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Verheißungsvolles LON-Programm

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Sechs Vorschläge für den Osten

Die Bürgerinnen und Bürger haben gewählt und damit entschieden, ....

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Arbeiterfußball - eine fast vergessene Geschichte

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Kein Parken an der Kreuzung

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Feuer, Wasser, Luft & Erde

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Traum vom neuen Stadtviertel

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Freitag, 14. June 2019 07:30Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 143

Entwürfe für die Stadt am Neckar

Von der Machbarkeitsstudie bis zur Umsetzung kann der Weg weit sein und bei einem Großprojekt mit Verlegung der B10 und Schaffung eines neuen Stadtviertels wird er das auch. Doch zum Visionenschmieden ist die Voruntersuchung fürs Areal beim Gaskessel, die das Büro Engelsmann und Peters im Bezirksbeirat vorstellten, bestens geeignet.

Stuttgart näher an den Neckar rücken und ein neues Viertel für Wohnen und Gewerbe schaffen, das könnte auf dem Areal zwischen dem Gaskessel und dem Leuze-Bad Realität werden. Die Flächen gehören der EnBW, die sie nicht mehr alle braucht schon mit der räumlichen Verkleinerung des Kraftwerks, das von Kohle auf Gas umgestellt hat, wurde Platz frei. Weitere Grundstücke könnten mittelfristig dazukommen. Man führe Gespräche mit der EnBW, erklärten die Planer im Bezirksbeirat, aber Ergebnis liege noch keines vor.

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Sechs Vorschläge für den Osten

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Mittwoch, 12. June 2019 08:00Geschrieben von Ait Atmane
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Bürgerhaushalt 2019

Die Bürgerinnen und Bürger haben gewählt und damit entschieden, welche Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt von der Verwaltung näher geprüft werden. Insgesamt werden 130 Projekte genauer angeschaut: zum einen die 100, die am häufigsten mit „gut“ bewertet wurden, hinzu kommen die beiden meistgenannten Vorschläge aus jedem Stadtbezirk. Wenn die Verwaltung geprüft hat, wird der Gemeinderat im Rahmen der Haushaltsplanberatungen über die Vorschläge beraten und beschließen.

Unter den „Top 130“ ist sind sechs Projekte, die explizit dem Stuttgarter Osten zugeordnet sind. Wir führen sie kurz auf, mit der ausführlichen Begründung und Kommentaren können sie im Internet nachgelesen werden unter www.buergerhaushaltstuttgart.de/ergebnis/top_130. Dort kann man den Stadtbezirk angeben und bekommt dann die entsprechende Auswahl an Vorschlägen.

Platz 12: Erweiterung der Schulmensa des Wagenburg- Gymnasiums. Das Wagenburg- Gymnasium brauche dringend eine größere Mensa, die den Kindern und Jugendlichen ein gesundes Mittagessen bietet. Die derzeit 54 Plätze seien zu wenig, der Platz in der Küche und an der Ausgabestelle zu knapp. Deshalb vergehe oft die Mittagspause mit Schlange stehen, viele Schülerinnen und Schüler behälfen sich auch mit teuren und weniger gesunden Alternativen. Der Vorschlag regt einen Neubau mit neuen Räumen im rückwärtigen Schulhof an.

Platz 37: Die Abendöffnungszeiten für Bäder, unter anderem für das Leo-Vetter-Bad, soll erhalten werden.

Platz 55: Mehr Radwege schaffen, sodass man besser durch die Stadt kommt, zum Beispiel von Stuttgart-Ost nach Zuffenhausen. Derzeit müssten Radfahrer oft auf Gehwege ausweichen. Mehr Radverkehr würde helfen, den Feinstaub zu reduzieren.

Platz 87: Villa Berg sanieren. Trotz einer groß angelegten Bürgerbeteiligung zur Zukunft der Villa Berg, die vor mehr als zwei Jahren mit einem eindeutigen Votum der Bürger zu Ende ging, wurde bis heute kein Beschluss zur Sanierung gefasst. Dieses „historisch unglaublich bedeutende“ Gebäude müsse jetzt saniert und den Bürgern wieder zugänglich ge macht werden!

Platz 92: Entlang der Landhausstraße zwischen Raitelsbergstraße und Ostendplatz sei reichlich Platz für die Pflanzung von Bäumen. Hier müssten nicht einmal Parkplätze entfallen, weil dort keine sind. Das würde gerade im Sommer für eine angenehmere Aufenthaltsqualität sorgen und Feinstaub aufnehmen.

