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Knapp drei Monate bis zum Flohmarkt - Jetzt anmelden

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Bis zum 20. Juni sind es noch drei Monate und der Handels- und ....

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Häschen im Grün:

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Klassische Frühjahrs behandlung:

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Schenken mit reinem Gewissen:

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Freude an der Arbeit in der Natur und frischer Luft

WOVG stellt sich vor

Wer sich gerne in der Gemeinschaft, in und mit der Natur beschäftigt, ist beim Wein- und Obstbauverein Gablenberg richtig. Im Vereinsgarten nahe des Buchwalds bewirtschaftet der Verein seit 2005 ehrenamtlich einen Weinberg mit rund sechs Ar Trollinger und vier Ar Riesling.

Die Tätigkeiten beginnen jedes Jahr im Februar mit dem Rebschnitt und enden im Herbst mit der Weinlese. Die Früchte dieser Arbeit schenken die Vereinsmitglieder bei verschiedenen Feierlichkeiten in Gablenberg aus, zum Beispiel bei der Hocketse im Weinberg, dem WOVG-Weinfest oder auf der Langen Ost Nacht.

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Weinbergbewirtschaftung

Wein- und Obstbauverein Gablenberg

Im Oktober vor 15 Jahren feierte der Wein- und Obst bauverein Gablenberg sein 100- jähriges Jubiläum. Wenige Tage nach der Feier kam die Stadt Stuttgart auf den Verein zu, mit der Frage, ob Interesse an der Bewirtschaftung eines Weinbergs im Buchwald bestehe. Wer konnte damals ahnen, dass diese Aktivität keine Eintagsfliege bleiben, sondern ein fester Bestandteil der Vereinsaktivität werden würde?

Ein Lichtbildvortrag beim Weinfest im Oktober 2019 hat einen Eindruck vermittelt, was aus diesem „Gablenberger Burra oder Schenderbuckl“ – O-Ton einer Person des Weinbergteams – im Buchwald für ein Schmuckstück entstanden ist. In den 15 Jahren wurden in Summe mehr als 13 000 Stunden im Weinberg geleistet: für Arbeiten an den Außenanlagen und an den Reben vom Schnitt bis zur Weinlese. Mehr als 22 500 Flaschen Gablenberger Trollinger, Trollinger Weißherbst, Schiller und Riesling wurden erzeugt.

Im Ehrenamt sucht man sicher Seinesgleichen. Es ist nur mög lich, weil eine tolle Kameradschaft vorhanden ist. Man freut sich auf das gemeinsame Arbeiten und auch auf das Vespern und Schwätzen bei den Weinberg einsätzen – und nicht zuletzt auf den heimatlichen Blick zum Fernsehturm.

Wie im Vorjahr so hat auch in 2019 die bis in den Herbst anhaltende trockene und warme Witterung zu einem frühen Lesezeitpunkt geführt. Am 27. September wurde der Riesling, am 28. September der Trollinger gelesen. Mit jeweils mehr als 20 Frei willigen und guter Beerenqualität war die Lese eine richtige Freude und schnell erledigt. Mit 86° Oechsle hat man wieder eine gute Basis für einen hervorragenden Gablenberger Riesling 2019. Die Trollinger- Trauben brachten mit 71° Oechsle – wie 2018 – eine gute Qualität ohne Pilzbefall; von der Kirschessigfliege blieb man quasi verschont. Die guten Erträge haben die Lager beim WOVG aufgefüllt. So können aktuell gerne auch Nicht-Mitglieder die Gablenberger Weine erwerben. Zurzeit auf Lager: der 2017er Schiller und vom 2018er-Jahrgang der Trollinger, Trollinger Weißherbst und Riesling Spätlese. Interessenten melden sich bitte bei Margarethe Strauß, Telefon 48 44 22.

Winter-Schnittunterweisung

Zum Abschluss des Gartenjahres möchte der WOVG zu einer Fachveranstaltung einladen: Es werden Kernobstbäume geschnitten. Treffpunkt ist bei der Nonnenwaldstraße 24 in Gablenberg im Garten der Familie Haase. Die Schnitt unterweisung beginnt dort um 13.30 Uhr und dauert rund 1,5 Stunden. Die Veranstaltung wird von Ulrich Eger durchgeführt und ist für alle Teilnehmer kostenlos. Gerne werden auch Fragen oder Problemstellungen von Teilnehmern besprochen. Fragen vorab bitte an Ulrich Eger, Telefon 461112.

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Nadelgehölz gesucht

Weihnachtsbaum für Gablengerg gesucht

Damit es im Dezember weihnachtet

Im Oktober wird es schon Zeit, an den Advent zu denken – zumindest, wenn es um den Weihnachtsbaum für den Stadtteil geht. Wie jedes Jahr sucht der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg einen geeigneten Nadelbaum, um ihn in der Vorweihnachtszeit vor dem Alten Schulhaus (MUSE-O) aufzustellen und zu schmücken.

