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MUSE-O: Bald kommt Weihnachten!

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Donnerstag, 25. August 2016 12:31Geschrieben von Ulrich Gohl
Zugriffe: 5056

Diese kleine Krippe stammt aus Polen."Während der Ausstellung ist vor der Ausstellung": Seit einigen Wochen laufen beim Museumsverein die Vorbereitungen für die nächste Ausstellung, die im November eröffnen wird. Das Thema sind Weihnachtskrippen. Und die Kuratoren brauchen wieder Hilfe.

Für die diesjährige Weihnachtsausstellung mit Laufzeit von November 2016 bis Januar 2017 haben sich die Ausstellungsmacher ein wahrhaft zur Jahreszeit passendes Sujet ausgesucht. Es soll um Krippen gehen, die traditionell zu Weihnachten aufgestellt werden und die Szene von Christi Geburt zeigen - mit der Futterkrippe im Stall, mit Maria und Josef, mit Ochs und Esel, mit Schäfern und Königen.

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Riesengroßes Interesse an den HGV-Giraffen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 30. May 2016 10:46Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 7416

Schlag auf Schlag versteigert

Noch immer gehen beim Handels- und Gewerbeverein Gablenberg Anfragen nach den bemalten Giraffen ein, die den Winter über vielen Kindern und Erwachsenen in der Gablenberger Hauptstraße Freude gemacht haben. Zu haben ist keine mehr davon, alle Figuren, die am verkaufsoffenen Sonntag zur Versteigerung standen, haben blitzschnell Abnehmer gefunden.
Schon kurz vor dem Maimarkt-Sonntag füllte sich das E-Mail-Postfach des HGV: Ein Angebot ums andere für die Giraffenversteigerung purzelte herein. Zahlreiche Interessenten boten 300 und mehr Euro für eine der langbeinigen Schönheiten, die von Kindern, Künstlern und Gewerbetreibenden bemalt worden waren.
Als Jürgen Wegst vom HGV am Sonntag den Auktionsraum öffnete, bestätigte sich das große Interesse. Im ehemaligen Schlecker-Markt am Lindenplatz herrschte reger Betrieb, ganze Familien diskutierten, welche Giraffe ihre Favoritin bei der Versteigerung sein sollte. Jil, sechs Jahre alt, schloss spontan das Exemplar mit Blumen und Wolken ins Herz, das Meike Hartmann von Lomi-Lomi gesponsert und Kinder der Kita am Klingenbach bemalt hatten. Oder doch lieber die Nummer 9? Am Ende war die Hauptsache, dass ihr Papa Klaus überhaupt einen der hübschen Langhälse für zu Hause ersteigern konnte, was ihm gelang. Andere hatten eine Liste der Wunsch-Objekte dabei, so eine Bieterin aus Nürtingen, die ein Gablenberger Ehepaar vertrat und am Ende zwei Mal den Zuschlag bekam.

Nach dem Start ging es schwungvoll zur Sache, die Interessenten, die sich vorab hatten registrieren lassen, boten mit Holztäfelchen zunächst in 20-, dann in 50-Euro-Schritten. R22;Zum ersten, zum Zweiten und zum R30; Dritten!R20; Auktionar Hermann Merz setzte einen Hammerschlag um den anderen, Stück für Stück wechselten die zwölf zur Versteigerung stehenden Figuren ihren Besitzer. Von der erzielten Gesamtsumme bleiben nach Abzug der Steuern knapp 5000 Euro übrig, die für gute Zwecke eingesetzt werden.
Oliver Rein, der mit seiner Familie eine der Giraffen ersteigert hatte, bedankte sich bei den Veranstaltern: R22;Ich glaube, diese Aktion war ein echter Gewinn für den HGV und Gablenberg!R20; Selbst aus Wien bekam der HGV ein positives Echo: Ob denn eine der R22;entzückenden GiraffenR20; noch zu haben sei, fragte Elisabeth Scholda, die kurz zuvor zu Besuch in Stuttgart gewesen war.
Hier fand jeder seine Favoritin.

