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Mal ruhend, mal rasend

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Donnerstag, 11. April 2019 18:30Geschrieben von Ait Atmane
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Immer wieder der Verkehr

Eine Patentlösung gibt es für die Einmündung der Landhaus- in die Wangener Straße nicht. Dafür ist die Situation zu verzwickt. Das wurde bei einer Ortsbegehung mit dem Ausschuss Gaisburg des Bezirksbeirats schnell klar. Interessierte Bürger schauten sich zusammen mit dem Ausschussvorsitzenden Federico Busarello, weiteren Bezirksbeiräten, Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier und zwei Polizeibeamten mehrere heikle Stellen im Stadtteil an.

Von der Wangener- in die Landhausstraße dürfen nur Fahrzeuge mit einer Breite bis zu zwei Metern einfahren. Aus gutem Grund, denn die Fahrbahn zwischen der Stadtbahn und dem Gehweg samt Wartehäuschen ist eng. Doch längst nicht alle Autofahrer beachten die Beschränkung, im Berufsverkehr werde die Strecke sogar gern als Schleichweg aus dem Remstal in Richtung Filder genutzt, sagten einige Anwohner.

Was tun? Die Durchfahrt komplett zu sperren, ist umstritten. Müssten doch auch die Anwohner dann teilweise große Umwege fahren. Es könne auch nicht das Ziel sein, den Verkehr einfach an eine andere Stelle zu verlagern, merkten einige an. Eigentlich soll schon die „Pförtnerampel“, die in ihren sehr kurzen Grünphasen immer nur wenige Autos passieren lässt, abschreckend auf den Durchgangsverkehr wirken. Hinzu komme, dass die Stadtbahn grundsätzlich Vorrang habe und mit ihrem kurzen Takt den Individualverkehr ausbremse, so die Polizisten.

Eine weitere Verschärfung könnte den Geschäften in Gaisburg den Garaus machen, betonten Federico Busarello und Thomas Rudolph als Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins: Denn die bräuchten auch den Durchgangsverkehr, aus dem Stadtteil allein könnten sie nicht leben. Wie schnell an dieser Stelle überhaupt gefahren wird und werden kann, war ein weiterer Diskussionspunkt. Rund eine Stunde brachte die Gruppe alleine an dieser Stelle zu.

Andernorts kam man schneller voran: Beim Treppenaufgang in Richtung Drackenstein- und anderen Straßen war man sich einig, dass die teils bröckelnden Stufen saniert werden müssen. Die neue Gehwegnase in der Drackensteinstraße, die eigentlich beim Queren helfen soll, stuften alle als eher schädlich denn nützlich ein. Seit sie angebracht wurde, werde davor und dahinter geparkt, erklärte eine Anwohnerin, die eigens dafür aus ihrer Wohnung kam. Dann habe man gar keine Übersicht mehr, die Situation sei gefährlicher als vorher.

In der Klippeneckstraße ging es um wildes Parken in den Abendstunden. Die Polizisten bestätigten, dass sie für den ruhenden Verkehr nicht zuständig sind und deshalb auch Hinweisen auf Missstände beim Parken nicht nachgehen. Das sei die Aufgabe des städtischen Ordnungsdienstes. Falls es auch mit dem nicht klappt, rieten sie zur „Gelben Karte an die Stadtverwaltung“: Beschwerden in dieser Form würden auf jeden Fall bearbeitet.

Auch der Bolzplatz „Froschbeißer“ wurde angeschaut. Er ist gerichtet worden, allerdings mit einem Belag aus scharfkantigem Split, der bei Stürzen für schmerzhafte Verletzungen sorgen kann. Einen Antrag dazu gibt es auch im Bürgerhaushalt. Ein Tartanbelag oder besser noch ein Kunstrasen wäre der Wunsch der Betroffenen. Eine weitere Station war die Einmündung der Hornberg- in die Schurwald straße. Hier tauchte die Frage auf, warum die STEPMaßnahme für diese Kreuzung noch nicht um gesetzt wurde. Beschlossen worden war die Umgestaltung mit Mitteln der Stadtentwicklungspauschale bereits 2012/13.

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Tagsüber mehr Parkplätze

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Dienstag, 09. April 2019 10:10Geschrieben von Ait Atmane
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Auswirkungen des Parkraummanagements

Im Dezember vergangenen Jahres wurde das Parkraummanagement (PRM) im Stuttgarter Osten eingeführt. Seit bald vier Monaten herrscht Gebührenpflicht in großen Teilen von Gablenberg und Ostheim. Das soll Pendler abschrecken, und tatsächlich findet sich jetzt tagsüber leichter ein Parkplatz. Abends und nachts ist die Situation aber unverändert: Die Anwohner müssen trotz ihres Parkausweises teilweise lange nach einem Platz für ihr Auto suchen.