Platz 94: Leo-Vetter-Bad nicht schließen. Auch viele wei tere Vorschläge in den Top 130 beziehen sich auf das neue Bäderkonzept und appellieren, die Öffnungszeiten und Nutzungsmöglichkeiten der Bäder nicht zu verringern.

Auch bei zahlreichen Vorschlägen für Gesamt-Stuttgart, die in den Top 130 gelandet sind, ist der Osten natürlich mitbetroffen. Viele davon betreffen die Preise und das Angebot öffentlicher Verkehrsmittel, die Öffnungszeiten der Bäder, Radwege oder Sau berkeit und Müll in der Stadt. Auf Platz eins aller Vorschläge mit 4445 Gut-Bewertungen landete übrigens die Neckarwelle, die bereits beim Bürgerhaushalt 2017 ziemlich weit vorne war und mit einer Machbarkeitsstudie geprüft wurde. Sie müsse jetzt umgesetzt werden, damit es 2020 heiße: „Stuttgart surft!“, fordern die Vorstände des Vereins Neckarwelle, die den Vorschlag eingestellt hatten.

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Kein Parken an der Kreuzung

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 01. June 2019 09:00Geschrieben von Ait Atmane
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Neugestaltung von Kreuzungen in Gablenberg

Bei einer Begehung mit Bürgern im Herbst nahm das Stadtplanungsamt zusammen mit Anwohnern verschiedene Kreuzungsbereiche in Gablenberg (Klingen-/ Libanonstraße, Klingen-/Bergstraße und Berg-/ Pflasteräckerstraße) und die Bergstraße in den Blick. Ein häufig genanntes Problem waren zugeparkte Kreuzungen, an denen Fußgänger kaum noch queren können. Das Ingenieurbüro Heinrich versucht mit seinem Entwurf, dem entgegenzusteuern. Er wurde im April im Bürgerservicezentrum vorgestellt und könnte – sofern der Gemeinderat zustimmt – im kommenden Jahr umgesetzt werden.

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Fahrrad reparieren

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Samstag, 25. May 2019 09:00Geschrieben von Ait Atmane
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Die Fahrradwerkstatt im Hof von MUSE-O

Die Fahrradwerkstatt im Hof von MUSE-O startet in die Sommersaison. Bis zum Beginn der Sommerferien ist mittwochs von 17 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. In der Selbsthilfewerkstatt kann man das eigene Fahr rad reparieren. Die Ehren amtlichen von MUSE-O unterstützen dabei mit Rat und Tat, auch das vorhandene Werkzeug kann benutzt werden.

Dank der Spenden von Besucherinnen und Besuchern konnte zudem ein neuer Pendelschirm als Wetterschutz angeschafft werden.

Die Termine bis zu den Sommerferien sind: Samstag, 25. und Mittwoch, 29. Mai; im Juni die Samstage 1., 8. und 29. sowie Mittwoch, der 5. und 26. Juni – in den Pfingstferien ist geschlossen. Im Juli ist bis einschließlich 27. Juli mittwochs und samstags geöffnet, danach sind Sommerferien. Erster Termin nach den Sommerferien ist Mittwoch, 11. September. Weitere Infos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Kandidieren für den Osten

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 11. May 2019 08:37Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 96

Am 26. Mai ist Kommunalwahl. Wir stellen Gemein de ratskandidaten und -kandidatinnen aus dem Stuttgarter Osten vor, allerdings nur von denjenigen Parteien und Grup pierungen, die es 2014 ins Gremium geschafft haben. Spätere Abspaltungen werden nicht berücksichtigt. Aus Platz gründen können wir leider nur bei den vorderen Listenplätzen ein Foto abdrucken. Die Reihenfolge richtet sich nach der derzeitigen Zahl der Sitze im Gemeinderat.

Nutzen Sie am 26. Mai Ihr demokratisches Recht und gehen Sie wählen! Nicht-Wähler schwächen die Demokratie.

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Hohe Strafen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 20. April 2019 08:00Geschrieben von Ait Atmane
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Wilde Müllberge werden höher bestraft

„Müllsünden“ werden teuer

Eine Zigarettenkippe wegwerfen, eine zerdepperte Flasche oder die Hinterlassenschaften des Hundes einfach liegen lassen: Das kann teuer werden, in Zukunft sogar noch deutlich teurer als bisher. Anfang Dezember hat das Land seinen neuen Bußgeldkatalog für Umweltverstöße herausgegeben. Die Strafen für „Müllsünden“ wurden drastisch erhöht.

