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Pläne für die großen Blumenbeete - Sitzflächen statt Hundeklo

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Die drei erhöhten Pflanzbeete im Bereich der Schrägparkplätze an ....

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Noch bis zum 2. August im MUSE-O: Ausstellung „Stein für Stein – Menschen ihren Namen wiedergeben“

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Die mehr als 20jährige Arbeit der Initiative Stolperstein ....

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Ein Leben im Flug - Mittwochs ist Mauersegler-Kino im MUSE-O

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Manche Stammgäste fiebern dem Starttermin Mitte Juni mehr entgegen ....

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Kein Kavaliersdelikt - Blumen aus Pflanztrögen geklaut

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Mit den Händen und einem guten Auge hat das Garten-, Friedhofs- und ....

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Viele Fragezeichen - Bauarbeiten in der Gablenberger Hauptstraße

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Grade mal vier Tage vorher haben die Anwohner von den Bauarbeiten ....

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Modellautos im MUSE-O

„Es ist ein Modell (und es sieht gut aus)“

Der Traum vom flinken Flitzer wird derzeit im MUSE-O wahr. Allerdings im Kleinen. Die diesjährige Weihnachtsausstellung mit dem Titel „Modellautos. Es ist ein Modell (und es sieht gut aus)“ widmet sich den Spielzeugautos. Bis 26. Januar 2020 können sich Besucher in den Räumen des Alten Gablenberger Schulhauses sogar selbst als Piloten eines Rennwagens auf der Carrera-Bahn beweisen.

300 Spielzugmodelle hat das MUSE-O-Team unter Anleitung von Kurator Ulrich Gohl zu einer bemerkenswerten Miniatur-Schau zusammengestellt und zeigt sie thematisch sortiert in einzelnen Vitrinen. Natürlich gibt es Lieblings stücke unter den kleinen Schätzchen in der Ausstellung, die aus Metall, Plastik und sogar aus Holz sind. Mit den Lieblingsstücken verknüpfen die jeweiligen Besitzer ganz besondere Ereignisse oder Erinnerungen. Eine Rarität ist die Miniaturausgabe des Opel-Astra V8, der 2003 den Gesamtsieg beim 24-Stunden- Rennen auf dem Nürburgring eingefahren hat. Davon gibt es weltweit nur 1000 Stück. In dieser Vitrine ist durchaus noch Platz für weitere Exponate.

Modelle namhafter Hersteller wie die 5000-er Serie und die 8000-er Serie von Märklin, der Schuco-Bestseller Examico 4001 und Miniautos von Wiking, einem über Jahr zehnte führenden 1:87-Hersteller, sind ebenso zu bewundern wie skurrile Geheimtipps. Dazu zählen unter anderem HuKi- Autos, die, wie Ulrich Gohl im Rahmen der sehr gut besuchten Ausstellungs eröffnung sagte, mehr Karikaturen als Spielzeugautos sind – und dennoch gesuchte Sammlerstücke. Eine große Seltenheit sind die hölzernen Unikate der französischen Firma Marmande, denen man das Material nicht ansieht, aus dem sie gemacht sind. Eine Überraschung sind die 20 Mini- Modelle aus den Überraschungs-Eiern, teils mit Beipackzetteln.

Als kleine Sensation bezeichnete Gohl die Werbeautos des Stuttgarter Kolbenherstellers Mahle und seines Vorgängers, der Firma Elektronmetall Cannstatt. Die silberfarbenen Kleinstwagen sind tatsächlich aus Elektronmetall, einer Leichtmetalllegierung aus Mag nesium und Aluminium, hergestellt. Die Stuttgarter Industriegeschichte der Winzlinge ist gut belegt, etwa mit dem Baur Cabrio aus Stuttgart-Berg. Wagnermeister Karl Bauer fertigte um 1910 einen Reklamewagen für das Kaufhaus Breuninger. Ein großer Erfolg. Die SSB-Omnibusse sind gut vertreten und auch die Floriansjünger, etwa mit einem Mercedes L 319. Das Wasserrettungsfahrzeug der Stuttgarter Feuerwehr war ab Ende der 60er-Jahre im Einsatz. Nicht nur an der Carrera- Bahn dürfen sich große und kleine Ausstellungsbesucher als Rennfahrer versuchen. Die Faller-AMS-Bahn steht ebenfalls für Wettrennen bereit.

Zur didaktisch gut aufbereiteten Ausstellung gibt es ein 32- seitiges Begleitheft, das gratis an der Kasse erhältlich ist und in dem die Exponate in den einzelnen Vitrinen erklärt sowie spannende Geschichten rund um den kleinen Traum auf vier Rädern erzählt werden.