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Maimarkt: Märkte, offene Geschäfte und mehr

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Dienstag, 19. April 2016 19:13Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 11169

Offenen Geschäfte, bunte Marktstände, Flohmarkt und Aktionen laden am Sonntag, 24. April 2016 nach Gablenberg und Ostheim ein. Zentraler "Event" ist dieses Mal die Versteigerung von elf Gablenberger Giraffen 13.30 Uhr. Der Flohmarkt in Ostheim beginnt um 11 Uhr, der Maimarkt in Gablenberg ebenso. Die Fachgeschäfte in Gablenberg und Ostheim öffnen von 12 bis 17 Uhr.

Programm in Gablenberg

Maimarkt in der Gablenberger Hauptstraße und auf dem Schmalzmarkt
Selbstgebasteltes und Kunsthandwerk:
eine Goldschmiedin verkauft Schmuck; Glasperlenschmuck; Bunzlauer Keramik aus der Oberlausitz im charakteristischen Design; Seife und Badepralinen.
Kulinarisches:
Le Bouchon: Crêpes-Wagen im umgebauten Citroen;
Käsestand;
gekühlte Getränke und heiße Wurst im Zelt der Spvgg Stuttgart-Ost;
Kaffee und Kuchen beim 1. HHC Gablenberg;
Süßwaren, gebrannte Mandeln und mehr.
Gewürze und Tees.

Atkionen für Kinder:
Ponyreiten im Bereich Aufrecht Optik/Aldi.
Karussell am Schmalzmarkt.
Die Bimmelbahn fährt.
Susanne Furtner von der Kunstwerkstatt Mal Art in der Aspergstraße lädt an einem Stand auf dem Schmalzmarkt Kinder ein, auf Leinwand zu malen. Dabei vergibt sie auch Gutscheine für Malkurse in ihrem Atelier.

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Giraffen werden versteigert

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 19. April 2016 19:08Geschrieben von Ait Atmane
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Auktion beim verkaufsoffenen Sonntag

Im ehemaligen Schlecker-Markt am Lindenplatz, Gablenberger Hauptstraße 45, stehen sie aufgereiht: die zwölf Giraffen, die der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg im Rahmen des Maimarktes am 24. April versteigern wird. Das Mindestgebot für jede der individuell bemalten Figuren liegt bei 300 Euro, der Erlös wird für einen guten Zweck gespendet.

Die Langhälse wurden von den örtlichen Geschäftsleuten gesponsert und von Künstlern und Kindergruppen mit viel Liebe kreativ bemalt. Insgesamt waren 21 Giraffen zu sehen, knapp die Hälfte davon wird weiterhin von den Sponsoren genutzt R11; zum Beispiel in deren Geschäftsräumen R11; oder aber, wie im Fall der Giraffe, die vor dem Weltladen stand, an die Kindereinrichtung zurückgegeben, in der sie gestaltet wurde.

Zwölf Figuren sind gespendet worden und stehen für die Versteigerung bereit. Sie findet am Sonntag, 24. April um 13.30 Uhr in dem Raum statt, wo die Figuren jetzt ausgestellt sind. Schon eine halbe Stunde vorher kann man sich die Giraffen anschauen. Wer vorab ein schriftliches Gebot abgeben möchte (die Giraffen sind durchnummeriert), bitte an den HGV Gablenberg, Gablenberger Hauptstraße 41, 70186 Stuttgart, Fax 483060, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Giraffen werden versteigert

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 29. March 2016 17:39Geschrieben von Ait Atmane
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Sponsoren spenden einen Teil der Figuren

Die Zeit der Giraffen in Gablenberg geht zu Ende. Seit Ende Oktober waren 21 der wunderschön bemalten Figuren in der Gablenberger Hauptstraße zu Gast, gesponsert von den ansässigen Geschäftsleuten und kreativ bemalt von Künstlern, Kindergärten und anderen. Zwei der Figuren sind in dieser Zeit leider gestohlen worden und bisher noch nicht wiedergefunden.

