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Arbeiterfußball in Stuttgart

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 09. July 2019 07:30Geschrieben von Super User
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Wanderausstellung des Paderborner Kreises im MUSE-O

Im MUSE-O dreht sich derzeit alles ums runde Leder. Die Wanderausstellung des Paderborner Kreises mit dem Titel: „Der andere Fußball. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport“ macht bis 18. August Station in den Räumen des Alten Gablenberger Schulhauses.

Auf zahlreichen Roll-ups wird die fast vergessene, aber spannende und vor allem politische Sportgeschichte des Arbeiterfußballs aufgerollt. In Vitrinen erzählen Presseberichte und Exponate vom damaligen Sport geist, etwa ein Lederfußball und Fußballschuhe aus den 30er-Jahren, die beim Fußballclub Wien-Floridsdorf benutzt wurden. Aber auch die Trophäe, die Otto Fricke aus Feuerbach auf der Arbeiterolympiade 1931 in Wien für den Sieg im Fußball-Dreikampf überreicht wurde ist ein interessantes Zeugnis. Der deutsche Arbeiterfußball richtete eigene Meisterschaften aus und setzte auf Fairness auf dem Spielfeld. „Kein Sieg um jeden Preis“ heißt es auf der Tafel mit den Fußballspielregeln von 1929.

Die Ausstellung hatte im vergangenen Jahr im Deutschen Fußballmuseum Premiere und ist in Stuttgart ausschließlich im MUSE-O zu sehen. Die anschauliche Präsentation verdeutlicht die kurze, aber hochinteressante Zeit von Beginn des Arbeiterfußballs 1918 bis zur Zerschlagung durch die Nazis 1933. Damit stellt sie auch ein wichtiges Stück Erinnerungskultur dar. Ergänzt wird die Wanderausstellung durch Exponate aus den Sammlungen der MUSE-O Kuratoren, aber auch aus Stuttgarter Privatbesitz. Plaketten einzelner hiesiger Arbeitersportvereine und Anstecker zu besonderen Veranstaltungen in der Gegend sind ausgestellt. Besonders beeindruckend ist die gut erhaltene Fahne der Sportvereinigung Stuttgart Ost 1886 e.V. mit der Aufschrift „Wer seinen Körper stählt, pflegt seine Seele“. Bei der Eröffnung sprach der Sporthistoriker und maßgebliche Begleiter der Ausstellung, Dr. Reiner Fricke, über die regionale Entwicklung und Umstände von „Arbeitersport und Arbeiterfußball in Stuttgart“. In ganz Deutsch land gab es ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert neben den „bürgerlichen“ und „proletarischen“ Turnvereinen auch Arbeitersportvereine. Das freie Spiel mit dem Ball wurde bei Arbeitersportlern immer beliebter und schließlich zur ernsthaften Konkurrenz für das „starre“ Turnen. 1919 wurde aus dem Arbeiterturnerbund (ATB) der Arbeiter- Turn- und Sportbund (ATSB). Der Fußball spielte eine immer größere Rolle. Der Turn und Sportverein Stuttgart-Ost wur de 1927 württembergischer Meister und gewann vier Kreismeisterschaften. Sechs Spieler aus der Stuttgarter Gegend hatten sogar Einsätze in der deutschen Auswahl. „Das Württembergische Arbeiter-Fußballtreffen am 21./22. Mai 1932 in Stuttgart-Degerloch war als Massenbekenntnis für die Arbeitersportbewegung geplant. An den zweit Tagen wurde von 130 aktiven Fußballmannschaften und 500 Einzelkämpfern durch das Sprechchorwerk ‚Unser Kampf‘ das Verhältnis des Arbeitersports zum Sozialismus verdeutlicht“, so Reiner Fricke. Gleichberechtigung und Solidarität waren ausschlaggebende Werte der Arbeitervereine.

Öffnungszeiten: Bis 18. August. Samstag/Sonntag 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).

Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.

