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Restaurierung kostet rund 4000 Euro

Eine Rarität aus Gablenberg

Wein und Gesang, das hat schon immer zusammengepasst. Man denkt dabei an gesellige Abende, an Weinlieder von Friedrich Silcher und anderen. Und man könnte an die alte Fahne des Liederkranzes Gablenberg denken, ein schönes Stück mit Seltenheitswert, das jetzt restauriert und im Silcher-Museum in Schnait gezeigt werden soll. Der Schwäbische Chorverband, in dessen Besitz das Vereinssymbol ist, hofft auf finanzielle Unterstützung.

Der Liederkranz, 1841 gegründet, war der älteste Verein im Wengerterort Gablenberg. Als sich der Verein 2008 aufgelöste, wurde die Fahne aus dem Jahr 1902 dem Schwäbischen Chorverband übergeben. Sie ist eine Kopie der ersten Vereinsfahne von 1841 und ein bemerkenswertes Stück, wie Rudolf Veit als langjähriger Mitarbeiter des Silcher-Museums in Schnait weiß. Der Kunsthistoriker hat die Fahne im vergangenen Jahr in einem Artikel in der Zeitschrift des Schwäbischen Chorverbandes, R22;Singen und StimmeR20;, gewürdigt. Ihr Bildmotiv zeigt ein R22;UrbänleR20;: So nennt man, so Veit, die Darstellung eines Weingärtners mit einer Bütte auf dem Rücken und einer Krone auf dem Kopf. Wobei letztere nicht etwa darauf hinweise, dass der gute Mann schon R22;einen in der Krone habeR20;, sondern auf den Papst Urban anspiele. Dieser ist in der Kirchenkunst mit einer Traube in der Hand und einer Krone ausgestattet und wurde im Mittelalter  als Schutzpatron der Weingärtner verehrt. Weil der katholische Heilige nicht ins protestantische Württemberg passte, wurde er hier durch eine weltliche Gestalt, das R22;UrbänleR20;, ersetzt.
Darstellungen diese Figur sind nicht häufig, schon von daher ist die Fahne eine Rarität. Zudem handle es sich um eine R22;für dörfliche Verhältnisse erstaunlich gute MalereiR20;, stellt Veit fest. Sie würde bestens in die Ausstellung passen, die das Silchermuseum derzeit vorbereitet: Sie dreht sich um Silchers Beziehung zum Wein und zu den schwäbischen Dichtern, die er vertont hat und wird die baden-württembergischen Literaturtagen begleiten, die dieses Jahr in Weinstadt stattfinden. Motto: R22;Wort.Wein.GesangR20;.
Auch für die Dauerausstellung des Museums kann sich Monika Brocks, die Geschäftsführerin des Schwäbischen Chorverbandes, die Gablenberger Fahne gut vorstellen. Allerdings müsse sie in jedem Fall ganz dringend restauriert werden, R22;weil sie sonst vollends kaputt gehtR20; R11; der Zustand der Ölmalerei auf Seide sei R22;furchtbarR20;. Ein erster Kostenvoranschlag belief sich auf rund 4000 Euro. Das Silcher-Museum, das seit über 100 Jahren vom Schwäbischen Chorverband getragen wird, ist dabei auf finanzielle Unterstützung angewiesen und ruft zu Spenden oder Sponsoring auf. Der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg schließt sich dem an. aia

Spendenkonto:
Schwäbischer Chorverband, IBAN DE70603903000390003000, BIC GENODES1LEO. Stichwort: Spende Si-Mu Gablenberger Fahne.
Spender erhalten eine Spendenbescheinigung vom Schwäbischen Chorverband.

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Die Hauptstadt des Puppenspiels

Neue Ausstellung über Figurentheater(spieler)

R22;Wer kennt das Guschtäfle von Heslach? R11; Sachdienliche Hinweise nimmt die MUSE-O-Leitung entgegenR20;. Mit diesem Aufruf sucht Ausstellungsmacher Ulrich Gohl nach Hinweisen auf den Puppenspieler Pizaroff, der 1937 unter anderem in Heslach auftrat. Denn wie immer soll die aktuelle Ausstellung von MUSE-O auch dazu beitragen, noch bestehende Wissenslücken zu schließen. Nichtsdestotrotz bietet R22;Tri-tra-trullala. Puppenspieler in Stuttgart, besonders im Stuttgarter OstenR20; eine Menge spannender Informationen rund um die besondere Theaterform, die in Stuttgart eine lange Tradition hat. Bei der Vernissage am 27. April war der Publikumszulauf so groß wie lange nicht mehr: Rund 120 Personen kamen zur fachlichen Einführung und zum Puppenspiel des Theaters Tredeschin.

Auch Verwaltungsbürgermeister Werner Wölfle sprach bei der Eröffnung ein Grußwort und würdigte die Arbeit von MUSE-O. Der Reichtum des Lebens im Stadtteil liege gerade in den identitätsstiftenden Dingen, die im Alltag nicht im Mittelpunkt stehen, meinte er: R22;Unser Zusammenhalt in einer Großstadt lebt von solcher Verknüpfungsarbeit, die Sie hier bieten.R20;

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