Hier ein paar Beispiele für neue Bußgelder, die gelten, wenn Unrat weggeworfen, liegen gelassen oder wild deponiert wird:

  • Hausmüll in geringer Menge, zum Beispiel Bananenschale, Zigarettenschachtel, Zigarettenkippe, Papier, Kaugummi, Lebensmittelreste: 50 bis 250 Euro (bisher maximal 25 Euro)
  • kaputte Glasflasche oder andere scharfkantige Gegenstände: bis zu 800 Euro (bisher maximal 100 Euro)
  • Hundekot: bis zu 250 Euro
  • einzelne Sperrmüll-Objekte wie Kinderwagen: 100 bis 500 Euro
  • größere Sperrmüll-Objekte wie Ofen, Matratze: 200 bis 800 Euro.

Das Land hofft mit diesen Strafen, die den lokalen Behörden einen Rahmen vorgeben, Müllsünder abzuschrecken. Sie gelten auch in Stuttgart und geben der Stadt vielleicht Rückenwind bei ihrer Sauberkeitsoffensive. Zehn Millionen Euro will sie investieren, unter anderem für zusätzliche Reinigungskräfte und -fahrzeuge und für zusätzliche Müllbehälter. Auch eine Werbekampagne für mehr Sauberkeit ist geplant. Denn wenn die Menschen nicht umdenken, nützen alle Strafen nichts: Bewusstsein und Zivilcourage sind gefragt. In diesem Sinn finden immer wieder Müllsammelaktionen, von „Let’s putz“ bis hin zu kleineren Initiativen statt. Kürzlich hatte die SPD Ost unter dem Titel „Who kehrs?“ zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen.

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Lokal-Schau

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Sonntag, 14. April 2019 07:30Geschrieben von Ulrich Gohl
Zugriffe: 146

„Mein Ding“ – neue Ausstellung im MUSE-O

Das ist ein Ding: Die neue Ausstellung im MUSE-O widmet sich den ganz persönlichen Objekten, die Bewohner und Bewohnerinnen des Stuttgarter Ostens mit ihrem Stadtteil verbinden. 50 Exponate hat der Historiker und Kurator Ulrich Gohl von den Besitzern für die Dauer der Präsentation mit dem Titel „Mein Ding“ geliehen bekommen. Das Kaleidoskop von Alltagsgegenständen spiegelt die jeweilige emotionale Verbindung der Leihgeber zu ihrem Stadtbezirk wider.

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Kreuzung in der Bergstraße

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Freitag, 29. March 2019 16:49Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 827

Bürger können mitreden

Am Donnerstag, 4. April um 18 Uhr wird im Bürgersaal des Bezirksrathauses (3. OG) ein Vorentwurf für die Kreuzungs bereiche der Berg-/ Pflas teräckerstraße sowie der Berg-/Libanon-/Klingenstraße vorgestellt. Diese Kreuzungen werden als überdimensioniert, unübersichtlich und vor allem für Schulkinder als gefährlich eingestuft. Auch das häufige Parken in zweiter Reihe erschwert die Querung. Darüber hinaus wünschten sich die Bürger mehr Grün in der Klingenstraße, heißt es beim Stadtplanungsamt und dem Stadtteilmanagement, die zu dem Abend einladen. Zur Erörterung hat bereits am 25. Oktober eine öffentliche Begehung stattgefunden.

Damals nahm das beauftragte Planungsbüro Dr.-Ing. Heinrich die Hinweise der Anwohner und Interessierten auf. Der daraus entstandene Entwurf wird jetzt vorgestellt, anschließend besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und zu diskutieren.

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Ein Thema seit über 150 Jahren

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Kunst und KulturVeröffentlicht: Dienstag, 19. March 2019 15:22Geschrieben von Super User
Zugriffe: 155

Eduard Pfeiffer legte den Grundstein

Ein Thema seit über 150 Jahren

Bezahlbaren Wohnraum schaffen: Dieses Schlagwort ist in der politischen Diskussion omnipräsent und steht für eine der ganz großen Herausforderungen in unserer Region. Neu ist es keineswegs und  hat schon vor mehr als 150 Jahren zur Gründung des damals lautenden „Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen“ (heute Bau- und WohnungsVerein Stuttgart) geführt. Auch heute noch ist das oberste Ziel des Bau- und WohnungsVerein Stuttgart die Versorgung der Menschen aus allen Bevölkerungsschichten mit gutem und bezahlbarem Wohnraum. Auf der Agenda des in der Schwarenbergstraße ansässigen Wohnungsunternehmens stehen aber auch andere Punkte wie nachhaltiges, energiesparendes Bauen und Renovieren, Wohnen im Alter oder die Kommunikation zwischen den Bewohnern.

