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Die Stadt sucht das Gespräch

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HGV unterstützt die 64

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Mittwoch, 20. June 2018 07:15Geschrieben von Ait Atmane
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Buslinie auf die Waldebene soll bleiben

Die Buslinie 64, die seit Frühjahr 2017 auf die Waldebene Ost fährt und außerdem den Frauenkopf mit der Haltestelle „Stelle“ verbindet, ist wichtig und richtig. Da sind sich der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg, die Vereine und die Gastronomen auf der Wald ebene einig. Doch die „neue 64“ läuft nach wie vor lediglich im Probebetrieb und riskiert, am Jahresende eingestellt zu werden.

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Fahrrad flottmachen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: AktionVeröffentlicht: Dienstag, 15. May 2018 11:18Geschrieben von Ait Atmane
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Schrauben nach Herzenslust

Die Fahrradwerkstatt im Hinterhof von MUSE-O hat auch dieses Jahr in der Zeit von April bis Juli zwei Mal die Woche geöffnet: mittwochs von 17 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Die Radwerkstatt wird seit 2005 ehrenamtlich betrieben, ihre Grundlage ist Hilfe zur Selbsthilfe: Sie ist voll ausgerüstet, mit einigen Werkzeugen sogar mehrfach, so dass jeder/jede nach  Herzenslust, mit und ohne Hilfe, am eigenen Rad schrauben kann. Spezielle Ersatzteile sollten mitgebracht werden.

Das Angebot ist kostenlos, aber eine Spende für die laufenden Kosten freut die Ehrenamtlichen. Die Öffnungstage sind: 28. April, im Mai ist am 5., 9., 12., und 16. geöffnet, in den Pfingstferien ist geschlossen. Weiter geht es im Juni mit dem 6., 9., 13., 16., 20., 23.,27.  und 30. Im Juli bleiben der 4., 7., 11., 14., 18., 21. und 25. In den Sommerferien ist geschlossen, weiter geht es nach den Ferien am Mittwoch, 19.9. Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann das  per Mail über die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Nicht alle sind überzeugt

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: NewsVeröffentlicht: Mittwoch, 04. April 2018 07:30Geschrieben von Ait Atmane
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Sanierungsgebiet Gaisburg

Noch hat Gaisburg kein Sanierungsgebiet. Ob die Stadt die Aufnahme in eine solches Förderprogramm beantragt, hängt unter anderem auch von der Beteiligung der Bürger ab. Bei einer Info-Veranstaltung am 8.März waren allerdings auch viele kritische und skeptische Stimmen zu hören.

Der Saal der Herz-Jesu-Gemeinde war mit mehr als 150 Zuhörern komplett gefüllt, einige mussten sogar stehen. Schon im Vorfeld waren Fragebögen an die Eigentümer, Haushalte und Unternehmen im Bereich des möglichen Sanierungsgebiets versandt worden, der Rücklauf hielt sich allerdings sehr in Grenzen: Von rund 3500 Fragebögen waren bis zum 8. März grade mal um die 200 beantwortet zurück geschickt worden. Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier appellierte deshalb an die Gaisburger, sich einzubringen und Vorschläge zumachen. Sie sieht in dem Sanierungsgebiet eine große Chance.

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Ringen um Parkplätze

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Dienstag, 20. March 2018 12:36Geschrieben von Ait Atmane
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Busspur in der Wagenburgstraße aufgeschoben

Vorläufig aufgeschoben ist die separate Spur für den Bus imoberen Bereich der Wagenburgstraße (stadteinwärts). Der Umwelt- und Technik ausschuss des Gemeinderats hat das Thema vertagt. Es soll nicht vor Frühjahr 2019 wieder auf der Tagesordnung stehen,denn zunächst will man abwarten, wie sich das Parkraummanagement, das ab Dezember in diesem Bereich greift, auswirken wird. Das wurde mit den Stimmen von CDU, SPD, Freien Wählern, FDP und AfD beschlossen;die Grünen und SÖS-Linke-Plus setzten sich dagegen für die unverzügliche Einführung der Busspur ein. Im Vorfeld hatten die Handels- und Gewerbevereine Stuttgart-Ost und Gablenberg eine Stellungnahme zum geplanten Verlust von Parkplätzen abgegeben.