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35 Parkplätze sind vorläufig weg

Busspur in der Wagenburgstraße

Ende Oktober hat die Stadt Stuttgart auf der Wagenburgstraße stadteinwärts eine neue Busspur eingerichtet: Zwischen der Ostendstraße und der Schwarenbergstraße ist jetzt die rechte Fahrspur Bussen, Taxis und Radfahrern vor behalten. Der 400 Meter lan ge Abschnitt wurde am 28. Oktober markiert. Auf ihm ist Parken grundsätzlich nicht mehr erlaubt, wodurch nach Angaben der Stadt 35 Parkplätze entfallen. Die Stadt verwaltung hat verstärkte Kontrol len und Abschleppmaßnahmen angekündigt.

Die Maßnahme hat Wellen geschlagen, so klagen Anwohner über Parkplatznot, vor allem am Abend und überlegen, wie sie gegen die Maßnahme protestieren könnten. Denn die Busspur ist offiziell vorläufig auf einen Testbetrieb von drei Monaten befristet. Danach werde analysiert, wie sie sich auswirke, „um anschließend über einen möglichen Fortbestand zu entscheiden“, so die Stuttgarter Stadtverwaltung.

Zweck des separaten Streifens ist, die Linienbusse, insbesondere die Linie 40 zum Hauptbahnhof, pünktlicher und damit attraktiver zu machen. Die Kritiker, zu denen auch der Handels- und Gewerbeverein Stuttgart-Ost und der Han delsund Gewerbeverein Gablenberg zählen, argumentieren, dass es sich dabei um Augenwischerei handle. Denn der Bus bleibe bei Stau wie alle anderen im Nadelöhr Wagenburgtunnel stecken – die 400 Meter in der Wagen burgstraße brächten kaum et was. Was dadurch gewonnen werde, stehe in keinem Ver hält nis zum Verlust von Parkplätzen.

Im Sinne eines konstruktiven Beitrags machen die HGVs zwei Vorschläge, die zumindest ei nen Kompromiss bedeuten würden.

  • Die Busspur könnte in einem bestimmten Zeitfenster in der Nacht fürs Parken freigegeben werden, ähnlich, wie es in der Rotebühlstraße gehandhabt wird. Denn in der Nacht ist der Park druck für die Anwohner am größten – und der Bus steht um diese Zeit ohnehin nicht im Stau.
  • Für die weggefallenen Parkplätze könnte Ersatz weiter unten in der Talstraße geschaffen werden, und zwar im Bereich der Raichberg- Realschule. Dort besteht jetzt bereits eine Busspur für die Linie 45. Diese könnte aber auch den Weg über die Landhausstraße zum Ostendplatz nehmen – das wäre sogar kürzer, ohne dass eine Haltestelle verlorengeht. Damit wäre die Busspur zwischen Schönbühl- und Klingenstraße unnötig, an ihrer Stelle könnten Parkplätze eingerichtet werden.

Weiterhin drängt der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg darauf, dass die Einrichtung einer Parkgarage unterm Schulhof der Gablenberger Schule weiter untersucht und geprüft wird.

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Hoffen auf den Waldebene-Bus

Öffentliche Beratung am 20. Dezember

Vom neuen Anlauf für eine Busverbindung auf die Waldebene Ost hatten wir in unserer November-Ausgabe berichtet. Mittlerweile stand der gemeinsame Antrag von CDU, Bündnis90/Die Grünen und SPD nicht-öffentlich auf der Tagesordnung des Verwaltungsausschusses. Beantragt war, einen „Shuttlebus“ speziell für trainierende Kinder und Jugendliche einzusetzen. Dieser würde in den Haupttrainigszeiten zwischen 16 und 20 Uhr oder auch etwas länger fahren. Allerdings wäre dies kein öffentliches Angebot, sondern auf die Ver einsjugend beschränkt und für sie kostenlos.

Von der Pressestelle der Stadt ist keine Auskunft über die Entscheidung im VA zu bekommen: „Zu den Inhalten nicht-öffentlicher Sitzungen können wir uns nicht äußern.“ Die Stuttgarter Zeitung hat allerdings am Tag nach dieser Sitzung berichtet, dass der Ausschuss dem Modell zugestimmt habe. Dem Vernehmen nach würde er vom Ostendplatz über die Gablenberger Hauptstraße und die Geroksruhe den großen Parkplatz bei den Sportvereinen auf der Waldebene ansteuern. Die genaue Fahrtroute ist noch offen, auch über den über den Zuschussbedarf herrscht momentan noch Verwirrung.