Bislang konnte das immer mit Hilfe einer Baumspende gemacht werden – denn wer ein zu groß gewordenes Nadelgewächs im Garten hat, kann es so auf dem einfachsten Weg loswerden. Wenn der HGV sich dafür entscheidet, übernimmt er auch komplett das Fällen, Abtransportieren und das spätere Entsorgen.

Voraussetzung ist, dass der Standort des Baums von der Straße oder einer Ausfahrt aus gut zu erreichen ist. Und natürlich spielt auch die Optik eine Rolle. Die Verantwortlichen vom HGV schauen sich die angebotenen Bäume vorher an und entscheiden dann.

Wer ein Nadelgehölz anzubieten hat, wendet sich bitte an Jürgen Wegst vom Handelsund Gewerbeverein Gablenberg: Telefon- und Faxnummer 48 30 60, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

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Weinlese und Weinfest

Wein- und Obstbauverein Gablenberg

Wein- und Obstbauverein Gablenberg

Der Wein- und Obstbauverein Gablenberg (WOVG) lädt am Samstag, 19. Oktober um 17 Uhr zu seinem 14. Weinfest in den Gemeindesaal von Bruder-Klaus in der Albert- Schäffle-Straße 10 ein. 115 Jahre Wein- und Obstbauverein Gablenberg und 15 Jahre Weinbergbewirtschaftung geben Anlass zum Feiern.

Untermalt durch eigene Programmpunkte und durch Wolfgang Dreher mit seinem Akkordeon will man gemütliche Stunden miteinander verbringen und nach dem Motto „Senga, schwätza, essa ond …“ natürlich auch die Gablenberger Weine probieren und genießen.

Es werden Riesling Spät lese, Trollinger, Trollinger Weißherbst und Schiller, alle aus Gablenberg, ausgeschenkt. Ebenso ist für Abend essen gesorgt. Weiterhin blickt der Wein- und Obstbauverein auf die Arbeiten im Weinberg im aktuellen Jahr und in den vergangenen 15 Jahren zu rück. Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt, Gäste sind ebenso willkommen wie die Mitglieder. Weitere Auskünfte bei Ulrich Eger, 0711461112.

Ausblick

Gegen Ende September zog Ulrich Eger folgende Zwischenbilanz: Der September hat durch seine sonnigen, warmen Tage, teilweise kühlen Nächten und wenig Regen für einen bisher durchschnittlichen Oechslegehalt beim Riesling (größer 80 Oechsle) und beim Trollinger (größer 70 Oechsle) ermöglicht. Die Quantität ist sehr gut; auch ist bisher keine Fäulnis aufgetreten. Allerdings könnten sich durch Regen in der nächsten Zeit die guten Vorzeichen schnell ändern.

Ob und in welchem Maße die Kirschessigfliege beim Trollin ger noch auftritt, muss täglich überprüft werden. Der WOVG hat in seinen sechs Ar Trollinger-Fläche zum Septemberbeginn rund 50 Flaschen mit einer Mischung aus Apfelessig, Trollinger und Wasser aufgehängt. Bereits in der ersten Woche wurden so viele Kirschessigfliegen und „Obstmückla“ gefangen. Damit erhofft man sich beim WOVG ein erfolgreiches Fern halten der Kirschessigfliege. Mit der Weinlese rechnet der Verein Anfang Oktober.

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Blick in die Kinderstube

Mauersegler beobachten

Das „Mauersegler-Kino“ hat begonnen. Seit dem 19. Juni lädt Rolf Kayser von MUSEO immer mittwochabends ab 19 Uhr dazu ein, unterm Dach des Alten Schulhauses in Gablenberg die Jungvögel in den Nistboxen zu beobachten. Sie sind jetzt so groß, dass die Eltern ausfliegen, um Futter zu beschaffen: Das ermöglicht, mit den eingebauten Kameras Einblick zu nehmen. Kayser kann dabei von Box zu Box weiterschalten und das Bild auf eine Leinwand projizieren.

Wie viele Jungvögel genau dieses Jahr unterm MUSE-O Dach heranwachsen, wusste der Vogelexperte bei unserem Redaktionsschluss noch nicht. Er hofft, dass es viele sind, denn die Zahl der Vögel nimmt seiner Beobachtung nach ab, was mit dem Insektensterben zusammenhänge. Außerhalb der Mittwochabende können Interessierte auch bei der Langen Ost Nacht nach den jungen Flugkünstlern schauen: An diesem Samstag, dem 20. Juli, ist Kayser ab 21 Uhr vor Ort.