Sie führen darin an, dass sowohl die Umgestaltung der Gablenberger Hauptstraße gemäß dem Siegerentwurf des Büros Scala als auch die Busspur in der Wagenburgstraße Parkplätze kosten: Insgesamt fallen durch beide Maßnahmen 180 Parkplätze weg, so die Zählung. Das habe negative Folgen sowohl für die Anwohner, die schon jetzt unter einer beachtlichen Parkplatznot am Abend litten, als auch für den Handel. „Solche Maßnahmen dürfen aus Sicht der beiden HGVs erst dann umgesetzt werden, wenn alternative Parkmöglichkeiten durch neue Parkhäuser oder Parkgaragen in der Nachbarschaft geschaffen wurden“, unterstreichen die unterzeichnenden Vorsitzenden der HGVs, Thomas Rudolph und Peter Metzler. Sie fordern deshalb dringend, Standorte für solche Quartiers garagen zu prüfen und nennen beispielhaft:

  • Die Fläche vor dem Tunnelportal rechts (wenn man stadteinwärts fährt), an der sich bereits jetzt ein Parkplatz befindet
  • Den Bereich unter dem Wendehammer in der Wagenburgstraße (Gablenberger Eck), entlang des Gebäudes Wagenburgstraße 149
  • Eine Tiefgarage unter dem Hof der Gablenberger Schule in der Gablenberger Hauptstraße / Pflasteräckerstraße
  • Eine Quartiersgarage an der Einmündung der Libanonstraße in die Bergstraße in den Hang hinein
  • Eine Quartiersgarage an der Einmündung der Gaishämmerstraße in die Bergstraße, auch in den Berg hinein

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Flott und sicher ins Frühjahr

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: TippsVeröffentlicht: Freitag, 09. March 2018 17:30Geschrieben von Ait Atmane
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Auch Fahrräder brauchen eine Frühjahrskur. Vor Saisonbeginn sollten sie geputzt und ordentlich geschmiert werden, damit es wieder richtig Spaß macht, in die Pedale zu treten. Dem Fahrspaß und der Sicherheit zuliebe ist zudem eine Inspektion erforderlich. B & S Fahrräder bietet den kompletten Frühjahrscheck für 39,99 Euro an (ohne eventuell anfallende Ersatzteile). In der kleinen Werkstatt direkt im Laden in der Gablenberger Hauptstraße 21 werden dabei nicht nur der Reifendruck eingestellt und Schlauch und Mantel angeschaut. Bestun Soleiman überprüft auch das Licht (falls vorhanden), die Bremsen und die Gangschaltung und stellt sie ein; außerdem zentriert er die Felgen – Arbeiten, für die man Fachwissen und das richtige Werkzeug braucht. Gerne kann man das Fahrrad ohne Termin zur Inspektion vorbeibringen und nach zwei bis drei Tagen wieder abholen. Für kleinere Reparaturen bietet B & S Fahrrad einen Schnellservice an: „Das kriegen wir normalerweise in einer Stunde hin“, sagt der Chef, „die Kunden können so lange einkaufen gehen.“

Wer sich doch selbst versuchen will, findet bei B & S Fahrrad eine große Auswahl an Ersatzteilen und Beratung. Ebenso gibt es vielfältiges Zubehör fürs Fahrrad wie verschiedene Klingeln, Schlösser und mehr.