Michael Dalaker vom SV Gablenberg wertet das Ganze als gute Sache, wenn es denn tatsächlich so weit kommt. „Für uns als größten Kinderund Jugendverein ist es natürlich eine Super-Lösung. Das deckt genau die Zeiten ab, wo unsere Jungs oben auf der Waldebene stehen und nicht wissen, wie sie runterkommen“, sagt er. Von daher sei auch die Beschränkung auf ein Zeitfenster sinnvoll. Er ist überzeugt, dass die Busse zu den geplanten Zeiten voll sein werden – schon deshalb, weil das Shuttlemodell ja ohne Fahrkarte funktioniert. Dalaker rechnet eher damit, dass ein Bus pro Tour knapp wird. „Dann muss man halt nachsteuern“, sagt er. Der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg sieht positiv, dass der Bus nun – wie immer gefordert – schon am Ostendplatz startet. Aber eine Verbindung für alle wäre natürlich einem reinen Vereinsverkehr vorzuziehen, betonen die Gewerbetreibenden, auch im Hinblick auf die Gastronomen auf der Waldebene.

Am 20. Dezember hat der Gemeinderat im Zuge der Beratungen zum Doppelhaushalt das Thema auf der Tagesordnung, dieses Mal in öffentlicher Sitzung.

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Busverbindung: neuer Anlauf

Fraktionsübergreifender Antrag

Die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und SPD im Gemeinderat nehmen einen neuen Anlauf für eine öffentliche Verkehrsverbindung auf die Waldebene Ost. Sie soll speziell auf die Kinder und Jugendlichen abheben, die bei den dortigen Vereinen trainieren.

Die Vorgeschichte ist bekannt: Jahrelang hatten Vereine und Gewerbetreibende für eine Buslinie auf die Waldebene Ost gekämpft. Die „neue 64“ fuhr aber keine zwei Jahre lang, Ende 2018 wurde der Probebetrieb wieder eingestellt. Die SSB begründete das mit zu schwacher Auslastung. Seitdem suchen Vereine und Kommunalpolitiker nach einer Alternative. Zwischendrin war die Option „SSB flex“, eine Art Ruftaxi im Gespräch, kam aber nie richtig ins Rollen. Jetzt schlagen die drei genannten Fraktionen in ei nem Antrag an den Ge meinderat vor, das Modell „Shuttlebus“ zu prüfen, das gezielt Kindern und Jugend lichen zugutekommen soll, ähnlich wie bei Fahrten fürs Schulschwimmen. Im Zeitraum der Nachmittagstrainings zwischen 16 und 20 Uhr könnten die jungen Sportler dem Vor schlag nach an drei Halte stellen – Wagenburgstraße, Gablenberg und Geroksruhe – einsteigen und würden dann zu den Sportplätzen auf der Waldebene gebracht, nach dem Training wäre bis circa 20.15 Uhr die Rückfahrt möglich.

Ein solcher Shuttlebusverkehr wird von der Stadt ausgeschrieben und an ein Unternehmen vergeben. Die Fraktionen machen sich deshalb auch Gedanken darüber, wie die Kosten für die Stadt gesenkt werden könnten: Denkbar wäre zum Beispiel eine Beteiligung der Sportvereine oder anderer Organisationen oder Sponsoring. Sie bitten jetzt in ihrem Antrag, diese Fragen zu klären.

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Autowelten im Kleinen

Neue Ausstellung im MUSE-O

Mit seiner neuen Ausstellung unter dem Titel: „Modellautos. Es ist ein Modell (und es sieht gut aus)“ blickt MUSEO tief ins Herz des Kindes im Manne – und in das mancher Frau. Zu sehen sind alte und neue Automodelle, große und winzige, einfache und höchst detaillierte. Und natürlich wer den die Geschichten rund um diese schönen, kleinen Kunstwerke erzählt. Eröffnung mit einer kleinen Feier ist am Sonntag, 10. November, 15 Uhr.

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Traum vom neuen Stadtviertel

Entwürfe für die Stadt am Neckar

Von der Machbarkeitsstudie bis zur Umsetzung kann der Weg weit sein und bei einem Großprojekt mit Verlegung der B10 und Schaffung eines neuen Stadtviertels wird er das auch. Doch zum Visionenschmieden ist die Voruntersuchung fürs Areal beim Gaskessel, die das Büro Engelsmann und Peters im Bezirksbeirat vorstellten, bestens geeignet.

