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Führung durch „Prunk und Plüsch…“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Freitag, 05. May 2017 13:51Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 993

Hintergrundwissen vom Ausstellungsmacher

Die vorläufig letzte Begleitveranstaltung zur MUSE-O-Schau „Prunk und Plüsch – Historismus...“ ist eine Führung am 14. Mai. Es führt der Macher der Ausstellung, Jörg Kleinbeck.

Man kann durchaus auf eigene Faust durch eine Ausstellung schlendern, sich mit Hilfe der ausgelegten und ausgehängten Informationen ins Thema vertiefen. Aber man kann sich auch führen lassen – das ist dann besonders zu empfehlen, wenn der Ausstellungsmacher selbst die Gruppe durch die Räume geleitet und Hintergrundwissen vermittelt. In der „Historismus“-Ausstellung ist dies am Sonntag, 14. Mai um 15 Uhr der Fall.

MUSE-O weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Gruppen die Ausstellung auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten geführt besuchen können. Entsprechende Anfragen sind zu richten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Prunk und Plüsch. Historismus im Stuttgarter Osten 1850-1914. Eine MUSE-O-Ausstellung von Jörg Kleinbeck

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Ausstellung bis Juni 2017

Geöffnet Sa, So 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen)

Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Sonderführung durch die Ausstellung: So, 14. Mai, 15 Uhr

Teilnahme an der Führung frei, Spenden erwünscht

 

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Peter Schlack: „Gablenberg ist überall.“

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Samstag, 29. April 2017 14:03Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 1397

Vorstellen muss man den Literaten und Grafiker hierorts wahrlich nicht mehr. Am Freitag, 5. Mai liest Schlack im MUSE-O aus seinem neuesten Band „Ond älles scho so lang her“, unterstützt von dem Gitarristen Georg Friedrich Lawall.

Neue Gedichte und Prosastücke sind in dem Büchlein versammelt, die wieder in die Kinderzeit des 1943 in Gablenberg geborenen Schlack zurückblicken. Damals standen noch überall die Weltkriegsruinen, die Brezel kostete fünf Pfennig, und die Kinder spielten „Kaiser, wie viel Schritte gibst Du mir?“. Ort der Handlung ist Gablenberg, aber, wie Schlack betont: „Gablenberg ist überall in Schwaben.“

Wer Schlack kennt, der weiß: Hier erwartet die Besucherin, den Besucher im Alten Gablenberger Schulhaus keine dröge Lesung. Vielmehr erzählt und liest der Autor lebhaft und packend in dem ihm eigenen authentischen Schwäbisch. Zum Erlebnis des Abends trägt auch der Musiker Georg Lawall seinen Teil bei. Der Instrumentalist und Komponist kommentiert und begleitet die Texte geradezu kongenial.

Die Veranstaltung läuft in der Lesungsreihe „Text & Extra“, die der Museumsverein Stuttgart-Ost zusammen mit der Ostend-Buchhandlung präsentiert.

Ond ällas scho so lang her: Peter Schlack liest aus seinem neuesten Buch, begleitet von Georg Friedrich Lawall (Gitarre) . eine Veranstaltung in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra"

Freitag, 5. Mai, 19 Uhr

MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart

Eintritt: 8 Euro

PM: U. Gohl

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Lange Ost Nacht am 22. Juli

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Donnerstag, 20. April 2017 13:47Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 1305

Programm nimmt Gestalt an

Die Lange Ost Nacht rückt näher, die Spannung steigt. Das Bühnenprogramm steht schon in groben Zügen und bietet eine bunte Mischung aus bekannten, bewährten Künstlerinnen und Künstlern und neuen Namen. Tanz, Theater und Sport sind ebenso vertreten wie Liedermacher oder Bands, Kinder werden ebenso zu sehen sein wie Erwachsene. Beim Tanz beispielsweise reicht die Palette von Kinder-Folkloretänzen über Swing und Eurythmie bis hin zu orientalischem Tanz, bei der Musik von Liedermacher Jeremy Giannaris bis hin zu Pophits mit einer Coverband und melodiösem Rock à la Pink Floyd.

Wer mitmachen will, kann sich weiterhin bei Tracy Osei-Tutu melden, denn die eine oder andere Programmlücke ist noch zu schließen. Auch Anfragen für Straßenstände, seien sie kulinarischer oder anderer Natur, nimmt sie noch entgegen.