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Tunnel im Gespräch. Untendurch statt mittendurch

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Freitag, 23. June 2017 16:33Geschrieben von Ait Atmane
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Die Wagenburgstraße kann Entlastung gebrauchen. Foto: aia

Die Filderauffahrt ist wieder im Gespräch, sie ist sogar im Entwurf des Regionalverkehrsplans von 2016 als Maßnahme der höchsten Dringlichkeit eingestuft. Die Vorsitzenden der Handels- und Gewerbevereine Stuttgart-Ost und Gablenberg bewerten das positiv, denn sie verbinden mit der Umgehungsstraße sowohl eine deutliche Entlastung des Stadtbezirks vom Durchgangsverkehr als auch eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes. So hat auch die IHK Region Stuttgart kürzlich den Bau von Straßen gefordert, um die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern, und dabei ausdrücklich die Filderauffahrt erwähnt.

Diese Straße, die schon vor Jahrzehnten auf der Agenda stand, dann aber wieder in der Schublade verschwand, soll von der A8 bei Möhringen direkt zur B10/B14 bei Wangen/Untertürkheim führen. Das würde Prognosen zufolge eine erhebliche Entlastung für die Gablenberger Hauptstraße oder auch die Schwarenbergstraße und die Wagenburg-/Talstraße bringen. So könnte unter anderem der gesamte Lieferverkehr von und zu den Daimlerwerken und zum Großmarkt den direkten Weg nehmen. Ebenfalls entlastet würde die Innenstadtroute über die Weinsteige und die Cannstatter Straße, was unter anderem die Bewohner an der Neckar- und Cannstatter Straße beträfe.

Experten sehen „eine hohe verkehrliche Wirksamkeit, eine starke Entlastung des Kernraums, die Reduktion von CO2, Schadstoffen und Lärm sowie die Entlastung der Bevölkerung von verkehrsbedingten Beeinträchtigungen“ gegeben. Allerdings kostet die Straße geschätzte 400 Millionen Euro und quert zwei Landschaftsschutzgebiete, wobei sie zu einem erheblichen Teil in einem Tunnel verlaufen soll.

Die Gegner des Projekts heben auf die hohen Kosten ab und verweisen darauf, dass neue Straßen neuen Verkehr brächten. Dieser würde allerdings laut den Zahlen im Anhang des Nahverkehrsplans – der übrigens auch online auf den Seiten des Verbands Region Stuttgart zu finden ist – durch die Vorteile aufgewogen. Man müsse auch bedenken, dass die immer wieder geforderte Verlagerung auf die Schiene weder im Personen- noch im Güterverkehr möglich ist, sagt Thomas Rudolph, der Vorsitzende des HGV Stuttgart-Ost. Denn auch dieses System sei längst an seiner Kapazitätsgrenze und vor allem zu den Hauptverkehrszeiten komplett ausgelastet. Hinzu komme, dass die Stuttgarter Bevölkerung seit Jahren wachse und beispielsweise das neue Rosensteinviertel einen Zuwachs von mehreren Zehntausend Menschen bringen werde.

Als weiteres Verkehrsprojekt zur Entlastung des Ostens steht der „Ostheimer Tunnel“ im Raum. Er soll im Wagenburgtunnel abzweigen und unter Ostheim/Gablenburg durch zum Fuß der Talstraße an die Gaisburger Brücke führen. Dafür gibt es noch keine konkreten Planungen, aber der Gemeinderat hat im Dezember beschlossen, eine Voruntersuchung dazu durchzuführen.

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Sanierungsgebiet Gablenberg | Neue Flächen am Drachenkopf

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Freitag, 19. May 2017 17:51Geschrieben von Ait Atmane
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Das Sanierungsgebiet Gablenberg ist aufgrund seines Umrisses als „Drachenplan“ bekannt. Jetzt wird der Drachenkopf allerdings ziemlich unförmig, denn die Erweiterung des Gebiets ist geplant. Ziel ist, an der Einmündung Klingenbachstraße eine bessere Querung der Talstraße zu schaffen. Auch der Spielplatz im Klingenbachpark soll künftig im Gebiet liegen und damit von Sanierungsmitteln profitieren. Weiterhin ist die Gestaltung des in manchen Augen „überdimensionierten Kreuzungsbereiches“ an der Berg-/Pflasteräckerstraße ein Thema. Der Bezirksbeirat stimmte der Erweiterung zu.