Informationen unter: www.muse-o.de. MUSE-O wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

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Spiele rund ums Fußballspiel

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 01. July 2019 09:00Geschrieben von Super User
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MUSE-O sucht Exponate für die nächste Ausstellung

Nach dem Spiel, so heißt es unter Trainern, sei bereits wieder vor dem Spiel. Das nehmen sich auch die MUSE-OAusstellungsmacher zu Herzen und bereiten die Ausstellung vor, die dem „Arbeiter-Fußball“ folgen soll. Sie bleibt im Banne des runden Leders – und benötigt noch Leihgaben.

Bis zum 18. August ist im Alten Schulhaus in Gablenberg die Ausstellung über den organisierten Arbeitersport, besonders den Arbeiterfußball, zu sehen.

Bereits ab Anfang September wird eine weitere Ausstellung folgen, die sich ebenfalls mit einem Aspekt des beliebtesten Sports der Deutschen befasst und doch ganz anders ist. Während beim Arbeiterfußball die historische Dimension im Vordergrund steht, wird in der Folgeschau vor allem tatsächlich gespielt. Am Tischkicker, am Tipp-Kick-Brett, aber auch mit dem Joystick können sich die Besuche rinnen und Besucher vergnügen. Einige Texttafeln werden erläutern, wie sich diese „Spiele rund ums Fußballspiel“ entwickelt haben. In Vitrinen sollen ältere und neuere Fußballspiel-Spiele zu finden sein. Und hier benötigen die MUSE-O-Kuratoren noch Hilfe. Zwar haben sie schon ein Playmobil-Stadion, Fußball- Quartette, ein WM-Monopoly und andere Stücke erworben, aber noch hat es Platz für weitere Schmuckstücke. Wer hat noch ein uraltes Tipp-Kick (vor 1940), wer hat das Quartett mit Uwe See ler nicht weggeworfen, wer stellt für zwei Monate sein besonderes Fußball-Gesellschaftsspiel, ob taufrisch oder schon ein bisschen verratzt, zur Verfügung? Angebote bitte per Mail an ausstellungen@museo. de, am besten mit einem Foto und den Maßen. www.muse-o.de.

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Letzte Gelegenheit

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 21. May 2019 07:30Geschrieben von Ait Atmane
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Zur Finissage von „Mein Ding“ haben sich die MUSEO-Macher etwas Besonderes einfallen lassen. Die Leihgeber der Exponate werden zu Kaffee und Hefekranz eingeladen: am Sonntag, 26. Mai um 16 Uhr. Von 14 bis 18 Uhr kann die Ausstellung zum letzten Mal besichtigt werden, quasi als kleiner Schlenker auf dem Weg ins Wahllokal im Café MUSE-O. Die Ausstellung „Mein Ding“ hatte danach gefragt, was Bewohner mit dem Stuttgarter Osten verbindet und was sie mit dem Stadtbezirk in Zusammenhang bringen. Positiver Nebeneffekt der Zusammenkunft am Wahlsonntag: Die Leihgeber können ihre Objekte gleich wieder mit nach Hause nehmen und sie dort ihren angestammten Platz einnehmen lassen.

Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. Informationen unter: www.muse-o.de.
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
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Kaffee und Hefekranz

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 12. May 2019 08:20Geschrieben von Ait Atmane
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Finissage von „Mein Ding“ im MUSE-O

Für den Schlusstag der aktuellen Ausstellung haben sich die MUSE-O-Macher noch etwas Besonderes einfallen lassen. Die Leihgeber werden zu Kaffee und Hefekranz eingeladen: am Sonntag, 26. Mai um 16 Uhr.

Die Ausstellung „Mein Ding“ hatte danach gefragt, was einen mit dem Stuttgarter Osten verbindet und was man selbst mit dem Stadtbezirk in Zusammenhang bringt. Es gibt so viele Antworten wie Mitwirkende an diesem Kaleidoskop. Wie wäre es denn, so haben sich die Kuratoren deshalb gedacht, all diejenigen, die sich an dem ungewöhnlichen Projekt beteiligt haben, auf einen gemeinsamen Termin hin einzuladen?

