ganze zustandegekommen ist, was schwierig war und was einfach, auch, was nicht geklappt hat. Außerdem erlebt man das Thema viel unmittelbarer und emotionaler. Auf jeden Fall bekommt man mehr mit als ein „normaler“ Ausstellungsgast.

Dieses Erlebnis genießt, wer am 23. April oder am 14. Mai, beides Sonntage, um 15 Uhr ins MUSE-O kommt. Der Kenner des Historismus (und des Jugendstils) nicht nur im Stuttgarter Osten, der Buchhändler Jörg Kleinbeck, führt durch „seine“ Ausstellung. Er weist auf Besonderheiten bei den Bild-/Text-Tafeln hin, die einzelne Häuser oder Ensembles präsentieren. Er erläutert auch die prachtvollen Exponate, die die Gestalter vom Museumsverein zum Teil zu kleinen Szenerien zusammengestellt haben.

Am Samstag, 1. April und am Sonntag, 30. April geht’s dann – jeweils um 15 Uhr – hinaus ins Gelände. Bei dieser (beidesmal gleichen) Exkursion zeigt Kleinbeck wesentliche Beispiele des Historismus in Ostheim und in Berg. Neben einigen weniger bekannten und deswegen erst noch zu entdeckenden Wohnhäusern kommen die Wanderer auch zu den württembergischen „Prototypen“ des Historismus: zur Villa Berg und zur Berger Kirche. Treffpunkt ist der Urachplatz, genauer der kleine Spielplatz an dessen östlichem Rand. Der Weg endet in Berg.

Prunk und Plüsch. Historismus im Stuttgarter Osten 1850-1914. Eine MUSE-O-Ausstellung

MUSE-O, Gablenberger Hauptstaße. 130, 70186 Stuttgart

Ausstellung bis Juni 2017

Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)

Eintritt: 2 Eurok, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Sonderführungen durch die Ausstellung: So, 23. April und So, 14. Mai, jeweils 15 Uhr

Exkursionen zur Ausstellung durch Ostheim und Berg: Sa, 1. April und So, 30. April, jeweils 15 Uhr Teilnahme an der Führung und der Exkursion frei, Spenden erwünscht

Foto: Kleinbeck

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Zur Langen Ost Nacht anmelden

Auftritt vor großem Publikum bei der LON.

Am Samstag, 22. Juli findet bereits zum 16. Mal die Lange Ost Nacht statt. Wie immer besticht die Partynacht zwischen Schmalzmarkt und Ostheimer Marktplatz mit ihrer Mischung aus Gastronomie, Kultur, Spektakel und Information. An diesem Tag zeigt sich die ganze Vielfalt des Stuttgarter Ostens, ergänzt durch Beiträge von auswärtigen Künstlern und Standbeschickern – und der Stadtbezirk kommt zusammen, um gemütlich bis in die Nacht hinein zu feiern.

Derzeit wird das Programm für die LON zusammengestellt: Wer mitwirken und sich im Rahmen des beliebten Festes präsentieren will, kann sich bis Ende März bei Tracy Osei-Tutu bewerben. Sie koordiniert dieses Jahr von Seiten der Stadt Stuttgart die Lange Ost Nacht, Veranstalter ist der Museumsverein MUSE-O.

Fürs Kulturprogramm sind Beiträge von Bands, Chören und Solomusikern ebenso gefragt wie Theater- und Tanzgruppen, Kabarettisten, Artisten und andere Künstler. Für den Auftritt bei der Langen Ost Nacht wird keine Gage bezahlt; aber die Teilnehmer haben hier die Möglichkeit, sich vor einem großen Publikum in guter Stimmung zu präsentieren.

Ergänzend zum Kulturprogramm sind entlang der Festmeile Stände mit verschiedensten Angeboten zu finden. Hier gibt es Leckereien aus aller Welt, aber auch Info-Stände oder Mitmachaktionen. Wer Lust hat, einen kulturellen Beitrag oder einen Stand zur Langen Ost Nacht beizusteuern, wendet sich ebenfalls an Tracy Osei-Tutu, Landeshauptstadt Stuttgart, Telefonnummer 21660245 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Gepflegte Unterhaltungsmusik

Musik voller französischer LebensfreudeMusik voller französischer Lebensfreude

Es gibt mal wieder Musik im MUSE-O. Am Samstag, 28. Januar kommt das Trio For me-dable ins alte Schulhaus nach Gablenberg; zu hören sind feine Klänge aus dem Land unserer westlichen Nachbarn.

Das Trio um den französischen Sänger Marc Delpy bietet eine beschwingte Mischung aus Chanson-Klassikern, schwungvollen Musette-Walzern und groovigem Swing. Kontrabass und Gitarre schaffen dabei die rhythmische Grundlage, das Akkordeon und die samtweiche Stimme Delpys legen die Melodien darüber. Das ist alles leicht, stilvoll, charmant – und ein bisschen liebevoll-altmodisch.