Die Fußgängerbrücke aus Stahl über die Talstraße war und ist immer wieder Diskussionspunkt, nicht nur als Frage des Geschmacks, sondern auch in Punkto Funktionalität. Während sie von einer Seite her noch „einigermaßen bequem befahrbar sei“, so Albrecht Holch vom Stadtplanungsamt, muss man auf der anderen zwangsläufig Treppen steigen – für Radfahrer eine ziemliche Zumutung. Nun sollen mit einer Machbarkeitsstudie verschiedene Möglichkeiten geprüft werden. Denkbar ist, dass der Steg eine neue Auffahrt bekommt oder komplett ersetzt wird, denkbar sei auch ein ebenerdiger Übergang, sagte Holch. Die Diskussion der Ergebnisse dürfte spannend werden. Er halte jede Veränderung des Stegs in seiner jetzigen Form für „Geldverschwendung“, sagte Ulrich Gohl (SPD) und setzte sich für einen ebenerdigen Übergang ein. Ingrid Schwertfeger (Grüne) wies dagegen darauf hin, dass für Kinder eine Brücke die sicherste Querungsmöglichkeit biete, „weil sie drüberkommen, ohne auf eine Ampel zu warten“. Und Thomas Rudolph (CDU) sorgte mit seiner Anmerkung, er kenne „sehr viele Menschen, die diese Brücke schön finden“, für Erheiterung. Tatsächlich war im Jahr 2010 schon einmal die Verschönerung des bestehenden Stegs geplant, wobei EU-Fördergelder und Zuschüsse der beiden Handels- und Gewerbevereine den Löwenanteil der Kosten gedeckt hätten. Die HGVs legten damals Entwürfe vor, die allerdings bei der rot-grünen Mehrheit des Bezirksbeirats nicht ankamen. Deren Alternativvorschläge erfüllten dagegen die Vorgaben der EU-Förderung nicht, sodass schließlich gar nichts aus dem Projekt wurde.

Unstrittig war, dass der Kinderspielplatz im Klingenbachpark eine Verjüngungskur braucht. Er sei „ziemlich in die Jahre gekommen“, wegen Sicherheitsmängeln seien auch schon Geräte abmontiert worden, sagte Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier. Mit der Aufnahme ins Sanierungsgebiet erschließen sich neue Geldquellen, oder, wie Holch sagte: „Wir sind alle Schwaben, aber wir haben die Möglichkeit, im Sanierungsgebiet die Fördertöpfe anderer Schwaben zu leeren.“ Die Verwaltung sei auch deshalb sehr an diesem Projekt interessiert, weil es relativ schnell umsetzbar ist und Sanierungsgebiete davon leben, dass man ein Ergebnis sieht – bei der Neugestaltung der Gablen  berger Hauptstraße dürfte das noch eine Weile auf sich warten lassen.

Beim v-förmigen Kreuzungsbereich Berg-/Pflasteräckerstraße, der ebenfalls ins Gebiet aufgenommen werden soll, wolle man nichts erzwingen: Die Bewohner sollen einbezogen werden, und wenn sie sich beispielsweise gegen Bäume aussprächen, „lassen wir die Finger davon“, so Holch: „Wir wollen keine Unruhe in den Stadtteil tragen“.

Aufwerten oder abbrechen? Das ist hier die Frage.     Foto: aia

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Mit dem Bus zu Sport und Festen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: NewsVeröffentlicht: Mittwoch, 10. May 2017 14:12Geschrieben von Ait Atmane
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Seit dem 20. März fährt die „neue 64“ auf die Waldebene Ost. Den dortigen Vereinen und Gastronomen ist ebenso wie dem Handels- und Gewerbeverein Gablenberg sehr wichtig, dass die Linie sich etabliert und über den Projektzeitraum bis Ende 2018 hinaus bestehen bleibt. Kürzlich traf man sich deshalb mit Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier und Vertretern der SSB und der Politik und beriet, wie die 64 gestützt und bekanntgemacht werden kann.