Manche der Leihgeberinnen und Leihgeber werden sich kennen, denn es haben sich viele beteiligt, die auch sonst im Bezirk tätig sind: ehrenamtlich in Vereinen und anderen Institutionen oder kulturell in ganz unterschiedlicher Art und Weise. Bei der Finissage bietet sich Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu kommen. Selbstverständlich sind auch alle diejenigen im Alten Gablenberger Schulhaus herzlich willkommen, zum Beispiel nach dem Urnengang, die die letzte Gelegenheit zum Ausstellungsbesuch wahrnehmen wollen. Positiver Nebeneffekt der Zusammenkunft: Die Leihgeber können ihre Objekte gleich wieder mit nach Hause nehmen und sie dort ihren an gestammten Platz einnehmen lassen.

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Nachzügler werden präsentiert

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 28. April 2019 07:55Geschrieben von Ulrich Gohl
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MUSE-O: „Mein Ding“ erweitert

Die aktuelle Ausstellung „Mein Ding“ hat Zuwachs bekommen: weitere besondere Exponate von Ostlerinnen und Ostlern sowie einige Objekte aus der Sammlung von MUSE-O. Präsentiert wird die Erweiterung erstmals am Sonntag, 28. April, um 15 Uhr. Es ist wie immer: Die Eröffnung einer Ausstellung führt manchen Besuchern vor Augen, dass sie auch etwas zu der Schau hätten beitragen können. Deshalb haben die MUSE-O-Kuratoren in der derzeit laufenden Ausstellung „Mein Ding“ gleich etwas Platz für Nachzügler gelassen:

auf einer „Präsentationsebene“, einem einfachen Brett zwischen Holzleitern, die ja das Erscheinungsbild der gesamten Ausstellung prägen. Und auch MUSE-O hat jetzt nochmals in seine Sammlung geschaut. Dort fanden sich kleine Objekte, die große Stories erzählen. Sie sollen die eine oder andere inhaltliche Lücke füllen, die bei der rein auf Einsendungen basierenden Ausstellung doch geblieben ist. Dieser neue Teil ist ab dem gleichen Zeitpunkt in den Vitrinen auf der Vorfläche der Ausstellungsräume zu bewundern.

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Das geht ab

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Donnerstag, 18. April 2019 07:45Geschrieben von Super User
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Country-Musik im MUSE-O

Seine beliebte Reihe feiner Unterhaltungsmusik setzt MUSE-O mit einem Country-Abend fort. Am Samstag, 27. April, kommt die Mr. Big Stringband ins Alte Schulhaus nach Gablenberg.

Der Musikstil dieser fetzigen Gruppe hat vielerlei Wurzeln: Bluegrass und Western Swing gehören dazu, aber auch Folk, Blues, R&B und Country. All das verschmilzt zu einer einzigartigen Mischung. Mit den gekonnt vorgetragenen Arrangements sorgfältig ausgewählter, bekannter und unbekannter Songs begeistert die Mr. Big Stringband ihr Publikum. Schon die Besetzung mit Gitarre, Dobro, Fiddle, Mandoline, Banjo und Kontrabass lässt erahnen, was da auf das Publikum zukommt. Tolle Soli und mehrstimmiger Gesang bereichert das virtuose Saitenspiel. Auf der Bühne zeigen die vier Jungs, dass sie riesigen Spaß an ihrer Musik haben, und so springt der Funke der Begeisterung ruckzuck auf die Zuhörerinnen und Zuhörer über. Mit diesem Konzert setzt MUSE-O seine Reihe gepflegter Unterhaltungsmusik fort. Da alle Konzerte dieser Serie ausverkauft waren, empfehlen die Veranstalter, über die Homepage des Museumsvereins www.museo.de  Karten zu reservieren.

Mr. Big Stringband. Country-Musik vom Feinsten. Mit Martin Groß (Dobro, Banjo, Gitarre, Gesang), Egbert van der Hammen (Gitarre, Bass, Gesang), Ewe Krumpholz (Fiddle, Mandoline, Banjo) und Mathias Möhring (Gitarre, Bass, Mandoline, Gesang). Ein Konzert im MUSE-O. Samstag, 27. April, 20 Uhr. Eintritt 8 Euro,

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

 

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Die Planung läuft

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Samstag, 23. March 2019 08:26Geschrieben von Ait Atmane
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Lange Ost Nacht am 20. Juli

Kultur erleben, essen, trinken, feiern: Die Vorbereitungen für die Lange Ost Nacht 2019 laufen. Am Samstag, 20. Juli steigt die 18. Auflage der Straßenparty im Stuttgarter Osten. Dann wird zwischen dem Schmalzmarkt und dem Ostheimer Markt platz gefeiert.