Tracy Osei-Tutu, Landeshauptstadt Stuttgart, Haupt- und Personalamt, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart, Telefon 216-60245, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Künstler gesucht

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Dienstag, 28. March 2017 09:44Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 1949

Viele Künstlerinnen und Künstler, die in der Vergangenheit bei der Langen Ost Nacht aufgetreten sind, schwärmen von der ganz besonderen Atmosphäre des Straßenfestes: Hier kommt der Stadtteil zusammen, sitzt und tanzt bis tief in die Nacht. Alle, die mitmachen, die Stimmung genießen und den engen Kontakt zum Publikum pflegen möchten, haben dieses Jahr bei der 16. LON am 22. Juli noch die Chance. Sie sollten sich aber mit ihrer Bewerbung beeilen und sie bis spätestens Freitag, 14. April bei Tracy Osei-Tutu im Rathaus einreichen. Danach wird das Organisationsteam entscheiden, wer beim Kulturprogramm auf mehreren Bühnen vertreten ist. Gefragt sind Bands, Chöre, Tanzgruppen, Solomusiker und anderer Künstler, die bei der Straßenparty am 22. Juli dabei sein möchten. Eine Gage kann für den Auftritt bei der Langen Ost Nacht leider nicht bezahlt werden.

Auch im Bereich der Straßenstände bestehen noch Möglichkeiten, hier wird dann ebenfalls eine Auswahl getroffen werden. Info-Stände und vor allem Mitmachaktionen sind immer besonders willkommen.

Kontakt über: Tracy Osei-Tutu, Landeshauptstadt Stuttgart, Haupt- und Personalamt, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart, Telefon 216-60245, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Stilkopien aus der Vergangenheit gesucht

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Freitag, 27. January 2017 13:27Geschrieben von Ulrich Gohl
Zugriffe: 2092

MUSE-O will Historismus zeigen

MUSE-O will Historismus zeigen

Am 5. Februar endet die Krippenausstellung im MUSE-O, doch die nächste Schau wirft schon ihre Schatten voraus. „Historismus im Stuttgarter Osten“ ist das nur scheinbar komplizierte Thema. Es geht einfach um Bauten, die sich an historischen Stilen orientieren – und um Gegenstände des Alltags, die ebenfalls diese Stilmischung zeigen. Die sucht der Verein derzeit noch.

In der sogenannten Gründerzeit nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 und nach der Gründung des Deutschen Reiches entwickelte sich auch Württemberg rasant. Französische Reparationszahlungen flossen ins Land, ein Wirtschaftsaufschwung mit entsprechendem Bauboom war die Folge. In Stuttgart wuchsen in dieser Zeit ganz neue Stadtquartiere, etwa der Stuttgarter Westen. Und auch im Osten füllten sich die Räume zwischen den alten Dörfern Berg, Gaisburg und Gablenberg mit neuen Bauten: der Siedlung Ostheim und zahlreichen kleineren Ortserweiterungen.

Die Architekten und Bauwerkmeister, die diese Neubauten planten, griffen oft auf Stile der Vergangenheit zurück, die sie teils wild mischten: Die Romanik, vor allem aber die Renaissance und die Gotik mussten als Vorbilder herhalten. Glücklicherweise waren weder die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges, noch die Abrisse der Nachkriegszeit im Stuttgarter Osten flächendeckend, so dass viele der historistischen Bauten heute noch stehen.

Der Buchhändler Jörg Kleinbeck, der für MUSE-O vor einigen Jahren auch schon die Ausstellung über den Jugendstil hierorts zusammengestellt hat, hat sich nun dieses Architekturthemas angenommen. Er hat es recherchiert, die Gebäude fotografiert und die beschreibenden Texte verfasst.

Die Verantwortlichen bei MUSE-O waren überrascht, wie vielfältig das bauliche Erbe jener Zeit noch heute ist. Es beginnt bei den berühmten Beispielen wie der Villa Berg im Neorenaissance-Stil oder der neugotischen Berger Kirche, die beide die ersten ihrer Art in Württemberg waren. Es führt weiter über andere öffentliche Bauten wie die Lukas- oder die Petruskirche, das Garnisonslazarett (heute Kulturpark Berg), die Ostheimer Kinderkrippe (heute Verwaltung des Bau- und Wohnungsvereins) oder das Wera-Heim bis hin zu Villen und einfacheren Wohnhäusern in nahezu allen Stadtteilen des Bezirks. Teils zeigt dabei das gesamte Gebäude die entsprechenden Stilmerkmale, teils sind es nur einige Baudetails.

Nun war der Historismus nicht auf die Architektur beschränkt. Die Gestalter am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts griffen auch bei Möbeln und Heimtextilien, Gläsern und Keramikarbeiten, Kleidung und Accessoires, Typografie und Buchgestaltung auf geschichtliche Vorbilder zurück. Auch diesen Aspekt möchten die MUSE-O-Ausstellungsmacher zeigen und rufen nun die Bevölkerung auf, ihnen entsprechende mögliche Exponate anzubieten. Im Moment liegen beispielsweise ein Bierhumpen aus der Zeit um 1900 in mittelalterlichem Stil und ein Stuhl von etwa 1880 mit „Renaissance“-Schnitzereien vor.