Die auf der Waldebene Ost ansässigen Vereine haben bereits unter ihren Mitgliedern und im Internet für die Busverbindung geworben; sie möchten bei ihren anstehenden Festen dazu aufrufen, dass die Menschen mit dem Bus auf die Waldebene fahren. Demnächst – am 21. Mai - steht das Sommerfest des Turnerbundes Gaisburg an, es folgen der Waldebene-Cup des SV Gablenberg am 25. Juni und das Sommerfest der Spvgg Stuttgart-Ost am 15. Juli. Auch in den Lokalen auf der Waldebene sollen Flyer ausgelegt und Plakate oder Fahrpläne ausgehängt werden.

Die Gewerbetreibenden würden den Bus gerne mit Werbung sponsern; bislang ist allerdings noch unklar, in welcher Form dies möglich ist. Es wurde auch angeregt, besser kenntlich zu machen, dass es sich um ein öffentliches Verkehrsmittel handelt, denn die schwarzen Kleinbusse werden von vielen Menschen möglicherweise als privat eingestuft. Auch die Jugendräte möchten das Angebot bekanntmachen, zum Beispiel über die Sozialen Medien und vielleicht auch über ein eigenes Fußballturnier.

Jürgen Sauer, der als Vertreter der CDU im Aufsichtsrat des Verkehrsunternehmens SSB sitzt, lobte das Engagement aller Beteiligten. Es sei vorbildlich, wie hier im Vorfeld gearbeitet und jetzt auch drangeblieben werde, sagte er: „So eine Projektbegleitung habe ich noch nie erlebt.“ Dies seien beste Voraussetzungen, das Projekt am Laufen zu halten. Er war sich mit den anderen einig, dass man der „64“ Zeit geben und sie mit vielen kleinen Bausteinen Stück für Stück stärker ins Bewusstsein rücken müsse.

Aus der Bevölkerung sind bereits verschiedene Anmerkungen zur Buslinie 64 eingegangen. So schätzen die Buchwaldbewohner, dass sie mit ihr eine direkte Anbindung an die Stadtbahn U15 haben. Ein Leser schrieb uns, dass an der Endhaltestelle im Buchwald Informationen zum Bus und zum Fahrplan fehlen – seine Anmerkung wurde an die SSB weitergeleitet.

Haben auch Sie eine Idee, wie man die „neue 64“ noch attraktiver machen und stärker ins Bewusstsein rücken könnte? Wir freuen uns über Zuschriften.

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Die „neue 64“ fährt

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: NewsVeröffentlicht: Donnerstag, 23. March 2017 09:53Geschrieben von Ait Atmane
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Michael Harnisch vom HGV Gablenberg und der Spvgg Stuttgart-Ost schmückt den Kleinbus. Großer Bahnhof für einen kleinen Bus: Die Stimmung war schon fast ausgelassen, als der schwarze Kleinbus der neuen, erweiterten Linie 64 am Buchwald eintraf und mit einer Wolke roter Luftballons begrüßt wurde. An der „Jungfernfahrt“ durch den Wald nahmen neben Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier mehrere Vertreter von Handel und Gewerbe und der Vereine auf der Waldebene teil. Aber auch ganz „normale“ Fahrgäste stiegen zu, nicht nur auf dem Abschnitt zwischen Stelle und Frauenkopf, der schon bisher bedient wurde, sondern auch auf der neuen Strecke zwischen Buchwald und Stelle.