Nach dem Ende der Klassik-Musikreihe im MUSE-O im letzten Jahr startet der Museumsverein mit diesem Konzert einen Versuch, gepflegte Unterhaltungsmusik im Raum 1 des Museums­gebäudes zu etablieren. Sollte das geneigte Publikum aus Gablenberg, dem Osten und der ganzen Stadt das Programm genießen und annehmen, dann ist mit weiteren musikalischen Sams­tagabenden in dem Haus am Schmalzmarkt zu rechnen.

Le Trio For me-dable. Chanson, Musette & Swing. Ein Konzert im MUSE-O

Samstag, 28. Januar, 20 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart.

MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.

Weitere Informationen: www.muse-o.de

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Stilkopien aus der Vergangenheit gesucht

MUSE-O will Historismus zeigen

MUSE-O will Historismus zeigen

Am 5. Februar endet die Krippenausstellung im MUSE-O, doch die nächste Schau wirft schon ihre Schatten voraus. „Historismus im Stuttgarter Osten“ ist das nur scheinbar komplizierte Thema. Es geht einfach um Bauten, die sich an historischen Stilen orientieren – und um Gegenstände des Alltags, die ebenfalls diese Stilmischung zeigen. Die sucht der Verein derzeit noch.

In der sogenannten Gründerzeit nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 und nach der Gründung des Deutschen Reiches entwickelte sich auch Württemberg rasant. Französische Reparationszahlungen flossen ins Land, ein Wirtschaftsaufschwung mit entsprechendem Bauboom war die Folge. In Stuttgart wuchsen in dieser Zeit ganz neue Stadtquartiere, etwa der Stuttgarter Westen. Und auch im Osten füllten sich die Räume zwischen den alten Dörfern Berg, Gaisburg und Gablenberg mit neuen Bauten: der Siedlung Ostheim und zahlreichen kleineren Ortserweiterungen.

Die Architekten und Bauwerkmeister, die diese Neubauten planten, griffen oft auf Stile der Vergangenheit zurück, die sie teils wild mischten: Die Romanik, vor allem aber die Renaissance und die Gotik mussten als Vorbilder herhalten. Glücklicherweise waren weder die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges, noch die Abrisse der Nachkriegszeit im Stuttgarter Osten flächendeckend, so dass viele der historistischen Bauten heute noch stehen.

Der Buchhändler Jörg Kleinbeck, der für MUSE-O vor einigen Jahren auch schon die Ausstellung über den Jugendstil hierorts zusammengestellt hat, hat sich nun dieses Architekturthemas angenommen. Er hat es recherchiert, die Gebäude fotografiert und die beschreibenden Texte verfasst.

Die Verantwortlichen bei MUSE-O waren überrascht, wie vielfältig das bauliche Erbe jener Zeit noch heute ist. Es beginnt bei den berühmten Beispielen wie der Villa Berg im Neorenaissance-Stil oder der neugotischen Berger Kirche, die beide die ersten ihrer Art in Württemberg waren. Es führt weiter über andere öffentliche Bauten wie die Lukas- oder die Petruskirche, das Garnisonslazarett (heute Kulturpark Berg), die Ostheimer Kinderkrippe (heute Verwaltung des Bau- und Wohnungsvereins) oder das Wera-Heim bis hin zu Villen und einfacheren Wohnhäusern in nahezu allen Stadtteilen des Bezirks. Teils zeigt dabei das gesamte Gebäude die entsprechenden Stilmerkmale, teils sind es nur einige Baudetails.

Nun war der Historismus nicht auf die Architektur beschränkt. Die Gestalter am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts griffen auch bei Möbeln und Heimtextilien, Gläsern und Keramikarbeiten, Kleidung und Accessoires, Typografie und Buchgestaltung auf geschichtliche Vorbilder zurück. Auch diesen Aspekt möchten die MUSE-O-Ausstellungsmacher zeigen und rufen nun die Bevölkerung auf, ihnen entsprechende mögliche Exponate anzubieten. Im Moment liegen beispielsweise ein Bierhumpen aus der Zeit um 1900 in mittelalterlichem Stil und ein Stuhl von etwa 1880 mit „Renaissance“-Schnitzereien vor.

Da die Planungen schon weit fortgeschritten sind, bittet MUSE-O um baldige Meldungen, am besten per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das perfekte Angebot enthält ein Foto und nennt die Maße.

