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Charlotta Eskilsson stellt sich vor

Charlotta Eskilsson stellt sich vor

Spannung im Bürgersaal des Bezirksrathauses: In der letzten Sitzung ....

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Intensive Erfahrungen

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Charlotta Eskilsson stellt sich vor

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Sonntag, 15. September 2019 12:00Geschrieben von Super User
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Neue Bezirksvorsteherin ab 25. 9.

Spannung im Bürgersaal des Bezirksrathauses: In der letzten Sitzung vor der Sommerpause stellte sich die künftige Bezirksvorsteherin Charlotta Eskilsson vor. Die 45-Jährige wird Nachfolgerin von Tatjana Strohmaier, weil der CDU nach ihren Stimmenverlusten bei der jüngsten Kommunalwahl ein Bezirksrathaus weniger zusteht. Die Partei hat sich entschieden, den Stuttgarter Osten abzugeben, den nun Eskilssons FDP übernimmt.

Charlotta Eskilsson ist zwar kommunalpolitisch im Osten noch nicht in Erscheinung getreten, hat aber auf anderer Ebene schon eine Menge politischer Erfahrung gesammelt. Sie ist seit neun Jahren stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Stuttgart, der sie bereits zwei Jahrzehnte angehört; außerdem gehört sie als Beisitzerin zum Landesvorstand. So bringe sie viel Sitzungserfahrung und einige Übung in Sitzungsleitung mit in den Bezirksbeirat, sagte sie: „Ich traue mir zu, dieses Amt zu erfüllen.“

In die Inhalte, die den Stuttgarter Osten bewegen, will sie sich mit Hilfe der Bezirksbeiräte einarbeiten. Einen ersten Überblick hat sie sich bereits verschafft: Was ihre Vorgängerin Tatjana Strohmaier und der Bezirksbeirat in den vergangenen fünf Jahren auf den Weg gebracht hätten, vor allem in Sachen Sanierungsgebiete und Bürgerbeteiligungen, sei beachtlich und aller Ehren wert, sagte sie.

Nachdem sie den Einzug in den Gemeinderat um „ein paar Stimmen“ verpasst hatte, hat Charlotta Eskilsson sich als ehrenamtliche Bezirksvorsteherin beworben: „Ich finde, es ist eine spannende Geschichte, über fünf Jahre einen Stadtbezirk so eng begleiten zu kön nen.“ Hauptberuflich ist sie seit vielen Jahren bei verschiedenen Finanzdienstleistern tätig. Nach der Ausbildung zur Hotelfachfrau war sie in die Finanzbranche gewechselt und hatte den Betriebswirt gemacht. Sie wohnt am Friedensplatz, also direkt an der Grenze zum Osten, aber noch in Stuttgart-Mitte. Rechtlich gesehen sei das kein Problem, unterstrich sie auf Nachfrage aus dem Gremium, denn Bezirksvorsteher hätten – anders als Bezirksbeiräte – keine Residenzpflicht mehr. Die offizielle Amtseinsetzung von Charlotta Eskilsson ist am 25. September.

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Intensive Erfahrungen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Dienstag, 10. September 2019 07:45Geschrieben von Super User
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Tatjana Strohmaier verabschiedet sich

Tatjana Strohmaier verabschiedet sich

Vielleicht hat Tatjana Strohmaier gerade ihre fünf intensivsten Jahre erlebt: Die Zeit als Bezirksvorsteherin von Stuttgart-Ost, in der sie quasi nebenbei auch noch zweimal Mutter wurde. Jetzt muss die Christdemokratin das Bezirksrathaus abgeben und für den Einzug in den Gemeinderat hat es auch nicht gereicht. Trotzdem wirkt sie beim Treffen im Bierg arten am Klingenbachpark sehr entspannt und zieht eine positive Bilanz. „Es ist eine wunderschöne Zeit gewesen , und super bereichernd“, sagt die 36-Jährige ohne jede Bitterkeit.

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Schritte zum Bürgertreff

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Donnerstag, 22. August 2019 07:35Geschrieben von Super User
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Ein Bürgertreff im Neubau schwab-fellbach.de des Bau- und Wohnungsvereins an der Ecke Klingenstraße/Wagenburgstraße ist so gut wie in trockenen Tüchern. Der Bezirksbeirat Stuttgart-Ost und der Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen des Gemeinderats haben den Grundsatzbeschluss bereits gefasst, der Gemeinderat muss noch zustimmen und damit Gelder für den Betrieb bewilligen.

