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Blick in die Kinderstube

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Mittwoch, 10. July 2019 07:10Geschrieben von Super User
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Mauersegler beobachten

Das „Mauersegler-Kino“ hat begonnen. Seit dem 19. Juni lädt Rolf Kayser von MUSEO immer mittwochabends ab 19 Uhr dazu ein, unterm Dach des Alten Schulhauses in Gablenberg die Jungvögel in den Nistboxen zu beobachten. Sie sind jetzt so groß, dass die Eltern ausfliegen, um Futter zu beschaffen: Das ermöglicht, mit den eingebauten Kameras Einblick zu nehmen. Kayser kann dabei von Box zu Box weiterschalten und das Bild auf eine Leinwand projizieren.

Wie viele Jungvögel genau dieses Jahr unterm MUSE-O Dach heranwachsen, wusste der Vogelexperte bei unserem Redaktionsschluss noch nicht. Er hofft, dass es viele sind, denn die Zahl der Vögel nimmt seiner Beobachtung nach ab, was mit dem Insektensterben zusammenhänge. Außerhalb der Mittwochabende können Interessierte auch bei der Langen Ost Nacht nach den jungen Flugkünstlern schauen: An diesem Samstag, dem 20. Juli, ist Kayser ab 21 Uhr vor Ort.

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Blumentröge zum Leben erweckt

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Freitag, 05. July 2019 10:00Geschrieben von Ait Atmane
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Grün im Stadtbezirk

Es blüht wieder vor der Petruskirche. Zu verdanken ist das Edeltraud Maier und ihrem Partner Ulrich Austinat, die sich entschlossen haben, die Blumentröge vor der Kirche zu pflegen. Die beiden Beetpaten haben zunächst vor Ostern Unkraut und Wildwuchs – auch im Garten der Petruskirche, der jetzt wieder einen sehr schönen Anblick bietet – entfernt. Daraufhin wurden die Pflanztröge, die von Einzelhändlern ge pflegt werden sollen, vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt mit Geranien, Tagetes und anderen Blumen bestückt. In den vergangenen Jahren hatte das Amt das nicht getan, denn wo nicht geschaut und gegossen wird, setzen seine Mitarbeiter auch keine Pflanzen ein. Mit Gießen war das Paar dann gleich ordentlich gefordert, dafür trägt es Gießkanne um Gießkanne Wasser vom Friedhof her. „Wenn die Sonne scheint, muss man das jeden zweiten Tag machen“, sagt Edeltraud Maier. Das ist eine Menge Arbeit, neben dem eigenen Garten am Haus und verschiedenen Ehrenämtern, die beide auch noch ausüben, zum Beispiel im Vorstand von MUSE-O. Aber sie konnten die ungepflegten Pflanztröge „einfach nicht sehen“, wie sie sagen, und denken auch an Bienen und andere Insekten. Über Unterstützung würden sie sich freuen – und auch ein paar andere Pflanztröge in der Gablenberger Hauptstraße könnten etwas Zuwendung gut vertragen.

Staudenbeete an der Mittelallee

Die Mittelallee der Ostendstraße, zwischen Taxihalt und Wagenburgstraße, zieren seit kurzem neun neue Pflanzbeete. Sie sind leicht erhöht, mit Cortenstahl eingefasst und mit Stauden bepflanzt, die sowohl Trockenheit als auch Schatten vertragen – zum Beispiel Storchschnabel, Akelei oder Nachtviole. Eingepflanzt haben sie die Auszubildenden des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, bezuschusst wurde das Ganze aus dem Budget des Bezirksbeirats.

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Im Anflug

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Dienstag, 04. June 2019 07:00Geschrieben von Ait Atmane
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Erste Mauersegler sind angekommen

Die Mauersegler haben einen langen Flug vom Winterquartier in Afrika hinter sich, wenn sie in Gablenberg ankommen. Umso mehr freuen sich Rolf Kayser und Peter Metzler von MUSE-O über jeden eintreffenden Vogel. Einige der Langstreckenflieger haben die beiden bereits Anfang Mai gesichtet, sowohl in der Luft als auch in den Nistboxen in ihren Privathäusern und im Alten Schulhaus. Sie hoffen, dass möglichst viele davon auch Eier legen und Junge großziehen.

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Sommergäste auf dem Weg

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Donnerstag, 25. April 2019 07:33Geschrieben von Ait Atmane
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Frühjahrsputz für Mauersegler

Wie jedes Jahr erwartet Stuttgart-Ost seine Sommergäste, die Mauersegler. Ende April, Anfang Mai, je nach Wetterlage, treffen die ersten nach ihrer langen Reise vom Winterquartier in Afrika nach Stuttgart ein. Im Alten Schulhaus in Gablenberg stehen 18 Nistboxen für sie bereit. Rolf Kayer von MUSE-O reinigt sie alle, bis auf die zwei ganz oben unterm Dach, die nicht zugänglich sind. Das macht man aus hygienischen Gründen, um Parasiten, vor allem Lausfliegen, zu entfernen.