Da die Planungen schon weit fortgeschritten sind, bittet MUSE-O um baldige Meldungen, am besten per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das perfekte Angebot enthält ein Foto und nennt die Maße.

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Wartehäuschen wird verschönert

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Donnerstag, 01. December 2016 11:06Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 2870

Nicht, dass Peter Kosock keine Langeweile kennen würde. Doch wenn sie bei ihm aufkommt, verwandelt er sie in Kunst - denn kreatives Potenzial hat der 33-Jährige jede Menge. Das wird er auch bei der Bemalung des Buswartehäuschens Gablenberg beim MUSE-O unter Beweis stellen.

Eigentlich ist Kosock Krankenpfleger, viele Jahre hat er in der Notaufnahme eines Krankenhauses gearbeitet. Nebenbei hat er, der nach den eigenen Worten „nicht still sitzen kann“ und lieber zeichnet und malt als Playstation zu spielen oder in die Disco zu gehen, seine Kunst weiterentwickelt und sich einen Namen gemacht, sodass er derzeit sogar hauptberuflich davon lebt. Unter anderem hat er „de Kunstschlacht“ ins Leben gerufen, ein Live-Painting-Event, bei dem zwei Künstler auf der Bühne gegeneinander antreten und das Publikum den Sieger wählt. Auch das Webdesign des „kleinsten fahrbaren TV-Studios der Welt“, mit dem Mercedes-Benz vor einigen Jahre Furore machte, hat er entworfen. Viele kennen ihn von dem Männchen, das am Brückenpfeiler zum Schlosspark zu sehen war. 

Seine Kunst bezeichnet er nicht als Graffiti, denn mit Schrift hat sie kaum zu tun. Er entwirft gerne neue Figuren und Welten, ähnlich einem modernen Brueghel. Der Entwurf, den wir zeigen, ist Grundlage für die Bemalung des Gablenberger Buswartehäuschens, eins zu eins umgesetzt wird er aber bestimmt nicht, denn während der Arbeit nimmt der Künstler Einflüsse aus der Umgebung auf.

Wie wir in unserer Novemberausgabe berichtet haben, hat sich MUSE-O beim Verfügungsbudget der Sozialen Stadt Gablenberg für die Verschönerung des Häuschens eingesetzt und dafür 1000 Euro zur Verfügung gestellt bekommen. 

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Krippenausstellung im MUSE-O hat eröffnet

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 20. November 2016 11:12Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 2198

Neben Jesus, Maria und Joseph gehören vor allem Ochs und Esel zu einer Weihnachtskrippe. Das weiß so ziemlich jedes Kind - historisch gesehen ist es aber nicht richtig. „In der Bibel ist von Ochs und Esel überhaupt nicht die Rede, die tauchen erst im 4. Jahrhundert auf“, sagt MUSE-O-Kurator Ulrich Gohl. Die neue Ausstellung im MUSE-O informiert über solche Fakten, vor allem aber zeigt sie ein buntes Spektrum verschiedener Krippenformen, von der Miniatur in einer Walnuss bis hin zur neapolitanischen Figur.

81 Krippendarstellungen hat Gohl zusammengestellt und dabei wie immer viel Unterstützung aus dem Stuttgarter Osten erfahren. So wurden Objekte von Sammlerinnen und Sammlern beigesteuert, aber auch von Menschen, die vielleicht nur diese eine Weihnachtskrippe besitzen. Sie unterscheiden sich nicht nur in Größe, Material und Herkunft, sondern vor allem in ihrem Stil. Es sind auch Stücke unter den Exponaten, die sich bestimmt nicht jeder unter den Weihnachtsbaum stellen möchte: eine Krippe, in der die komplette Heilige Familie durch Eisbären ersetzt ist zum Beispiel. Ein Grundsatz von MUSE-O sei, „nicht nur die schönen, wertvollen Dinge, sondern auch die etwas abseitigen und schrägen“ zu zeigen, sagte Ulrich Gohl bei der gut besuchten Eröffnung. Es gibt also manche Kuriosität zu entdecken beim Rundgang durch die beiden Museumsräume. Dabei kann man die Ausstellungsstücke zunächst einmal unvoreingenommen auf sich wirken lassen: Sie sind auf drei Ebenen ohne erklärende Texte aufgebaut – letztere gibt es separat dazu in einem kleinen Textheft.

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Industrieausstellung verlängert bis 30. Oktober

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Freitag, 30. September 2016 12:13Geschrieben von Super User
Zugriffe: 1773

Die Ausstellung „Made In Stuttgart-Ost“, zweiter Teil, ist zwei Wochen länger als geplant, bis zum 30. Oktober, zu sehen. Dann muss sie weichen, damit die Zeit für den Aufbau der Krippenausstellung nicht zu knapp wird.