Der Bau- und Wohnungsverein erstellt im Erdgeschoss des Neubaus Räumlichkeiten für eine öffentliche Nutzung: Insgesamt rund 125 Quadratmeter Fläche sollen als Mehrzweckraum mit Teeküche und als Büro zur Verfügung stehen. Die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Sanierungsgebiets Soziale Stadt Gablenberg wird einziehen, doch es soll auch Bürger geben, die als „Kümmerer“ Verantwortung für die Räumlichkeiten übernehmen. In der vorbereitenden „Projektgruppe Bürgertreff“ hat sich eine Reihe von Personen bereit erklärt, sich zu engagieren. Sie bereiteten derzeit einen Verein vor, der die Trägerschaft übernehmen könnte, bestätigt Martina de la Rosa, die das Projekt von Seiten der Stadt betreut. Auch ein Konzept werde entwickelt,. Wann die Räume bezugsfertig sind, steht noch nicht fest, das hängt vom Baufortschritt ab. Auf den Internetseiten der Sozialen Stadt Gablenberg ist zu lesen, dass man von einer Übergabe voraussichtlich im September ausgeht.

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Wechsel im Bezirksrathaus

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Dienstag, 23. July 2019 07:30Geschrieben von Ait Atmane
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FDP hatte das Vorschlagsrecht

Im Bezirksbeirat Stuttgart-Ost steht wieder ein Führungswechsel an. Vor fünf Jahren hat die derzeit noch amtierende Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier (CDU) das Amt von Martin Körner (SPD) übernommen, der wiederum fünf Jahre zuvor Bernhard Kübler (CDU) beerbt hatte. Doch aufgrund ihrer Stimmen verluste bei der Gemeinde ratswahl müssen die Christdemokraten ein Bezirksrathaus an die FDP, die dazugewonnen hat, abgeben – und einmal mehr ist es der Osten, der abgetreten wird. Tatjana Strohmaier wird im September offiziell aus ihrem Amt verabschiedet.

Die FDP schlägt als künftige Bezirksvorsteherin Charlotta Eskilsson vor, die in Stuttgart- Mitte wohnt. Die Stadtgruppe Ost hätte zwar gerne den „Ostler“ Thilo Scholpp g ehabt, konnte sich damit aber nicht durchsetzen. Der Gemeinderat muss den Vorschlag noch formal bestätigen.

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Dornröschenschlaf beendet

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Montag, 22. July 2019 10:00Geschrieben von Super User
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Gemeinderatsbeschluss zur Villa Berg

Schon seit Jahren wird über die Zukunft der Villa Berg mit ihrem Park diskutiert, seit fast 15 Jahren steht sie leer und verfällt immer weiter. Die Bürgerbeteiligung, bei der in einem moderierten Prozess viele Ideen und Anregungen eingebracht wurden, liegt schon über zwei Jahre zurück. Doch jetzt ist eine Ent scheidung gefallen: Der Gemeinderat hat sich für eine Sanierungsvariante entschieden. Er stimmte für die teuerste Variante der in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie; ihre Kosten für die Wiederherstellung des Architekturdenkmals und des englischen Parks werden auf rund 90 Millionen Euro geschätzt.

Läuft alles wie geplant, werden die Bürger in fünf Jahren ein „offenes Haus für Musik und mehr“ erhalten. Die ehemaligen SWR Fernsehstudios direkt hinter dem baulichen Kleinod sollen abgerissen werden.

Die Überlegung, in die einstigen Sendestudios ein Pflegeheim einzurichten, wurde verworfen. Vorgesehen ist aber ein dreigeschossiger Anbau an die Villa, in dem unter anderem eine ganztägige Gastronomie unterkommen soll. Die Villa soll unter dem Motto „Musik und mehr“ für Musikund andere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden – für namhafte Konzerte ebenso wie vom kleinen Stadtteilchor. Vorgesehen sind auch Proberäume für Bands, Werkstätten, Büros und eventuell Übernachtungsmöglichkeiten für Künstler.

Eine Tiefgaragensanierung ist geplant; ebenso werden die derzeit trockenen Brunnenanlagen im Park erneuert. Auch der Park selbst mit seinem schönen alten Baum bestand ist im Fokus.

Großes Lob für das Engagement der Bürgerschaft im Stuttgarter Osten gab es von Seiten der Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier. Sie betonte die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Verwaltung und war sich mit den Bezirksbeiräten einig, dass die Bürgerinnen und Bürger die Chance bekommen müssen, am künftigen Betriebs- und Nutzungskonzept mitzuarbeiten.