Mauersegler sind sehr standorttreue Vögel, die immer wieder zum gleichen Standort zurückkommen. Die Leichtgewichte – ein Vogel wiegt gerade mal 40 bis 45 Gramm – legen im Jahr rund 200 000 Flugkilometer zurück, ihre ersten beiden Lebensjahre nach dem Ausfliegen verbringen sie komplett in der Luft.

Vogelexperte Kayser hat alle Nistboxen unterm MUSE-ODach verkabelt und mit Kameras versehen, sodass man Einblick in die häusliche Welt der Vögel nehmen kann. Vermutlich ab Mitte Juni wird es auch wieder Mauersegler- Führungen mit „Mauersegler- Kino“ geben.

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Hohe Strafen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 20. April 2019 08:00Geschrieben von Ait Atmane
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Wilde Müllberge werden höher bestraft

„Müllsünden“ werden teuer

Eine Zigarettenkippe wegwerfen, eine zerdepperte Flasche oder die Hinterlassenschaften des Hundes einfach liegen lassen: Das kann teuer werden, in Zukunft sogar noch deutlich teurer als bisher. Anfang Dezember hat das Land seinen neuen Bußgeldkatalog für Umweltverstöße herausgegeben. Die Strafen für „Müllsünden“ wurden drastisch erhöht.

Hier ein paar Beispiele für neue Bußgelder, die gelten, wenn Unrat weggeworfen, liegen gelassen oder wild deponiert wird:

  • Hausmüll in geringer Menge, zum Beispiel Bananenschale, Zigarettenschachtel, Zigarettenkippe, Papier, Kaugummi, Lebensmittelreste: 50 bis 250 Euro (bisher maximal 25 Euro)
  • kaputte Glasflasche oder andere scharfkantige Gegenstände: bis zu 800 Euro (bisher maximal 100 Euro)
  • Hundekot: bis zu 250 Euro
  • einzelne Sperrmüll-Objekte wie Kinderwagen: 100 bis 500 Euro
  • größere Sperrmüll-Objekte wie Ofen, Matratze: 200 bis 800 Euro.

Das Land hofft mit diesen Strafen, die den lokalen Behörden einen Rahmen vorgeben, Müllsünder abzuschrecken. Sie gelten auch in Stuttgart und geben der Stadt vielleicht Rückenwind bei ihrer Sauberkeitsoffensive. Zehn Millionen Euro will sie investieren, unter anderem für zusätzliche Reinigungskräfte und -fahrzeuge und für zusätzliche Müllbehälter. Auch eine Werbekampagne für mehr Sauberkeit ist geplant. Denn wenn die Menschen nicht umdenken, nützen alle Strafen nichts: Bewusstsein und Zivilcourage sind gefragt. In diesem Sinn finden immer wieder Müllsammelaktionen, von „Let’s putz“ bis hin zu kleineren Initiativen statt. Kürzlich hatte die SPD Ost unter dem Titel „Who kehrs?“ zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen.

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Gartenarbeit auf Brasilianisch

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: NaturVeröffentlicht: Montag, 17. September 2018 07:15Geschrieben von Ait Atmane
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Gartenarbeit auf Brasilianisch

Zwölf Schülerinnen packten freiwillig in der Hitze an

„Viele Hände, schnelles Ende“: Sabine Metzger vom Bezirksverband der Gartenfreunde gab das Motto aus, zwölf Schülerinnen aus Rio de Janeiro und ihre Lehrer packten an. Sie schaufelten und schleppten im „Kirschgarten“ in der Kleingartenanlage Klingenbach Substrat für das Gründach einer Laube, unbeirrt von rund 30 Grad im Schatten.

Die zwölf Mädchen aus Rio sind in freiwilliger Arbeit geübt: Sie engagieren sich alle im Sozialprojekt ihrer brasilianischen Schule. Und weil das renommierte Colégio Cruzeiro in Rio einst eine deutsche Schule war und noch heute mit Deutsch als erster Fremdsprache arbeitet, hatten die 16-Jährigen auch keine Verständigungsprobleme. Sie verbrachten insgesamt drei Wochen in Deutschland, zunächst in Berlin, dann in Gruppen aufgeteilt in verschiedenen Städten. Die Stuttgarter Gruppe war sehr angetan von der Schwaben-Metropole, in der sich zur Zeit ihres Aufenthalts die Feste und Festivals aneinanderreihten. Vormittags Deutschunterricht im Anglo-American Institut, nachmittags Exkursionen – und an ihrem einzig freien Nachmittag in der Woche schleppten die Mädchen also Eimer. Zusammen mit Sabine Metzger und Waltraud Ulshöfer, der Frau von Oberbürgermeister Fritz Kuhn, kamen sie in die Kleingartenanlage am Klingenbach, wo Kuchen, Brezeln, Äpfel und Getränke warteten. Organisatorin Metzger erklärte die besondere Bedeutung des Kirschgartens, der als Gemeinschaftsfläche für Schulen und Kindergärten dient. Aber auch die Kleingartenanlage insgesamt, so klein sie ist, sei sehr wichtig, gerade weil sie mitten in der Stadt zwischen großen Gebäuden liegt.