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Krippenausstellung im MUSE-O hat eröffnet

Neben Jesus, Maria und Joseph gehören vor allem Ochs und Esel zu einer Weihnachtskrippe. Das weiß so ziemlich jedes Kind - historisch gesehen ist es aber nicht richtig. „In der Bibel ist von Ochs und Esel überhaupt nicht die Rede, die tauchen erst im 4. Jahrhundert auf“, sagt MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl. Die neue Ausstellung im MUSE-O informiert über solche Fakten, vor allem aber zeigt sie ein buntes Spektrum verschiedener Krippenformen, von der Miniatur in einer Walnuss bis hin zur neapolitanischen Figur.

81 Krippendarstellungen hat Gohl zusammengestellt und dabei wie immer viel Unterstützung aus dem Stuttgarter Osten erfahren. So wurden Objekte von Sammlerinnen und Sammlern beigesteuert, aber auch von Menschen, die vielleicht nur diese eine Weihnachtskrippe besitzen. Sie unterscheiden sich nicht nur in Größe, Material und Herkunft, sondern vor allem in ihrem Stil. Es sind auch Stücke unter den Exponaten, die sich bestimmt nicht jeder unter den Weihnachtsbaum stellen möchte: eine Krippe, in der die komplette Heilige Familie durch Eisbären ersetzt ist zum Beispiel. Ein Grundsatz von MUSE-O sei, „nicht nur die schönen, wertvollen Dinge, sondern auch die etwas abseitigen und schrägen“ zu zeigen, sagte Ulrich Gohl bei der gut besuchten Eröffnung. Es gibt also manche Kuriosität zu entdecken beim Rundgang durch die beiden Museumsräume. Dabei kann man die Ausstellungsstücke zunächst einmal unvoreingenommen auf sich wirken lassen: Sie sind auf drei Ebenen ohne erklärende Texte aufgebaut – letztere gibt es separat dazu in einem kleinen Textheft.

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„Zur Krippe her kommet...“

Foto: Sammlung MUSE-OAuf die Hilfe der Stuttgarter bei der Arbeit von MUSE-O ist Verlass: Auf einen Aufruf hin haben sie dem Museumsverein Stuttgart-Ost weit über 100 Weihnachtskrippen angeboten. Daraus haben die Ausstellungsmacher nun eine Auswahl getroffen und eine in mehrfacher Hinsicht beachtliche Schau gemacht. Eröffnet wird am Sonntag, 13. November um 15 Uhr.

Da waren die Ausstellungsmacher von MUSE-O dann doch überrascht: Nach zwei Aufrufen in verschiedenen Zeitungen meldeten sich per Mail, Telefon oder Brief mehr als ein Dutzend Menschen, die dem Verein Krippen zur Ausstellung übergeben wollten. Das Besondere dabei: Mit vielen von ihnen verknüpfen sich ganz eigene Geschichten. Da ist die Krippe aus Sierra Leone, die eine Entwicklungshelferin mitgebracht hat, da ist die selbst geschnitzte Familienkrippe aus den 1950er-Jahren oder die Papierkrippe aus der Zeit um 1900. Auch wahre Kunstwerke befinden sich darunter, so eine provençalische Szene aus der Mitte des 20. Jahrhunderts und eine prachtvolle Einzelfigur von etwa 1800 aus einer neapolitanischen Krippe.

Besonders kitschige oder schräge Exemplare hat den Kuratoren kaum jemand angeboten – man will sich ja nicht blamieren. Derartige Stücke hat MUSE-O, meist für wenig Geld, ergänzend im Internet erworben. In dieser Rubrik ragen die Handy-Hülle mit Bethlehem-Motiv und die Doppel-LP mit Weihnachtsliedern und Pop-Up-Krippe heraus.

Bei der Gestaltung der Ausstellung setzen die MUSE-O-Leute auf einen stimmungsvollen Gesamteindruck. Die Grundinformationen auf Texttafeln sind auf das absolut Notwendige reduziert. Die Objektbeschriftungen und die Krippengeschichten stören nicht direkt beim Exponat das Bild, sondern sind in einem kleinen Heft zusammengefasst. Ganz im Mittelpunkt – auch im Wortsinne – stehen die beeindruckenden Krippen.

Eröffnet wird die Schau mit einer kleinen Feier am Sonntag, 13. November. Um 15 Uhr treffen sich Leihgeber und andere Interessierte in den Ausstellungsräumen von MUSE-O zu einem ersten Rundgang.

„Zur Krippe her kommet...“. Weihnachtskrippen von überall her und ihre Geschichten. Eine MUSE-O-Ausstellung

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Sonntag, 13. November bis Sonntag, 5. Februar 2017. Eröffnung am Sonntag, 13. November um 15 Uhr.

Geöffnet Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).

Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Aktuelle Informationen stets unter: www.muse-o.de

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Lyrik auf Ostheimer Blättern

Ein bemerkenswertes Lyrikprojekt stellen die Schreibenden am Freitag, 11. November im MUSE-O vor. Der Abend steht in der Reihe „Text & Extra“.