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Traum vom neuen Stadtviertel

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Freitag, 14. June 2019 07:30Geschrieben von Ait Atmane
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Entwürfe für die Stadt am Neckar

Von der Machbarkeitsstudie bis zur Umsetzung kann der Weg weit sein und bei einem Großprojekt mit Verlegung der B10 und Schaffung eines neuen Stadtviertels wird er das auch. Doch zum Visionenschmieden ist die Voruntersuchung fürs Areal beim Gaskessel, die das Büro Engelsmann und Peters im Bezirksbeirat vorstellten, bestens geeignet.

Stuttgart näher an den Neckar rücken und ein neues Viertel für Wohnen und Gewerbe schaffen, das könnte auf dem Areal zwischen dem Gaskessel und dem Leuze-Bad Realität werden. Die Flächen gehören der EnBW, die sie nicht mehr alle braucht schon mit der räumlichen Verkleinerung des Kraftwerks, das von Kohle auf Gas umgestellt hat, wurde Platz frei. Weitere Grundstücke könnten mittelfristig dazukommen. Man führe Gespräche mit der EnBW, erklärten die Planer im Bezirksbeirat, aber Ergebnis liege noch keines vor.

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Sechs Vorschläge für den Osten

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Mittwoch, 12. June 2019 08:00Geschrieben von Ait Atmane
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Bürgerhaushalt 2019

Die Bürgerinnen und Bürger haben gewählt und damit entschieden, welche Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt von der Verwaltung näher geprüft werden. Insgesamt werden 130 Projekte genauer angeschaut: zum einen die 100, die am häufigsten mit „gut“ bewertet wurden, hinzu kommen die beiden meistgenannten Vorschläge aus jedem Stadtbezirk. Wenn die Verwaltung geprüft hat, wird der Gemeinderat im Rahmen der Haushaltsplanberatungen über die Vorschläge beraten und beschließen.

Unter den „Top 130“ ist sind sechs Projekte, die explizit dem Stuttgarter Osten zugeordnet sind. Wir führen sie kurz auf, mit der ausführlichen Begründung und Kommentaren können sie im Internet nachgelesen werden unter www.buergerhaushaltstuttgart.de/ergebnis/top_130. Dort kann man den Stadtbezirk angeben und bekommt dann die entsprechende Auswahl an Vorschlägen.

Platz 12: Erweiterung der Schulmensa des Wagenburg- Gymnasiums. Das Wagenburg- Gymnasium brauche dringend eine größere Mensa, die den Kindern und Jugendlichen ein gesundes Mittagessen bietet. Die derzeit 54 Plätze seien zu wenig, der Platz in der Küche und an der Ausgabestelle zu knapp. Deshalb vergehe oft die Mittagspause mit Schlange stehen, viele Schülerinnen und Schüler behälfen sich auch mit teuren und weniger gesunden Alternativen. Der Vorschlag regt einen Neubau mit neuen Räumen im rückwärtigen Schulhof an.

Platz 37: Die Abendöffnungszeiten für Bäder, unter anderem für das Leo-Vetter-Bad, soll erhalten werden.

Platz 55: Mehr Radwege schaffen, sodass man besser durch die Stadt kommt, zum Beispiel von Stuttgart-Ost nach Zuffenhausen. Derzeit müssten Radfahrer oft auf Gehwege ausweichen. Mehr Radverkehr würde helfen, den Feinstaub zu reduzieren.

Platz 87: Villa Berg sanieren. Trotz einer groß angelegten Bürgerbeteiligung zur Zukunft der Villa Berg, die vor mehr als zwei Jahren mit einem eindeutigen Votum der Bürger zu Ende ging, wurde bis heute kein Beschluss zur Sanierung gefasst. Dieses „historisch unglaublich bedeutende“ Gebäude müsse jetzt saniert und den Bürgern wieder zugänglich ge macht werden!

Platz 92: Entlang der Landhausstraße zwischen Raitelsbergstraße und Ostendplatz sei reichlich Platz für die Pflanzung von Bäumen. Hier müssten nicht einmal Parkplätze entfallen, weil dort keine sind. Das würde gerade im Sommer für eine angenehmere Aufenthaltsqualität sorgen und Feinstaub aufnehmen.

Platz 94: Leo-Vetter-Bad nicht schließen. Auch viele wei tere Vorschläge in den Top 130 beziehen sich auf das neue Bäderkonzept und appellieren, die Öffnungszeiten und Nutzungsmöglichkeiten der Bäder nicht zu verringern.