Dann hieß es schaufeln, Eimer tragen und aufs Dach hoch reichen, wo das Substrat verteilt wurde. Eine zehn Zentimeter dicke Schicht – also insgesamt 1,5 Kubikmeter Substrat sollte am Ende die Folie abdecken, als Wasserspeicher für Kühlung der Laube sorgen und zudem bepflanzt werden. Die Laube wurde kürzlich bei der Erweiterung des Kirschgartens gerichtet, das Gründach fehlte allerdings noch. „Für uns ist das wunderbar, dass das heute passiert“, sagte Metzger, „es ist wirklich eine echte Hilfe für uns.“ Sie mahn te die Mädchen immer wieder, ausreichend zu trinken und sich bei der Hitze nicht zu überfordern: „Geht nicht über eure Grenzen!“ „Der Brasi lianer kennt keine Grenzen“, hielt Matthias Baumann, Deutschlehrer an der brasilianischen Schule, dagegen – was die Mädels eifrig bestätigten. Überhaupt verkörperte die se rein weibliche Gruppe Frauenpower pur. „Wir brauchen keine Männer, wir sind selbständig!“, merkte Isabela an.

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Stifte machen Mädchen stark

Kategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergVeröffentlicht: Dienstag, 31. July 2018 19:50Geschrieben von Ait Atmane
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Recycling für ein Hilfsprojekt

Die Sechstklässler der Grund und Werkrealschule Gablenberg möchten mit dem Recycling-Projekt „Stifte machen Mädchen stark“ nicht nur Müll vermeiden, sondern auch Mädchen aus Syrien helfen. Sie hoffen, dass viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Schwierig ist das nicht, man braucht nur ausgediente Stifte zu sammeln und abzugeben. Leere Filzstifte und Tintenkiller oder ausgediente Kugelschreiber wandern normalerweise in den Müll. In der Summe kommt da eine ganze Menge Plastik zusammen. Das fiel den Sechstklässlern auf, die sich im Fach BNT (Biologie-Naturphänomene- Technik) schon seit Monaten mit dem Thema Müll beschäftigen. (In unserer letzten Ausgabe hatten wir von ihrer Putzaktion im Klingenbachpark berichtet).

Muss das alles wirklich in der Müllverbrennung landen? Das wollten sie von ihren Lehrern wissen – und die stießen bei einer Internet-Recherche auf das Projekt, das genau zu dieser Frage passt und noch bis Jahresende läuft. Organisiert wird es vom Weltgebetstag der Frauen in Deutschland: An vielen Sammelstellen bundesweit werden ausgediente Schreibgeräte gesammelt und eingeschickt. Eine Recyclingfirma schmilzt sie zu Plastikkügelchen ein, die wiederum als Rohstoff für neue Produkte dienen. Für jedes Schreibgerät bezahlt die Recycling-Firma einen Cent für ein Hilfsprojekt, bei dem ein Team aus Lehrer/innen und Psycholog/innen 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht. „Für 450 Stifte können wir zum Beispiel ein Mädchen mit Schulmaterial ausstatten und so eine Tür für eine bessere Zukunft öffnen“, ist auf der Website des Projektes nachzulesen.

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Trainieren für den Abflug

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: NaturVeröffentlicht: Mittwoch, 18. July 2018 15:07Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 611

Jungvögel bereiten sich vor

Die Lebensbedi ngungen für Mauersegler werden immer schwieriger. Im Zuge von Renovierungen und Neubauten gehen viele ihrer Nistplätze verloren, und kaum jemand denkt daran , gezielt  Nistmöglichkeiten für die faszinierenden Vögel einzubauen. Das Insektensterben, das mittlerweile nicht mehr zu leugnen ist, entzieht ihnen zudem die Nahrungsgrundlage.

In vielen Städten ist  die Zahl der Mauersegler deshalb zurückgegangen. Auch im Alten Schulhaus war die Belegung durch die Sommergäste in diesem Jahre her mager; vorallem aber zogen die Brutpaare relativ wenig Jungvögel groß. Acht von 18 Boxen waren belegt, in s gesamt hat Rolf Kayser hier neun Junge gezählt. Anfang Juli wurde noch ein Eibebrütet – ob mit oder ohne Erfolg, lässt sich an dieser Stelle noch nicht sagen. Zum Glück gibt es aber auch erfreuliche Nachrichten. So hatten Sybille und Peter Metzler, die Nistboxen in ihrem Haus eingebaut haben , „Vollbelegung“ mit 8  Paaren und 21 Jungvögeln.