Wie immer ist das Ziel, eine vielfältig e Mischung aus Gastronomie, Kultur, Spektakel und Information zusammen zubekommen. Daran arbeitet derzeit Maike Fischer, die in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Stadt Stuttgart die LON koordiniert. Bis Ende März können sich alle, die einen Beitrag zum Kulturprogramm – sei es auf einer der Bühnen oder auf der Straße – leisten wollen, bei ihr melden. Auch Anfragen für Straßenstände nimmt Maike Fischer gerne entgegen. Gastronomische Angebote von heimischer Küche bis hin zu exotischen Spezialitäten sind ebenso willkommen wie Info- oder Mitmachstände.

Fürs Kulturprogramm sind dagegen Bands, Chöre, Solomusiker, Theater- und Tanzgruppen, Kabarettisten, Artisen und andere Künstler gefragt. Für den Auftritt bei der Langen Ost Nacht kann leider keine Gage bezahlt werde n. Ab er die Teilnehm er haben hier die Möglichkeit, sich vor einem großen Publikum in guter Stimmung zu präsentieren. Veranstalter ist der Museumsverein MUSE-O. Anmeldungen und Anfragen an Maike Fischer, Landeshauptstadt Stuttgart, Telefon 21 66 02 45 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Lebendige Werbemännchen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Mittwoch, 27. February 2019 11:00Geschrieben von Ulrich Gohl
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Ausstellung bis zum 3. März

Die Werbefiguren-Ausstellung im MUSE-O endet am 3. März. Zum Abschied kriechen einige von ihnen aus ihren Vitrinen und agieren – geführt von einem Puppenspieler.

Werbefiguren sich oft recht agile Kerlchen. Spätestens in den Filmen und Spots, die in der MUSE-O-Ausstellung ja ebenfalls gezeigt werden, ist dies zu bewundern. Für den letzten Tag der Ausstellung haben sich die MUSE-OLeute aber noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen und legen eine Schippe drauf: Der Puppenspieler Martin Ehmann hat speziell für diesen Anlass Texte geschrieben; die aus den Vitrinen befreiten Figuren betreten die (Puppen-) Bühne und werden lebendig. Ehmann erhält für diese rund viertelstündige Aktion Unterstützung von seinen beiden Kollegen von „Mustermann und die Motzlöffel“.

So plaudern nun plötzlich Johnnie Walker, der Sandeman-Don und der Alpirsbacher Mönch, die drei aus der Alkoholvitrine, über ihren Lebensweg – und was sie nach Ende der Ausstellung so alles vorhaben. In einer anderen Szene erläutert Meister Proper dem Michelin-Männchen und Brummi, wie er das Feinstaub-Problem lösen will. Wer es bisher versäumt hat, die bun te, fröhliche Schau, über die auch schon das SWRFernsehen berichtet hat, zu besuchen, hat eine letzte Ge legenheit – und bekommt gegen 15 Uhr noch einen außergewöhnlichen Auftritt dazu.

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MUSE-O-Aufruf: „Mein Ding“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Dienstag, 12. February 2019 13:32Geschrieben von Super User
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Die ganz persönliche Bindung zum Osten

Für ihre neue Ausstellung haben sich die Macher vom Museumsverein Stuttgart-Ost etwas Besonderes einfallen lassen: Sie wollen möglichst viele Ostlerinnen und Ostler zum Mitmachen bewegen. Wie das geht?

Das Thema der geplanten Ausstellung lautet zweideutig: „Mein Ding“. Ja, es gibt hier viele, die „ihr Ding“ machen. Im MUSE-O soll es aber wirklich um konkrete Dinge, um Sachen, Objekte, Exponate gehen. Die Kuratoren fordern die Bewohnerinnen und Bewohner des Stuttgarter Osten auf, sich doch bitte diese beiden Fragen zu stellen: „Was verbindet mich mit dem Stuttgarter Osten?“ und „Was verbinde ich mit dem Stuttgarter Osten?“ Für die Antwort soll ein ganz bestimmtes Ding stehen, das die Leihgeber dann den Ausstellungsmachern für die Dauer der Schau von rund zwei Monaten zur Verfügung stellen.