Auch bei zahlreichen Vorschlägen für Gesamt-Stuttgart, die in den Top 130 gelandet sind, ist der Osten natürlich mitbetroffen. Viele davon betreffen die Preise und das Angebot öffentlicher Verkehrsmittel, die Öffnungszeiten der Bäder, Radwege oder Sau berkeit und Müll in der Stadt. Auf Platz eins aller Vorschläge mit 4445 Gut-Bewertungen landete übrigens die Neckarwelle, die bereits beim Bürgerhaushalt 2017 ziemlich weit vorne war und mit einer Machbarkeitsstudie geprüft wurde. Sie müsse jetzt umgesetzt werden, damit es 2020 heiße: „Stuttgart surft!“, fordern die Vorstände des Vereins Neckarwelle, die den Vorschlag eingestellt hatten.

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Kein Parken an der Kreuzung

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 01. June 2019 09:00Geschrieben von Ait Atmane
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Neugestaltung von Kreuzungen in Gablenberg

Bei einer Begehung mit Bürgern im Herbst nahm das Stadtplanungsamt zusammen mit Anwohnern verschiedene Kreuzungsbereiche in Gablenberg (Klingen-/ Libanonstraße, Klingen-/Bergstraße und Berg-/ Pflasteräckerstraße) und die Bergstraße in den Blick. Ein häufig genanntes Problem waren zugeparkte Kreuzungen, an denen Fußgänger kaum noch queren können. Das Ingenieurbüro Heinrich versucht mit seinem Entwurf, dem entgegenzusteuern. Er wurde im April im Bürgerservicezentrum vorgestellt und könnte – sofern der Gemeinderat zustimmt – im kommenden Jahr umgesetzt werden.

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Kandidieren für den Osten

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 11. May 2019 08:37Geschrieben von Ait Atmane
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Am 26. Mai ist Kommunalwahl. Wir stellen Gemein de ratskandidaten und -kandidatinnen aus dem Stuttgarter Osten vor, allerdings nur von denjenigen Parteien und Grup pierungen, die es 2014 ins Gremium geschafft haben. Spätere Abspaltungen werden nicht berücksichtigt. Aus Platz gründen können wir leider nur bei den vorderen Listenplätzen ein Foto abdrucken. Die Reihenfolge richtet sich nach der derzeitigen Zahl der Sitze im Gemeinderat.

Nutzen Sie am 26. Mai Ihr demokratisches Recht und gehen Sie wählen! Nicht-Wähler schwächen die Demokratie.

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Hohe Strafen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 20. April 2019 08:00Geschrieben von Ait Atmane
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Wilde Müllberge werden höher bestraft

„Müllsünden“ werden teuer

Eine Zigarettenkippe wegwerfen, eine zerdepperte Flasche oder die Hinterlassenschaften des Hundes einfach liegen lassen: Das kann teuer werden, in Zukunft sogar noch deutlich teurer als bisher. Anfang Dezember hat das Land seinen neuen Bußgeldkatalog für Umweltverstöße herausgegeben. Die Strafen für „Müllsünden“ wurden drastisch erhöht.

Hier ein paar Beispiele für neue Bußgelder, die gelten, wenn Unrat weggeworfen, liegen gelassen oder wild deponiert wird:

  • Hausmüll in geringer Menge, zum Beispiel Bananenschale, Zigarettenschachtel, Zigarettenkippe, Papier, Kaugummi, Lebensmittelreste: 50 bis 250 Euro (bisher maximal 25 Euro)
  • kaputte Glasflasche oder andere scharfkantige Gegenstände: bis zu 800 Euro (bisher maximal 100 Euro)
  • Hundekot: bis zu 250 Euro
  • einzelne Sperrmüll-Objekte wie Kinderwagen: 100 bis 500 Euro
  • größere Sperrmüll-Objekte wie Ofen, Matratze: 200 bis 800 Euro.

Das Land hofft mit diesen Strafen, die den lokalen Behörden einen Rahmen vorgeben, Müllsünder abzuschrecken. Sie gelten auch in Stuttgart und geben der Stadt vielleicht Rückenwind bei ihrer Sauberkeitsoffensive. Zehn Millionen Euro will sie investieren, unter anderem für zusätzliche Reinigungskräfte und -fahrzeuge und für zusätzliche Müllbehälter. Auch eine Werbekampagne für mehr Sauberkeit ist geplant. Denn wenn die Menschen nicht umdenken, nützen alle Strafen nichts: Bewusstsein und Zivilcourage sind gefragt. In diesem Sinn finden immer wieder Müllsammelaktionen, von „Let’s putz“ bis hin zu kleineren Initiativen statt. Kürzlich hatte die SPD Ost unter dem Titel „Who kehrs?“ zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen.

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