Demnächst machen sich die Vögel auf nach Afrika, um dort das Winterhalbjahr zu verbringen. Die Jung vögel trainieren vorher in ihren Nistboxen mit einer Art „Liegestützen“ ihre Flugmuskeln, was lustig anzusehen ist. Gleichzeitig reduzieren sie so ihr Gewicht vor dem Ausfliegen. Bei der Langen Ost Nacht bietet sich noch einmal die Gelegenheit, ab 20  Uhr ganz oben unterm Dach im Alten Schulhaus nachzusehen, was die Kamera aus den Nistboxen überträgt.

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Blick ins All

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: NaturVeröffentlicht: Montag, 16. July 2018 10:29Geschrieben von Ait Atmane
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Unser Sommertipp auf der Uhlandshöhe

Der Juli ist für Himmelsgucker ein mehr als lohnender Monat. Am Freitag, 27. Juli spielt sich – sofern keine Wolken die Sicht versperren – ein eindrückliches Spektakel am dunklen Nachthimmel  ab. Eine totale Mondfinsternis, die eineinhalb Stunden und damit länger dauert als jede andere in diesem Jahrhundert. Solange sich der Mond durch den Erdschatten bewegt, erscheint er sehr  lastisch und rot, weshalb man auch von „Blutmond“ spricht. Gleichzeitig kommt der Mars der Erde so nahe wie lange nicht und steht zudem in Opposition, sodass man ihn besonders gut sieht. Im Stuttgarter Osten gibt es mit der Sternwarte auf der Uhlandshöhe einen wunderbaren Beobachtungsposten, an dem man zudem mit jeder Menge Hintergrundwissen versorgt wird.

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Sechstklässler putzen den Park bitte

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Freitag, 15. June 2018 18:30Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 1048

Flaschen, Kippen, Verpackungen und mehr

Am Ende standen 28 gefüllte blaue Müllsäcke auf dem Schulhof: Sie waren das Ergebnis der Putzaktion, die die Sechstklässler der Grund- und Werkrealschule Gablenberg im Klingenbachpark durchführten. An einem Montag vormittag – nach einem Wochenende mit Picknickwetter – hatten die Jugendlichen reichlich damit zu tun, das Aufzu sammeln, was andere hinterlassen haben.

Rund 20 Jungen und Mädchen schwärmten im oberen Klingenbachpark paarweise aus, ausgerüstet mit Handschuhen, blauen Säcken und Greifzangen zum Aufsammeln. Letztere hat die Schule mit finanzieller Unterstützung durch den Bezirksbeirat angeschafft, denn das Thema Müll soll keine Eintagsfliege sein, sondern immer wieder ins Bewusstsein möglichst aller Schulangehörigen rücken. Klassenlehrerin Alla Deringer und Schulsozialarbeiterin Christina Hornung wiesen den Grüppchen jeweils einen bestimmten Bereich zu, in dem sie dann Boden und Blumenbeete abgrasten.

Den größten Anteil am Müll hatten dabei eindeutig Lebensmittelverpackungen, von der Mini-Gummibärentüte bis hin zum Pizzakarton. Auch an Flaschen und Glasscherben fehlte es nicht. Rund um die Sitzbänke sammelten Nancy und Basma jede Menge Zigarettenkippen auf. „Wir haben sogar Spritzen gefunden, zwei Stück“, berichteten die Mädchen. Von Passanten bekamen die Schülerinnen und Schüler immer wieder Lob für ihr Engagement. Sie selbst sind durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Müll sensibler geworden. „Früher haben wir da nicht drauf geachtet“, bestätigte einer. Die Aktion war Teil des Projektes „Müll. Sorgen. Entsorgen“, das Deringers Sechstklässler im Fach BNT (Biologie-Naturphänomene-Technik) durchführen. In diesem Rahmen haben sie bereits die Kläranlage besucht, sich mit Unrat im Wasser auseinandergesetzt und eine Woche lang den Müll in der Schule gesammelt.

Die Hochrechnung ergab, dass  auf ein Schuljahr rund zwei Tonnen Abfall zusammenkommen – „erschreckend“, wie nicht nur die Klassenlehrerin findet. Wie jeder einzelne Müll vermeiden kann, ist ebenso Thema wie die  öffentliche Aktion im Park. Im Anschluss an diese haben die Jugendlichen im Park Plakate aufgehängt, die die gefüllten Müllsäcke zeigen und zu mehr Sauberkeit aufrufen.

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