Tagsüber sei es „jetzt viel einfacher einen Parkplatz zu finden“, hat Marion Sommer fest gestellt. Der Nachteil: „Man muss halt zahlen“, bedauert die Mitarbeiterin der Allianz-Agentur Mühlhäuser. Direkt am Arbeitsplatz in der Gablenberger Hauptstraße kann sie ihr Auto ohnehin nicht abstellen, weil dort eine Kurzparkzone ist. Deshalb parkt sie in einer der Seitenstraßen. Dort sei die Situation weniger angespannt als zuvor, was sie positiv bewertet. Allerdings muss die Pendlerin für acht Stunden mehr als sieben Euro berappen, das Tagesticket liegt bei 8,60 Euro. Das summiert sich bei fünf Arbeitstagen in der Woche.

Andere Firmen betrifft das ebenso: „Wir müssen für jeden Privatwagen ein Ticket ziehen“, so Denis Schiff von der Autovermietung Mages in der Pflasteräckerstraße. Da die Filiale für ihre Mietfahrzeuge über Stellplätze im Hof und Tiefgaragenplätze verfügt, stellt die Stadt ihr keinen gewerblichen Ausweis aus. Die größeren Fahrzeuge, wie die Transporter, passen aber nicht auf diese Abstellflächen, sodass sie jetzt außerhalb der bewirtschafteten Zone geparkt werden müssen, zum Beispiel in der Albert-Schäffle-Straße. Kommt ein Kunde, der ein solches Fahrzeuge mieten will, muss der Mitarbeiter zur Übergabe mit ihm dorthin fahren – die Filiale bleibe in dieser Zeit geschlossen. Das ist ein Problem, und falls das Parkraummanagement ausgeweitet wird, weil in den angrenzenden Bereichen der Parkdruck steigt – das war bisher so gut wie überall nach der Einführung der Fall – müsste die Autovermietung ihre Fahrzeuge noch weiter wegstellen und würde immer weiter nach außen gedrängt.

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Kreuzung in der Bergstraße

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: EventVeröffentlicht: Freitag, 29. March 2019 16:49Geschrieben von Ait Atmane
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Bürger können mitreden

Am Donnerstag, 4. April um 18 Uhr wird im Bürgersaal des Bezirksrathauses (3. OG) ein Vorentwurf für die Kreuzungs bereiche der Berg-/ Pflas teräckerstraße sowie der Berg-/Libanon-/Klingenstraße vorgestellt. Diese Kreuzungen werden als überdimensioniert, unübersichtlich und vor allem für Schulkinder als gefährlich eingestuft. Auch das häufige Parken in zweiter Reihe erschwert die Querung. Darüber hinaus wünschten sich die Bürger mehr Grün in der Klingenstraße, heißt es beim Stadtplanungsamt und dem Stadtteilmanagement, die zu dem Abend einladen. Zur Erörterung hat bereits am 25. Oktober eine öffentliche Begehung stattgefunden.

Damals nahm das beauftragte Planungsbüro Dr.-Ing. Heinrich die Hinweise der Anwohner und Interessierten auf. Der daraus entstandene Entwurf wird jetzt vorgestellt, anschließend besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und zu diskutieren.

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Rufta xi als Alternative ?

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 16. March 2019 07:12Geschrieben von Ait Atmane
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Zur Verkehrsanbindung Waldebene Ost

Zum Jahresanfang hat die SSB den Busverkehr auf die Waldebene Ost eingestellt. Daran scheint trotz der Bemühungen von verschiedenen Seiten – den Sportvereinen, den Handels- und Gewerbevereinen und der Bezirksvorsteherin – nichts mehr zu rütteln zu sein. Jetzt ist ein neues Modell in der Diskussion.

Die Sportvereine auf der Waldebene halten es nach wie vor für sehr wichtig, dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihnen gelangen kann – zumal ganz aktuell der neue Jugendverein „FSV Waldebene Ost“ g e gründ et wird. „Man muss einfach gucken, dass es irgendwie weitergeht“, sagt Michael Harnisch von der Sportvereinigung (Spvgg ) Stuttgart-O s t . Einer Verlängerung des Pilotversuchs mit Kleinbussen hat die SSB jedoch klar eine Absage erteilt. Stattdessen brachte sie die Möglichkeit „SSB Flex“ ins Gespräch, die bereits in Cannstatt und in Degerloch genutzt werden kann. Es handelt es s ich um eine Art Ruftaxi, das über die Handy- App „moovel“ gebucht werden kann und den Fahrgast oder die Fahrgäste dann am Wunschpunkt ab holt. Dabei fallen allerdings Kosten an, auch wenn die Fahrgäste ein VVS-Ticket für die jeweilige Zone besitzen.