Die anderen 19 wurden jetzt abgebaut. Teilweise bleiben sie bei den Sponsoren oder werden von diesen an die Einrichtungen und Kinder zurückgegeben, die sie bemalt hatten. Einen Teil davon stellen die Sponsoren für eine Versteigerung zur Verfügung. Deren Erlös soll an einen guten Zweck fließen, der noch festgelegt wird. Außerdem kommen sie damit dem Wunsch zahlreicher Bürger entgegen, die angefragt haben, ob die Giraffen denn erworben werden können.

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Vernissage am Ostermontag, 28. März 2016

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Montag, 28. March 2016 19:17Geschrieben von Ait Atmane
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Zoos aus vergangenen Zeiten
Die Vernissage der neuen Ausstellung im MUSE-O findet am Ostermontag, dem 28. März um 15 Uhr statt. Die MUSE-O-Macher haben sie bewusst auf den Montag des Feiertagswochenendes gelegt, weil sie hoffen, dass er bei vielen Familien noch frei ist. Denn das Thema der neuen Ausstellung macht auch Kindern Spaß: R22;Die Tiergärten in StuttgartR20; lädt zu einem Streifzug durch historische Zoos in Stuttgart ein und verspricht wilde Tiere, seltsame Charaktere und kuriose Geschichten.

Die Ausstellung und ihr Material beziehen sich auf das Buch R22;Vom Affenwerner bis zur WilhelmaR20; des Stuttgarter Autors Jörg Kurz, der bei der Vernissage anwesend sein und selbst in die Ausstellung einführen wird. Auch Kurator Ulrich Gohl ist dabei.
Die Königliche Menagerie im heutigen Stuttgarter Osten, der R22;AffenwernerR20;, eine Kombination aus Tiergehegen und Gastwirtschaft, Nills Tiergarten am Herdweg, der Zeichner und Maler inspirierte, oder die R22;DoggenburgR20;: Sie alle waren Vorläufer der Wilhelma. Auch eine besondere Form der Tierdarstellung greift die Ausstellung auf, nämlich die komponierten Szenen ausgestopfter Tiere, die den Stuttgarter Präparator Hermann Ploucquet international berühmt machten.

Neben 18 Bild-Text-Tafeln und dreidimensionalen Objekten sind es vor allem zeitgenössische Darstellungen, die den Charakter der Ausstellung prägen, von Postkarten bis zum Holzstich in A3-Format. Sie vermitteln die Atmosphäre vergangener Zeit und werden deshalb mal einzeln, mal kombiniert in Passepartouts in Szene gesetzt.

R22;Die Tiergärten in StuttgartR20; R11; eine Ausstellung von MUSE-O. Vernissage ist am Ostermontag, 28. März um 15 Uhr, mit dem Autor Jörg Kurz.
Geöffnet jeweils an Samstagen und Sonntagen von 14 bis 18 Uhr (mit weiterführenden Informationen).
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Eintritt: 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
www.muse-o.de

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Bunter Sonntag am 24. April 2016

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Montag, 28. March 2016 17:09Geschrieben von Ait Atmane
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Anmelden zum Maimarkt

Rainer Schünemann vom Handels- und Gewerbeverein Gablenberg freut sich über weitere Anmeldungen für den Maimarkt am Sonntag, 24. April. Der Maimarkt wird vom verkaufsoffenen Sonntag in Gablenberg und Stuttgart-Ost begleitet und durch ein Rahmenprogramm mit Ponyreiten, Karussells und weitere Aktionen bereichert. Im Rahmen des Maimarktes werden auch einige der Giraffen versteigert, die bis vor kurzem entlang der Gablenberger Hauptstraße standen. Am Maimarkt-Sonntag von 14 bis 18 Uhr ist auch die neue Ausstellung im MUSE-O, in der es um Stuttgarter Tiergärten geht, geöffnet.