Stuttgart näher an den Neckar rücken und ein neues Viertel für Wohnen und Gewerbe schaffen, das könnte auf dem Areal zwischen dem Gaskessel und dem Leuze-Bad Realität werden. Die Flächen gehören der EnBW, die sie nicht mehr alle braucht schon mit der räumlichen Verkleinerung des Kraftwerks, das von Kohle auf Gas umgestellt hat, wurde Platz frei. Weitere Grundstücke könnten mittelfristig dazukommen. Man führe Gespräche mit der EnBW, erklärten die Planer im Bezirksbeirat, aber Ergebnis liege noch keines vor.

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Kein Parken an der Kreuzung

Neugestaltung von Kreuzungen in Gablenberg

Bei einer Begehung mit Bürgern im Herbst nahm das Stadtplanungsamt zusammen mit Anwohnern verschiedene Kreuzungsbereiche in Gablenberg (Klingen-/ Libanonstraße, Klingen-/Bergstraße und Berg-/ Pflasteräckerstraße) und die Bergstraße in den Blick. Ein häufig genanntes Problem waren zugeparkte Kreuzungen, an denen Fußgänger kaum noch queren können. Das Ingenieurbüro Heinrich versucht mit seinem Entwurf, dem entgegenzusteuern. Er wurde im April im Bürgerservicezentrum vorgestellt und könnte – sofern der Gemeinderat zustimmt – im kommenden Jahr umgesetzt werden.

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Fahrrad reparieren

Die Fahrradwerkstatt im Hof von MUSE-O

Die Fahrradwerkstatt im Hof von MUSE-O startet in die Sommersaison. Bis zum Beginn der Sommerferien ist mittwochs von 17 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. In der Selbsthilfewerkstatt kann man das eigene Fahr rad reparieren. Die Ehren amtlichen von MUSE-O unterstützen dabei mit Rat und Tat, auch das vorhandene Werkzeug kann benutzt werden.

Dank der Spenden von Besucherinnen und Besuchern konnte zudem ein neuer Pendelschirm als Wetterschutz angeschafft werden.

Die Termine bis zu den Sommerferien sind: Samstag, 25. und Mittwoch, 29. Mai; im Juni die Samstage 1., 8. und 29. sowie Mittwoch, der 5. und 26. Juni – in den Pfingstferien ist geschlossen. Im Juli ist bis einschließlich 27. Juli mittwochs und samstags geöffnet, danach sind Sommerferien. Erster Termin nach den Sommerferien ist Mittwoch, 11. September. Weitere Infos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Mal ruhend, mal rasend

Immer wieder der Verkehr

Eine Patentlösung gibt es für die Einmündung der Landhaus- in die Wangener Straße nicht. Dafür ist die Situation zu verzwickt. Das wurde bei einer Ortsbegehung mit dem Ausschuss Gaisburg des Bezirksbeirats schnell klar. Interessierte Bürger schauten sich zusammen mit dem Ausschussvorsitzenden Federico Busarello, weiteren Bezirksbeiräten, Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier und zwei Polizeibeamten mehrere heikle Stellen im Stadtteil an.

Von der Wangener- in die Landhausstraße dürfen nur Fahrzeuge mit einer Breite bis zu zwei Metern einfahren. Aus gutem Grund, denn die Fahrbahn zwischen der Stadtbahn und dem Gehweg samt Wartehäuschen ist eng. Doch längst nicht alle Autofahrer beachten die Beschränkung, im Berufsverkehr werde die Strecke sogar gern als Schleichweg aus dem Remstal in Richtung Filder genutzt, sagten einige Anwohner.

Was tun? Die Durchfahrt komplett zu sperren, ist umstritten. Müssten doch auch die Anwohner dann teilweise große Umwege fahren. Es könne auch nicht das Ziel sein, den Verkehr einfach an eine andere Stelle zu verlagern, merkten einige an. Eigentlich soll schon die „Pförtnerampel“, die in ihren sehr kurzen Grünphasen immer nur wenige Autos passieren lässt, abschreckend auf den Durchgangsverkehr wirken. Hinzu komme, dass die Stadtbahn grundsätzlich Vorrang habe und mit ihrem kurzen Takt den Individualverkehr ausbremse, so die Polizisten.

Eine weitere Verschärfung könnte den Geschäften in Gaisburg den Garaus machen, betonten Federico Busarello und Thomas Rudolph als Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins: Denn die bräuchten auch den Durchgangsverkehr, aus dem Stadtteil allein könnten sie nicht leben. Wie schnell an dieser Stelle überhaupt gefahren wird und werden kann, war ein weiterer Diskussionspunkt. Rund eine Stunde brachte die Gruppe alleine an dieser Stelle zu.