In diesen Tagen ist eine ungewöhnliche Lyrik- und Grafik-Mappe erschienen, die schon in ihrem Titel die Verbundenheit mit dem Stuttgarter Osten verrät; sie heißt „Ostheimer Blätter“. Die Autorin und die Autoren der Texte sind im literarischen Leben Stuttgarts feste Größen: Carmen Kotarski, Günter Guben, Peter Schlack und Klaus F. Schneider. Jede und jeder hat ein Gedicht beigesteuert, das von Hand gesetzt wurde. Der seit Jahrzehnten in Stuttgart lebende israelische Künstler Abi Shek hat dazu eine Grafik gestaltet.

Gedruckt wurde das fünfteilige Mappenwerk in der druckWERKstatt in der Ostheimer Schönbühlstraße, die seit langer Zeit von dem Bildhauer Wolfram Isele geleitet wird. Es ist in einer nummerierten und signierten Auflage von 50 Exemplaren erschienen.

Drei der vier AutorInnen werden im MUSE-O dabei sein. Sie tragen natürlich nicht nur das eine in der Mappe enthaltene Gedicht vor, sondern geben Einblicke in ihr derzeitiges Schaffen. Der aus Gablenberg stammende Schlack wird die Mitwirkenden vorstellen, Isele berichtet über die Herstellung. Der Bassist Peter Schönfeld begleitet das Programm mit seinen Improvisationen.

Der Abend steht in der Reihe „Text & Extra“, die der Museumsverein Stuttgart-Ost zusammen mit der Ostend-Buchhandlung organisiert und präsentiert.

Lyrik auf Ostheimer Blättern. Eine Lesung mit vier Autoren in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra"

Freitag, 11. November, 19 Uhr

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Eintritt: 8 Euro. www.muse-o.de

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Lesung: Wenn eine Nachtfahrt alles ändert

Die Lesungsreihe „Text & Extra“ von MUSE-O und der Ostend-Buchhandlung geht am Freitag, 16. September um 19 Uhr in ihre nächste Runde. Der Ostheimer Ivica Perković präsentiert seinen Erstlingsroman „Nachtfahrt nach Livno“.

Und darum geht es: Der Bosnier Niko lebt seit Jahr und Tag in Stuttgart; hier hat er seine große Liebe Karin gefunden. Doch seine Familie lehnt die Beziehung ab, es kommt zum Bruch. Jahre später jedoch wirbelt ein Schneesturm alles durcheinander … Das ist die Ausgangssituation des Romans, der trotz allen Tiefgangs unterhaltend und heiter bleibt.

Ivica Perković stellt sein Erstlingswerk vor.Ivica Perković stellt sein Erstlingswerk vor.Der Autor, der heute in Ostheim lebt, kam 1975 im damaligen Jugoslawien auf die Welt und verbrachte dort auch seine Kindheit. 1987 zog die Familie nach Deutschland um, wo sich seine Eltern als Gastarbeiter verdingt hatten. Nach Abitur und Wehrdienst studierte Perković Marketing und arbeitet seit 2002 als Texter in einer Werbeagentur. Er schreibt am liebsten auf Deutsch, flucht jedoch – nach eigenem Bekunden – bevorzugt auf Kroatisch. „Nachtfahrt nach Livno“ ist sein erster Roman.

Das „Extra“ an diesem Abend liefern die beiden Vollblutmusiker Nena und Saša Jerković. Der Instrumentalist Saša spielt Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard; Nena ist die Sängerin des Duos, das seit über 25 Jahren auf den Bühnen Europas mit Jazz und Bossa Nova unterwegs ist.

Freitag, 16. September, 19 Uhr. Eintritt 6 Euro. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, weitere Informationen: www.muse-o.de.

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Friedlich und vielfältig: die Lange Ost Nacht 2016

Keine Autos, dafür viele Menschen: die Gablenberger Hauptstraße mal ganz anders.

Der Osten ist gesellig und genießt: Während der Langen Ost Nacht fanden unzählige spontane und verabredete Begegnungen statt. Entspannte Stimmung, flanierende Menschen, Kultur, Musik und kulinarische Schmankerl an allen Ecken und Enden sorgten für ein sinnliches Erleben. Auch Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier rühmte bei der Eröffnung auf dem Schmalzmarkt den besonderen Charakter dieses Festes. Überall waren Entdeckungen zu machen, von Hip-Hop-Musik über faszinierende Tänze aus aller Welt bis hin zu Wasserfarbenkunst und internationaler Küche. Würstchen vom echten Holzkohlegrill machten einige Besucher ebenso glücklich wie eritreische, indische oder türkische Küche. Alles hat gepasst, einschließlich des Wetters, das – trotz kurzer Regenschauer - besser hielt als erwartet.

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