Was könnte das sein? Ein begeisterter Fußballspieler eines hiesigen Vereins könnte beispielsweise einen wichtigen Wimpel anbieten. Besitzt noch jemand die Schultüte von der Einschulung in eine Schule des Ostens? Vielleicht ist es aber auch die Bademütze des „Leuze“, die eine wichtige Verknüpfung mit dem Stadtbezirk symbolisiert, oder die Speisekarte des Lieblingslokals. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Mit diesem Aufruf wendet sich MUSE-O an alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stuttgarter Ostens, ob jung oder alt, ob alteingesessen oder erst kürzlich hierher gekommen, egal, welche Farbe der Pass hat. Schön wäre es natürlich, wenn alle Stadtteile des Ostens vertreten wären, also Berg, Ostheim, Gaisburg und Gablenberg, aber auch der Stöckach, die Uhlandshöhe, die Gänsheide und der Frauenkopf. Darüber hinaus sollen sich auch diejenigen aufgefordert fühlen, die zwar nicht hier leben, aber eine Verbindung mit dem Osten haben. Im Stadtbezirk leben rund 50 000 Menschen; wenn nur jeder Tausendste bei der Ausstellung mitmacht, sind es schon 50 Dinge, die ein Kaleidoskop des Ostens eröffnen.

Für die Präsentation, so die derzeitigen Überlegungen, werden die MUSE-O-Leute in ihren Räumen flache Regale aufbauen, in welche die eingereichten Exponate gestellt werden. Zu jedem Stück soll es eine ganze kurze Beschreibung der Leihgeberin oder des Leihgebers geben, außerdem die Geschichte zum Objekt: „Warum ist genau dies mein persönliches Stück Osten?“

Wer ein passendes „Ding“ hat, möge es bitte dem Museumsverein über die Mailadresse ausstellungen@museo. de anbieten. Die Kuratoren freuen sich besonders, wenn ein Foto und Größenangaben dabei sind.

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Bruno, Antje und der Weiße Riese

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 03. February 2019 12:35Geschrieben von Ulrich Gohl
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Ausstellung Werbemännchen und -frauchen bis 3. März

Ob Raucher oder Nichtraucher – „Best Agers“ kennen die Bezeichnung „in die Luft gehen wie ein HB-Männchen“. Sie stammt von einer der berühmtesten Werbefiguren in der Geschichte des deutschen Werbefernsehens. Gemeint ist „Bruno“, so der offizielle Name des cholerischen Strichmännchens, das zwischen 1957 und 1984 für die Zigarettenmarke HB regelmäßig explodierte, aber dank Glimm stängel jede Herausforderung im Leben spielend meisterte. Das HB-Männchen ist eine der insgesamt 100 Figuren mit Charakter, die in einer sorgfältig zusammengestellten Ausstellung im MUSE-O bis 3. März die Herzen von erwachsenen Nostalgikern ebenso höher schlagen lassen wie die von begeisterten Kindern.

Der Historiker und Kurator Ulrich Gohl hat den Marlboro- Mann und Käsebotschafterin Frau Antje aus Holland, das bereifte Michelin-Männchen und den Tchibo-Kaffee-Exper ten, den dicken Brummi und den sportlichen Trimmi im Alten Schulhaus Gablenberg nicht nur in Vitrinen gestellt. Häuserfassa den bilden den Rahmen für die augenfällige Präsentation, die damit sig nalisiert: Die sympathischen Werbeträger, von Verbrau chern in Herz und Hirn geschlossen, sind in jedem Haus. Die meisten Werbefiguren stammen aus der Sammlung Gohls, zu denen er viele Geschichten, Anekdoten und kulturhistorische Hintergrundinformationen zusammengetragen hat. Der berühmte Sarotti-Mohr wurde politisch korrekt zum goldfarbenen Sarotti-Magier, der Tchibo- Darsteller Wensley Pithey ist im wirklichen Leben Tee trinker gewesen.

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