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Blumentröge zum Leben erweckt

Grün im Stadtbezirk

Es blüht wieder vor der Petruskirche. Zu verdanken ist das Edeltraud Maier und ihrem Partner Ulrich Austinat, die sich entschlossen haben, die Blumentröge vor der Kirche zu pflegen. Die beiden Beetpaten haben zunächst vor Ostern Unkraut und Wildwuchs – auch im Garten der Petruskirche, der jetzt wieder einen sehr schönen Anblick bietet – entfernt. Daraufhin wurden die Pflanztröge, die von Einzelhändlern ge pflegt werden sollen, vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt mit Geranien, Tagetes und anderen Blumen bestückt. In den vergangenen Jahren hatte das Amt das nicht getan, denn wo nicht geschaut und gegossen wird, setzen seine Mitarbeiter auch keine Pflanzen ein. Mit Gießen war das Paar dann gleich ordentlich gefordert, dafür trägt es Gießkanne um Gießkanne Wasser vom Friedhof her. „Wenn die Sonne scheint, muss man das jeden zweiten Tag machen“, sagt Edeltraud Maier. Das ist eine Menge Arbeit, neben dem eigenen Garten am Haus und verschiedenen Ehrenämtern, die beide auch noch ausüben, zum Beispiel im Vorstand von MUSE-O. Aber sie konnten die ungepflegten Pflanztröge „einfach nicht sehen“, wie sie sagen, und denken auch an Bienen und andere Insekten. Über Unterstützung würden sie sich freuen – und auch ein paar andere Pflanztröge in der Gablenberger Hauptstraße könnten etwas Zuwendung gut vertragen.

Staudenbeete an der Mittelallee

Die Mittelallee der Ostendstraße, zwischen Taxihalt und Wagenburgstraße, zieren seit kurzem neun neue Pflanzbeete. Sie sind leicht erhöht, mit Cortenstahl eingefasst und mit Stauden bepflanzt, die sowohl Trockenheit als auch Schatten vertragen – zum Beispiel Storchschnabel, Akelei oder Nachtviole. Eingepflanzt haben sie die Auszubildenden des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, bezuschusst wurde das Ganze aus dem Budget des Bezirksbeirats.

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Im Anflug

Erste Mauersegler sind angekommen

Die Mauersegler haben einen langen Flug vom Winterquartier in Afrika hinter sich, wenn sie in Gablenberg ankommen. Umso mehr freuen sich Rolf Kayser und Peter Metzler von MUSE-O über jeden eintreffenden Vogel. Einige der Langstreckenflieger haben die beiden bereits Anfang Mai gesichtet, sowohl in der Luft als auch in den Nistboxen in ihren Privathäusern und im Alten Schulhaus. Sie hoffen, dass möglichst viele davon auch Eier legen und Junge großziehen.

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Sommergäste auf dem Weg

Frühjahrsputz für Mauersegler

Wie jedes Jahr erwartet Stuttgart-Ost seine Sommergäste, die Mauersegler. Ende April, Anfang Mai, je nach Wetterlage, treffen die ersten nach ihrer langen Reise vom Winterquartier in Afrika nach Stuttgart ein. Im Alten Schulhaus in Gablenberg stehen 18 Nistboxen für sie bereit. Rolf Kayer von MUSE-O reinigt sie alle, bis auf die zwei ganz oben unterm Dach, die nicht zugänglich sind. Das macht man aus hygienischen Gründen, um Parasiten, vor allem Lausfliegen, zu entfernen.

Mauersegler sind sehr standorttreue Vögel, die immer wieder zum gleichen Standort zurückkommen. Die Leichtgewichte – ein Vogel wiegt gerade mal 40 bis 45 Gramm – legen im Jahr rund 200 000 Flugkilometer zurück, ihre ersten beiden Lebensjahre nach dem Ausfliegen verbringen sie komplett in der Luft.

Vogelexperte Kayser hat alle Nistboxen unterm MUSE-ODach verkabelt und mit Kameras versehen, sodass man Einblick in die häusliche Welt der Vögel nehmen kann. Vermutlich ab Mitte Juni wird es auch wieder Mauersegler- Führungen mit „Mauersegler- Kino“ geben.

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Hohe Strafen

Wilde Müllberge werden höher bestraft

„Müllsünden“ werden teuer

Eine Zigarettenkippe wegwerfen, eine zerdepperte Flasche oder die Hinterlassenschaften des Hundes einfach liegen lassen: Das kann teuer werden, in Zukunft sogar noch deutlich teurer als bisher. Anfang Dezember hat das Land seinen neuen Bußgeldkatalog für Umweltverstöße herausgegeben. Die Strafen für „Müllsünden“ wurden drastisch erhöht.