Wer also noch in die Industriegeschichte des Ostens und der gut 40 weiteren Firmen und Betriebe, die das Rechercheteam zusammengestellt hat, eintauchen möchte, sollte sich sputen.

Von der Saftwürstchendose über silberne Salz- und Pfefferstreuer und eine alte Bierflasche

bis hin zu Eisenbahn-Modellhäuschen und einer Unterhose gibt es eine Menge zu entdecken. Die einzelnen Objekte sind mit Kurztexten versehen, an den Wänden zeigen Fotos Einblicke ins Arbeitsleben der Menschen damals und Ansichten der Firmengebäude.

Mittlerweile ist auch ein Buch von Kurator Ulrich Gohl erschienen, das sehr ansehnlich im quadratischen Format und hochwertig gestaltet die beiden Teile der „Made In“-Ausstellung zusammenfasst: mit 90 Firmenportäts, 279 Seiten Umfang und fast 300 Abbildungen bietet es einen reichen Schatz an Informationen.

Der fest gebundene Band ist zum subventionierten Preis von 22 Euro im Buchhandel und direkt bei MUSE-O erhältlich.

Ulrich Gohl, Made in S-Ost. Produzierende Betriebe im Stuttgarter Osten von den Anfängen bis heute. Stuttgart, Verlag im Ziegelhaus, 2016. ISBN 978-3-925440-44-1. 22 Euro.

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Lesung: Wenn eine Nachtfahrt alles ändert

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Donnerstag, 25. August 2016 13:12Geschrieben von Ulrich Gohl
Zugriffe: 2552

Die Lesungsreihe „Text & Extra“ von MUSE-O und der Ostend-Buchhandlung geht am Freitag, 16. September um 19 Uhr in ihre nächste Runde. Der Ostheimer Ivica Perković präsentiert seinen Erstlingsroman „Nachtfahrt nach Livno“.

Und darum geht es: Der Bosnier Niko lebt seit Jahr und Tag in Stuttgart; hier hat er seine große Liebe Karin gefunden. Doch seine Familie lehnt die Beziehung ab, es kommt zum Bruch. Jahre später jedoch wirbelt ein Schneesturm alles durcheinander … Das ist die Ausgangssituation des Romans, der trotz allen Tiefgangs unterhaltend und heiter bleibt.

Ivica Perković stellt sein Erstlingswerk vor.Ivica Perković stellt sein Erstlingswerk vor.Der Autor, der heute in Ostheim lebt, kam 1975 im damaligen Jugoslawien auf die Welt und verbrachte dort auch seine Kindheit. 1987 zog die Familie nach Deutschland um, wo sich seine Eltern als Gastarbeiter verdingt hatten. Nach Abitur und Wehrdienst studierte Perković Marketing und arbeitet seit 2002 als Texter in einer Werbeagentur. Er schreibt am liebsten auf Deutsch, flucht jedoch – nach eigenem Bekunden – bevorzugt auf Kroatisch. „Nachtfahrt nach Livno“ ist sein erster Roman.

Das „Extra“ an diesem Abend liefern die beiden Vollblutmusiker Nena und Saša Jerković. Der Instrumentalist Saša spielt Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard; Nena ist die Sängerin des Duos, das seit über 25 Jahren auf den Bühnen Europas mit Jazz und Bossa Nova unterwegs ist.

Freitag, 16. September, 19 Uhr. Eintritt 6 Euro. MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, weitere Informationen: www.muse-o.de.

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Friedlich und vielfältig: die Lange Ost Nacht 2016

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Donnerstag, 25. August 2016 13:03Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 2998

Keine Autos, dafür viele Menschen: die Gablenberger Hauptstraße mal ganz anders.

Der Osten ist gesellig und genießt: Während der Langen Ost Nacht fanden unzählige spontane und verabredete Begegnungen statt. Entspannte Stimmung, flanierende Menschen, Kultur, Musik und kulinarische Schmankerl an allen Ecken und Enden sorgten für ein sinnliches Erleben. Auch Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier rühmte bei der Eröffnung auf dem Schmalzmarkt den besonderen Charakter dieses Festes. Überall waren Entdeckungen zu machen, von Hip-Hop-Musik über faszinierende Tänze aus aller Welt bis hin zu Wasserfarbenkunst und internationaler Küche. Würstchen vom echten Holzkohlegrill machten einige Besucher ebenso glücklich wie eritreische, indische oder türkische Küche. Alles hat gepasst, einschließlich des Wetters, das – trotz kurzer Regenschauer - besser hielt als erwartet.

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