Andernorts kam man schneller voran: Beim Treppenaufgang in Richtung Drackenstein- und anderen Straßen war man sich einig, dass die teils bröckelnden Stufen saniert werden müssen. Die neue Gehwegnase in der Drackensteinstraße, die eigentlich beim Queren helfen soll, stuften alle als eher schädlich denn nützlich ein. Seit sie angebracht wurde, werde davor und dahinter geparkt, erklärte eine Anwohnerin, die eigens dafür aus ihrer Wohnung kam. Dann habe man gar keine Übersicht mehr, die Situation sei gefährlicher als vorher.

In der Klippeneckstraße ging es um wildes Parken in den Abendstunden. Die Polizisten bestätigten, dass sie für den ruhenden Verkehr nicht zuständig sind und deshalb auch Hinweisen auf Missstände beim Parken nicht nachgehen. Das sei die Aufgabe des städtischen Ordnungsdienstes. Falls es auch mit dem nicht klappt, rieten sie zur „Gelben Karte an die Stadtverwaltung“: Beschwerden in dieser Form würden auf jeden Fall bearbeitet.

Auch der Bolzplatz „Froschbeißer“ wurde angeschaut. Er ist gerichtet worden, allerdings mit einem Belag aus scharfkantigem Split, der bei Stürzen für schmerzhafte Verletzungen sorgen kann. Einen Antrag dazu gibt es auch im Bürgerhaushalt. Ein Tartanbelag oder besser noch ein Kunstrasen wäre der Wunsch der Betroffenen. Eine weitere Station war die Einmündung der Hornberg- in die Schurwald straße. Hier tauchte die Frage auf, warum die STEPMaßnahme für diese Kreuzung noch nicht um gesetzt wurde. Beschlossen worden war die Umgestaltung mit Mitteln der Stadtentwicklungspauschale bereits 2012/13.

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Tagsüber mehr Parkplätze

Auswirkungen des Parkraummanagements

Im Dezember vergangenen Jahres wurde das Parkraummanagement (PRM) im Stuttgarter Osten eingeführt. Seit bald vier Monaten herrscht Gebührenpflicht in großen Teilen von Gablenberg und Ostheim. Das soll Pendler abschrecken, und tatsächlich findet sich jetzt tagsüber leichter ein Parkplatz. Abends und nachts ist die Situation aber unverändert: Die Anwohner müssen trotz ihres Parkausweises teilweise lange nach einem Platz für ihr Auto suchen.

Tagsüber sei es „jetzt viel einfacher einen Parkplatz zu finden“, hat Marion Sommer fest gestellt. Der Nachteil: „Man muss halt zahlen“, bedauert die Mitarbeiterin der Allianz-Agentur Mühlhäuser. Direkt am Arbeitsplatz in der Gablenberger Hauptstraße kann sie ihr Auto ohnehin nicht abstellen, weil dort eine Kurzparkzone ist. Deshalb parkt sie in einer der Seitenstraßen. Dort sei die Situation weniger angespannt als zuvor, was sie positiv bewertet. Allerdings muss die Pendlerin für acht Stunden mehr als sieben Euro berappen, das Tagesticket liegt bei 8,60 Euro. Das summiert sich bei fünf Arbeitstagen in der Woche.

Andere Firmen betrifft das ebenso: „Wir müssen für jeden Privatwagen ein Ticket ziehen“, so Denis Schiff von der Autovermietung Mages in der Pflasteräckerstraße. Da die Filiale für ihre Mietfahrzeuge über Stellplätze im Hof und Tiefgaragenplätze verfügt, stellt die Stadt ihr keinen gewerblichen Ausweis aus. Die größeren Fahrzeuge, wie die Transporter, passen aber nicht auf diese Abstellflächen, sodass sie jetzt außerhalb der bewirtschafteten Zone geparkt werden müssen, zum Beispiel in der Albert-Schäffle-Straße. Kommt ein Kunde, der ein solches Fahrzeuge mieten will, muss der Mitarbeiter zur Übergabe mit ihm dorthin fahren – die Filiale bleibe in dieser Zeit geschlossen. Das ist ein Problem, und falls das Parkraummanagement ausgeweitet wird, weil in den angrenzenden Bereichen der Parkdruck steigt – das war bisher so gut wie überall nach der Einführung der Fall – müsste die Autovermietung ihre Fahrzeuge noch weiter wegstellen und würde immer weiter nach außen gedrängt.

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