„Sozial denken und wirtschaftlich handeln“ – das nennt Laura Kaminsky vom Bau- und WohnungsVerein Stuttgart als Leitlinie des Wohnungsunternehmens. Bei rund 4500 bestehenden Wohnungen allein in Stuttgart ist da eine Menge zu tun. Auf den Osten, wo die Wiege des Vereins und mit der Ostheimer Siedlung das erste seiner Projekte steht, entfallen derzeit rund 2200 Wohnungen – und damit das ganze Spektrum von Sanierung über Modernisierung bis Neubau.

Projekte im Osten

Die Siedlung Ostheim entstand in den Jahren 1892 und 1893 zwischen der Lichtensteinstraße und der Achalmstraße. Der „Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen“, gegründet vom Sozialreformer und Stuttgarter Ehrenbürger Eduard Pfeiffer, erstellte 45 Gebäude mit guten Wohnungen für die unteren und mittleren Einkommensschichten. Die Mieter konnten ihre Häuser sogar mit einem bis dahin in Deutschland einzigartigen Mietkaufsystem erwerben. Der Kern der Siedlung Ostheim ist in seiner Struktur heute nahezu unverändert erhalten und steht unter Denkmalschutz. Viele der Häuser hat der Bau- und WohnungsVerein Stuttgart inzwischen zurückgekauft und mit Feingefühl saniert. Ostheim ist eben ein ganz besonderes Viertel.

Zudem wurden ab 2016 eine Vielzahl an Gebäuden im Viertel Ostenau  (Abelsberg-/Lehmgrubenstraße) saniert, mit neuen Fenstern, neuem Dach und Wärmedämmung. Im Fall des Gebäudes Raitelsbergstraße 31, an dem 2017 gearbeitet wurde, stand über die energetische Sanierung hinaus auch eine umfassende Modernisierung an: Die Wohnungen bekamen neue Bäder, modernere Grundrisse und teilweise Vorsatzbalkone. Trotz Modernisierung wohnen alle Bewohner weiterhin sicher beim Bau- und WohnungsVerein Stuttgart im Stuttgarter Osten.  

Dem Bau- und WohnungsVerein Stuttgart liegt die Erhaltung des historischen Erscheinungsbilds der Siedlung Ostheim am Herzen. In den Jahren 2010 bis 2018 investierte er insgesamt rund 119 Millionen Euro in die Instandhaltung und Modernisierung des Stuttgarter Ostens, wovon ein großer Teil in die Siedlung Ostheim floss.

Zu den noch jungen Neubauten des Bau- und WohnungsVerein Stuttgart gehört ein Gebäude in der Schönbühlstraße mit einer Kindertagesstätte und zehn Wohneinheiten: Es setzt den Schlusspunkt unter die Quartiersentwicklung am Klingenbach.

Im Werden ist gerade die Klingenstraße 101-103 mit mehr als 30 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit. Solche Gewerbeeinheiten als Begegnungsstätte für die Kommunikation zwischen den Bewohnern, aber auch mit den Nachbarn im Stadtteil, hat der Bau- und WohnungsVerein Stuttgart schon mehrfach gebaut und zur Verfügung gestellt. Ein Beispiel dafür ist das Quartier Rotenbergstraße, das 2013 bezogen wurde. Hier bilden Neu- und Altbauwohnungen, eine Kindertagesstätte, eine Sozialstation und ein Wohncafé, in dem die Menschen zusammenkommen, eine Einheit.

Beispielhaft: Neuffenstraße 5 vor der Modernisierung Beispielhaft: Neuffenstraße 5 nach der Modernisierung

Individualität und Begegnung

All das war schon in der Philosophie Eduard Pfeiffers angelegt. Er wusste, dass menschliches Zusammenleben funktioniert, wenn individuelle Freiräume ebenso gegeben sind wie Möglichkeiten der Begegnung und Kommunikation. Zu empfehlen ist die umfassende und interessant gestaltete Seite zur Siedlung und ihren Menschen, die der Bau- und Wohnungsverein erstellt hat: www.die-siedlung-ostheim.de.

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Bürokratie-Tipp Nummer 1 oder: Wie man Engagement erstickt

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Dienstag, 22. January 2019 07:30Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 286

Ein Kommentar des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg

Liebe Stadtverwaltung,
liebe Gewerkschaft Verdi,

man stelle sich vor, dass Eltern die teuersten Nachhilfestunden bezahlen, um ihr Kind zu fördern. Gleichzeitig nehmen sie ihm alle Bücher weg und verbieten ihm das Lesen, weil sie befürchten, dass die Inhalte nicht pädagogisch wertvoll sind. Das wäre ziemlich widersinnig, entspricht aber in etwa dem, wie in Stuttgart mit Handel und Gewerbe umgegangen wird: Auf der einen Seite stehen millionenschwere Förderprogram me, auf der anderen büro kratische Hindernisse, die jegliche Eigeninitiative zu ersticken drohen.