Hier ein paar Beispiele für neue Bußgelder, die gelten, wenn Unrat weggeworfen, liegen gelassen oder wild deponiert wird:

  • Hausmüll in geringer Menge, zum Beispiel Bananenschale, Zigarettenschachtel, Zigarettenkippe, Papier, Kaugummi, Lebensmittelreste: 50 bis 250 Euro (bisher maximal 25 Euro)
  • kaputte Glasflasche oder andere scharfkantige Gegenstände: bis zu 800 Euro (bisher maximal 100 Euro)
  • Hundekot: bis zu 250 Euro
  • einzelne Sperrmüll-Objekte wie Kinderwagen: 100 bis 500 Euro
  • größere Sperrmüll-Objekte wie Ofen, Matratze: 200 bis 800 Euro.

Das Land hofft mit diesen Strafen, die den lokalen Behörden einen Rahmen vorgeben, Müllsünder abzuschrecken. Sie gelten auch in Stuttgart und geben der Stadt vielleicht Rückenwind bei ihrer Sauberkeitsoffensive. Zehn Millionen Euro will sie investieren, unter anderem für zusätzliche Reinigungskräfte und -fahrzeuge und für zusätzliche Müllbehälter. Auch eine Werbekampagne für mehr Sauberkeit ist geplant. Denn wenn die Menschen nicht umdenken, nützen alle Strafen nichts: Bewusstsein und Zivilcourage sind gefragt. In diesem Sinn finden immer wieder Müllsammelaktionen, von „Let’s putz“ bis hin zu kleineren Initiativen statt. Kürzlich hatte die SPD Ost unter dem Titel „Who kehrs?“ zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen.

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Gartenarbeit auf Brasilianisch

Gartenarbeit auf Brasilianisch

Zwölf Schülerinnen packten freiwillig in der Hitze an

„Viele Hände, schnelles Ende“: Sabine Metzger vom Bezirksverband der Gartenfreunde gab das Motto aus, zwölf Schülerinnen aus Rio de Janeiro und ihre Lehrer packten an. Sie schaufelten und schleppten im „Kirschgarten“ in der Kleingartenanlage Klingenbach Substrat für das Gründach einer Laube, unbeirrt von rund 30 Grad im Schatten.

Die zwölf Mädchen aus Rio sind in freiwilliger Arbeit geübt: Sie engagieren sich alle im Sozialprojekt ihrer brasilianischen Schule. Und weil das renommierte Colégio Cruzeiro in Rio einst eine deutsche Schule war und noch heute mit Deutsch als erster Fremdsprache arbeitet, hatten die 16-Jährigen auch keine Verständigungsprobleme. Sie verbrachten insgesamt drei Wochen in Deutschland, zunächst in Berlin, dann in Gruppen aufgeteilt in verschiedenen Städten. Die Stuttgarter Gruppe war sehr angetan von der Schwaben-Metropole, in der sich zur Zeit ihres Aufenthalts die Feste und Festivals aneinanderreihten. Vormittags Deutschunterricht im Anglo-American Institut, nachmittags Exkursionen – und an ihrem einzig freien Nachmittag in der Woche schleppten die Mädchen also Eimer. Zusammen mit Sabine Metzger und Waltraud Ulshöfer, der Frau von Oberbürgermeister Fritz Kuhn, kamen sie in die Kleingartenanlage am Klingenbach, wo Kuchen, Brezeln, Äpfel und Getränke warteten. Organisatorin Metzger erklärte die besondere Bedeutung des Kirschgartens, der als Gemeinschaftsfläche für Schulen und Kindergärten dient. Aber auch die Kleingartenanlage insgesamt, so klein sie ist, sei sehr wichtig, gerade weil sie mitten in der Stadt zwischen großen Gebäuden liegt.

Dann hieß es schaufeln, Eimer tragen und aufs Dach hoch reichen, wo das Substrat verteilt wurde. Eine zehn Zentimeter dicke Schicht – also insgesamt 1,5 Kubikmeter Substrat sollte am Ende die Folie abdecken, als Wasserspeicher für Kühlung der Laube sorgen und zudem bepflanzt werden. Die Laube wurde kürzlich bei der Erweiterung des Kirschgartens gerichtet, das Gründach fehlte allerdings noch. „Für uns ist das wunderbar, dass das heute passiert“, sagte Metzger, „es ist wirklich eine echte Hilfe für uns.“ Sie mahn te die Mädchen immer wieder, ausreichend zu trinken und sich bei der Hitze nicht zu überfordern: „Geht nicht über eure Grenzen!“ „Der Brasi lianer kennt keine Grenzen“, hielt Matthias Baumann, Deutschlehrer an der brasilianischen Schule, dagegen – was die Mädels eifrig bestätigten. Überhaupt verkörperte die se rein weibliche Gruppe Frauenpower pur. „Wir brauchen keine Männer, wir sind selbständig!“, merkte Isabela an.

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