Zu einem bunten Sonntag können auch alle Standbeschicker beitragen. Kunsthandwerk und Schmuck, Selbstgemachtes und Kulinarisches sind ebenso willkommen wie Krämermarktstände oder Vereine, die informieren oder ein Angebot für die Marktbesucher machen. Auch Künstler und anderweitig Aktive im Stadtteil können gerne teilnehmen.

Informieren und anmelden kann man sich bei Organisator Rainer Schünemann, Telefon 466790 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Warum der Teddy aus Stuttgart kommt

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 28. February 2016 11:47Geschrieben von Ait Atmane
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Neue Ausstellung ab dem 27. März 2016

Wer Stuttgarter Zoo sagt, denkt auch Wilhelma. Heutzutage gehören diese beiden Begriffe untrennbar zusammen. In der Vergangenheit war das anders, je nach Zeitpunkt hätte man zum Beispiel an Affenwerner, Nills Tiergarten oder Doggenburg gedacht. R22;Die Tiergärten in StuttgartR20; sind das Thema der neuen Ausstellung im MUSE-O, die sich auf das Buch R22;Vom Affenwerner bis zur WilhelmaR20; des Stuttgarter Autors Jörg Kurz bezieht R11; und ein reicher Quell für viele kuriose Geschichten.

Die Wilhelma ist der jüngste unter den Tiergärten, die im Blickpunkt stehen. Ursprünglich ein Schlosspark, dann botanischer Garten, wurde sie erst in den 1950er-Jahren R22;durch die Tricksereien des ersten DirektorsR20; zum Zoo, erzählt Ulrich Gohl, der aus dem erwähnten Buch die Ausstellung gemacht hat. Albert Schöchle war offenbar ein Tiernarr, immer wieder organisierte er im botanischen Garten Tierschauen R11; und immer blieben die Tiere danach da. Die Anordnung der Landesbehörden, sie zu entfernen, ignorierte der Direktor oder umging sie elegant. So ersetzte er nach einer Aufforderung, die Zahl der Tiere nicht zu erhöhen, einfach Fische durch Löwen.
Der erste der Stuttgarter Tiergärten war die Königliche Menagerie, im Bereich der heutigen Schwabengarage an der Ecke Cannstatter-/Heilmannstraße. Bis zum Stöckach erstreckte sich die Fläche, auf der mehr als 200 Tiere gehalten wurden. Trotzdem bestand der Zoo nur vier Jahre lang von 1812 bis 1816. Dann war es der damals hungernden Bevölkerung nicht mehr zu vermitteln, dass man in diesen schwierigen Zeiten wilde Tiere durchfütterte, zudem starb der Zoogründer König Friedrich I. Unter den Zootieren, die teils weitergegeben, teils getötet wurden, waren auch seltene Quaggas R11; eine Tierart, die heute ausgestorben ist. Ein ausgestopftes Exemplar aus der Königlichen Menagerie findet sich noch im Naturalienkabinett des Museums am Löwentor in Stuttgart.

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Russische Großfürstin zu Gast

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 28. February 2016 11:46Geschrieben von Ait Atmane
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Solotheaterstück im MUSE-O

Im Mai kommt Großfürstin Wera Konstantinowna ins MUSE-O: Die Schauspielerin Karin Sinn aus Remseck verkörpert in einem Solostück die Adlige, die lange in der Villa Berg lebte.
Karin Sinn hat ihre Faszination für die Fürstin entdeckt, als sie anlässlich des Jubiläums des Wera-Heims dieses besuchte. Wera war sozial und kulturell engagiert und hat zahlreiche Einrichtungen in Stuttgart gegründet oder unterstützt. Die russische Großfürstin wurde 1854 geboren und als Neunjährige von ihren Eltern zu ihrer Tante, Königin Olga von Württemberg, geschickt und von dieser aufgenommen. König Karl. adoptierte sie später. In ihrem Theaterstück erzählt Karin Sinn das Leben dieser Frau, die als Kind als aggressiv und nervenkrank galt und später als gesellige, soziale Frau beim Volk ausgesprochen beliebt war. Sie erzählt von der Heirat und dem totgeborenen ersten Kind, von der frühen Witwenschaft, dem riesigen Hofstaat und der Liebe zu Natur und Poesie. Ein Sprecher und ein Pianist ergänzen den Vortrag.
Den Termin am Freitag, 27. Mai kann man sich schon jetzt vormerken.