Die ersten Fahrgäste an der Haltestelle BuchwaldBei der ersten Runde war der Bus mit seinen 25 Plätzen, davon 13 Sitz- und 12 Stehplätze, voll belegt. Sind es in Zukunft regelmäßig nur halb so viele Fahrgäste, dann hat die Linie auch eine Zukunft. Das hoffen all diejenigen, die sich jahrelang für diese Verbindung eingesetzt haben. Sie wird vorläufig als Pilotprojekt bis Ende 2018 vom Unternehmen GR Omnibus im Auftrag der SSB gefahren. Die schwarzen Diesel-Kleinbusse, die die Abgasnorm Euro 6 erfüllen, blitzen noch nagelneu. Ein ähnliches Vorgängermodell war bereits auf dem Frauenkopf unterwegs und wurde jetzt ausgetauscht und durch ein zweites Fahrzeug ergänzt. Die spritzigen Sprinter verfügen über eine Rollstuhlrampe, die mit einem Griff ausgeklappt werden kann. Direkt vorne hinter dem Fahrer ist Platz für Rollstühle oder Kinderwagen. Insgesamt rund 15 Minuten dauert die Fahrt vom Buchwald zum Endhalt Frauenkopf, bis zum Waldparkplatz sind es gerade drei Minuten. Wochentags wird der Bus ab 14.23 Uhr bis 19.43 Uhr alle 20 Minuten fahren, bis 21.53 Uhr dann noch alle 30 Minuten. Auf der Waldebene Ost schüttelt es zwar die Fahrgäste etwas durch, diese Straße soll aber im Herbst saniert werden. Problemlos funktionierte der Begegnungsverkehr mit den beiden Kleinbussen.

„Wir sind froh, dass es überhaupt zu dieser Buslinie gekommen ist“, sagte der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg, Peter Metzler, nach der ersten Fahrt. Er hofft, dass die Linie gut genutzt und dann doch bis zum Ostendplatz verlängert wird, was sich die Initiatoren gewünscht hätten. Denn das würde die Zahl der Fahrgäste sicher noch einmal stark erhöhen, ergänzte Thomas Rudolph als Vorsitzender des HGV Stuttgart-Ost. Vorläufig müssen die Fahrgäste bis zum Buchwald noch die Linie 45 nutzen; die Anbindung klappte am ersten Tag aber bestens.

Fotos: Ait Atmane

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Buslinie auf die Waldebene startet zum Frühlingsanfang

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Freitag, 10. March 2017 11:17Geschrieben von Ait Atmane
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So fährt die verlängerte Linie 64. 	Grafik: SSB

So fährt die verlängerte Linie 64.              Grafik: SSB

„Die neue 64“ steht in den Startlöchern: Pünktlich zum Frühlingsanfang am 20. März um 14.23 Uhr fährt zum ersten Mal die verlängerte Buslinie ab dem Buchwald auf die Waldebene Ost. Damit wolle man besonders für „Sportler, Wanderer, Naturliebhaber und überhaupt all diejenigen, die sich gerne im Gebiet der Waldebene Ost aufhalten“ ein attraktives Verkehrsangebot schaffen, teilt das Verkehrsunternehmen SSB mit. Die Vereine und Gastronomen auf der Waldebene wie auch der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg hatten sich seit Jahren für eine solche Verbindung eingesetzt.

Das sind die wichtigsten Fakten zur neuen 64: Das Fahrplanangebot zwischen den Haltestellen Frauenkopf und Stelle bleibt unverändert bestehen, die Linie 64 wird aber an allen Tagen über die Waldebene Ost bis zum Buchwald verlängert. Dort kann man auf die Linie 45 zum Ostendplatz umsteigen. Es fahren Kleinbusse, in denen die Mitnahme von Kinderwagen und Rollstühlen möglich ist.

Das ist der neue Takt:

Montag – Freitag: 14.30 bis 20 Uhr alle 20 Minuten, 20 bis 22 Uhr alle 30 Minuten.

Samstag: 11 bis 20 Uhr alle 20 Minuten, 20 bis 22 Uhr alle 30 Minuten.

Sonntag: 11 bis 18 Uhr alle 20 Minuten ab/bis Geroksruhe, alle 30 Minuten ab/bis Buchwald, 18 bis 22 Uhr alle 30 Minuten.

Im Stadtbezirk werden auch Flyer ausgelegt, die über das neue Angebot informieren. Es handelt sich um einen Probebetrieb: Nur wenn möglichst viele Menschen die erweiterte Linie nutzen, hat sie Chancen, dauerhaft eingerichtet zu werden.

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