So hat der Gemeinderat eine „Richtlinie zur Revitaliserung von Ladenlokalen in Geschäftsstraßen“ beschlossen, wie im Stuttgarter Amtsblatt vom 13. Dezember nachzulesen war: Mit einem In ves titions fonds in Höhe von 2,7 Millionen Euro sollen die Zentren von Bad Cannstatt, Feuerbach, Untertürkheim, Vaihingen, Weilimdorf und Zuffenhausen gefördert werden, weil nicht nur die Nahversorgung, sondern auch „ihre gesellschaftliche und kulturelle Funktion“ verlorenzugehen droht. Gablenberg, Ostheim oder der Stöckach sind nicht dabei, vielleicht sind die „Trading-Down-Prozesse“, also der fortschreitende Zerfall von Handel und Gewerbe, hier nicht weit genug fortgeschritten. Doch dem, was Handel und Gewerbe selbst für sinnvoll halten und in Eigenregie auf die Beine stellen, werden regelmäßig Steine in den Weg gelegt. Aus diesem Grund gibt es bereits keinen verkaufsoffenen Sonntag in Ostheim mehr. Lokale Feste, ob Lange Ost Nacht oder Brunnenfest, drohen unter den Auflagen und den damit verbundenen steigenden Kosten und Risiken zu ersticken. Und langjährige Veranstaltungen wie der Maioder der Martinimarkt in Gablenberg genehmigt die Stadt zunächst einmal nicht, sondern meldet Zweifel an deren lokaler Bedeutung an. So geschehen in Gablenberg: Der Handels- und Gewer beverein Gablenberg hatte bereits im September wie jedes Jahr seine Anträge gestellt. Mitte Dezember bekam er den Hinweis vom Amt für öffentliche Ordnung, dass die üblichen Unterlagen nicht ausreichend seien und die Bedeutung der Veranstaltungen weiter erläutert werden müsse. Am besten noch vor Weihnachten, damit sich das Amt im neuen Jahr nicht noch einmal mit dieser Sache befassen müsse. Was der HGV postwendend tat. Aber bis Mitte Januar lag noch keine Genehmigung vor.

Nun soll auf der einen Seite ein Maimarkt attraktiv sein, mit vielen Ständen und einem Rahmenprogramm, damit alle Beteiligten profitieren. Man kann aber noch kein Rah menprogramm planen und Marktbeschicker werben, wenn nicht einmal eine Genehmigung vorliegt – sonst würde man unter Umständen die Leute für immer verprellen. Liebe Stadtverwaltung, habt ihr euch schon mal überlegt, dass wir zwar Geschäftsleute sind, uns aber mit der Organisation von Märkten und der Unterstützung von Festen – insbesondere der Langen Ost Nacht, die ja komplett außerhalb unserer Öffnungszeiten stattfindet – weit über unser Kerngeschäft hinaus für den Stadtteil einbringen? Deshalb machen ja auch nicht alle Geschäfte mit. Aber die, die es tun, sind in diesem Moment ehrenamtlich tätig! Das solltet ihr bedenken, wo doch allseits betont wird, wie wertvoll das Ehrenamt ist.

Liebe Verantwortliche bei Verdi, die ihr meint, unsere verkaufsoffenen Sonntage aus Gründen des Arbeitnehmerschutzes unterbinden zu müssen: Habt ihr schon mal daran gedacht, dass in Gablenberg die Geschäfte um sechs oder halb sieben schließen und samstags kurz nach Mittag, während die Einkaufszentren der Innenstadt deutlich längere Öffnungszeiten haben? Ist das nicht mehr als ein Ausgleich für zwei Mal fünf Stunden Sonntagsarbeit im Jahr? Wir laden euch herzlich ein, einen unserer verkaufsoffenen Sonntage zu besuchen und das die Mitarbeiter selbst zu fragen. Sofern ihr welche findet – tatsächlich stehen nämlich beim Mai- und Martinimarkt fast ausschließlich die Inhaber selbst und ihre Familien im Laden. Deshalb wird aus dieser Klage über die Bürokratie nun doch noch ein Tipp: Kommen und vor Ort schauen wäre weitaus sinnvoller als Paragrafen zu reiten.

Euer Handels- und Gewerbeverein Gablenberg

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