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Gesucht: Gold- und Silberwaren aus Berg

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Sonntag, 28. February 2016 11:45Geschrieben von Ait Atmane
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Für Teil 2 der Jubiläumsausstellung

Nach wie vor sucht MUSE-O Objekte und Informationen über Produktionsbetriebe des Stuttgarter Ostens, die im zweiten Teil der Ausstellung R22;Made in S-OstR20; ab Mai 2016 vorgestellt werden sollen. Diesmal: die Württembergische Gold- und Silberwarenfabrik AG in der Poststraße 10 in Berg.
In der (kleinen) Sammlung des Museumsvereins Stuttgart-Ost liegt ein geheimnisvoller, leerer Briefumschlag. Er stammt aus der Inflationszeit 1923 und ist mit einer 30 000-Mark-Briefmarke freigemacht. Als Absender findet sich aufgedruckt eine R22;Württ. Gold- und Silberwarenfabrik A.-G. Stuttgart-BergR20; mit der Adresse R22;Poststrasse 10R20;. Weder das Gebäude noch die Adresse gibt es noch, niemand erinnert sich anscheinend an das Unternehmen.
Doch im Stadtarchiv entdeckt man Hinweise R11; allerdings nicht etwa in den Akten, sondern in den lückenlos überlieferten Adressbüchern. Zusammen mit wenigen verstreuten Einzelheiten aus anderen Quellen ergibt sich nun ein (vielleicht auch nur vorläufiges) Bild.

Seit 1897 stand an der Ecke Post-/Mühlenstraße die stattliche Gaststätte R22;Zum Berger HofR20;. Die Poststraße gibt es in diesem Bereich heute nicht mehr, die Mühlenstraße heißt jetzt Nißlestraße. Die Gegend ist völlig umgestaltet, das Gebäude stand etwa dort, wo sich jetzt die Schranke zum Leuze-Parkhaus befindet. Wohl 1921 (weil erstmals im Adressbuch 1922 erwähnt) gründete ein gewisser Adolf Fischer seine R22;Gold- und SilberwarenfabrikR20; und siedelte sie genau hier in den leer stehenden Gasträumen an. Fischer kannte sich mit Edelmetallen aus, denn vorher hatte er als Inspektor in der Münze gearbeitet. Schon ein Jahr später firmierte das Unternehmen um und nannte sich Württ. Gold- und Silberwarenfabrik AG. Möglicherweise gehörte sie nun zu einem Berliner Unternehmen, der Berliner Handelsgesellschaft, denn in deren Akten, die in Koblenz lagern, finden sich Hinweise auf den Berger Betrieb. 1928 erscheint das Unternehmen dann letztmals im Adressbuch, ging also offenbar im Laufe dieses Jahres ein. (Danach lockte hier wieder ein Lokal seine Gäste.)
Völlig unklar ist, was der Betrieb tatsächlich produziert hat. Und genau hier hofft MUSE-O auf aufmerksame Leserinnen und Leser. Wer hat einen Prospekt oder einen Katalog dieses Unternehmens? Findet sich irgendwo vielleicht sogar ein Edelmetall-Schälchen oder ein Schmuckstück, das einst in Berg geschaffen wurde?  Ob die Firma die naheliegende Abkürzungen WGS oder WGSF führte, wissen wir leider nicht. Wer helfen kann, wende sich bitte an den Kurator der Ausstellung, Ulrich Gohl, am besten per E-Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Dies war übrigens der letzte MUSE-O-Aufruf in dieser Sache, denn nun macht sich das Rechercheteam des Vereins an die Zusammenstellung der Ausstellung R22;Made in S-OstR20;, 2. Teil.

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