SSB-Flex soll das bestehende Bus- und Straßenbahnnetz ergänzen. Im Fall der Waldebene Ost könnte das zum Beispiel heißen, dass man mit dem 45er-Bus bis zum Buchwald fährt und dort in eins der SSB-Flex-Fahrzeuge – es sind Mercedes Benz V Klasse-Fahrzeuge mit fünf Sitzen hinten – umsteigt. Da dieses schon vorab per App buchbar ist, klappt es im Idealfall ohne Wartezeit . Anspruch darauf hat man laut den Beförderungs bedingungen der SSB allerdings ebenso wenig wie auf die Beförderung an sich – wenn alle Autos belegt sind, kann die Abholung auch länger dauern. Dass Kinder und Jugendliche mit der entsprechenden App klarkommen, kann man annehmen. Der Knackpunkt sei die Bezahlung, sagt Harnisch. Denn viele der Kinder und Jugendlichen, die zum Fußballtraining kommen, haben bereits eine VVS-Monatskarte. Die gilt im Ruf-Auto aber nicht, sie verbilligt lediglich die Fahrt. Der Flextarif für Kinder liegt bei 1,80 Euro für eine Zone, wenn k ein VVS-Ticket vorhanden ist. Mit VVS-Ticket fällt immer noch ein Euro pro Fahrt in einer Zone an. Wenn ein Kind dreimal die Woche zum Training fährt, wofür es jeweils zwei Fahrten benötigt, summiert sich das schnell. „Da muss man eine günstigere Möglichkeit finden“, sagt Michael Harnisch, wohl wissend, dass das nicht ganz einfach werden dürfte. Man verhandle gerade mit der Stadt über eine mögliche Kostenübernahme. Ein Ergebnis liegt derzeit noch nicht vor.

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Leserbrief: Neu erwacht aus seinem Schlaf ist das ehemalige SSB-Depot

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Sonntag, 10. March 2019 07:30Geschrieben von Tatjana Strohmaier
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freunde unseres Stadtbezirks,

so langsam stellt sich der Frühling ein. Und so wie die Natur neu zu erwachen scheint, erwacht auch der Stuttgart Osten. Neu erwacht aus seinem Schlaf ist das ehemalige SSB-Depot am Ostendplatz nach 20 Monaten Bauzeit. Ende Januar übergab die Stuttgarter Straßenbahnen AG das fertig umgebaute ehemalige Straßenbahndepot in der Landhausstraße 188/1 am Ostendplatz an die Landeshauptstadt Stuttgart und die künftigen Nutzer. Eine Kindertagesstätte für 5 Gruppen mit Familienzentrum, eine Filiale der städtischen Musikschule inklusive Konzertsaal mit 74 Plätzen und das Jugendhaus Stuttgart-Ost können nun einziehen.

An das Gebäude wurden ein Fahrstuhl, ein Treppenhaus und eine Fluchttreppe angefügt. Alle drei Nutzungseinheiten haben einen eigenen Eingangsbereich, werden aber jeweils durch den Aufzug barrierefrei erschlossen.

Die bereits im Gebäude befindlichen Einrichtungen wie die Fahrbücherei, Werkstätten und eine Probebühne des Alten Schauspielhauses, eine weitere Probebühne und ein Gemeinwesenzentrum werden weiter im Gebäude bleiben. Weniger Erfreuliches passiert im angrenzenden Leo-Vetter-Bad. Die Öffnungszeiten des Bades sollen deutlich reduziert werden. Der Bäderentwicklungsplan sieht das vor und wurde in der letzten Sitzung des Bezirksbeirates eingebracht. 30 Prozent Kürzungen der Öffnungszeit im Winter. Im Sommer soll das Bad komplett für die Öffentlichkeit geschlossen sein. Obsolet wird da der erst neulich sanierte Außenbereich mit Liegewiese und Spielplatz. Natürlich bewegt das Thema viele Menschen und so kamen viele Bürger zu der Sitzung des Bezirksbeirates. Durchgängig war Unmut zu hören, dass man den Ostheimern ihr Bad wegnimmt. Ungeklärt bleibt die Frage der städtischen Schwimmkurse wie Babyschwimmen. Wie sollen die auch stattfinden, wenn das Bad geschlossen bleibt? Umso erfreulicher ist das einstimmige Votum des Bezirksbeirates gegen die Schließung. Selten habe ich als Bezirksvorsteherin Themen im Bezirks beirat behandelt, die so einvernehmlich diskutiert wurden. Damit senden wir ein deutliches Zeichen an den Gemeinderat und die Stadt, den Schließungsplan erneut zu überarbeiten. Auch in der nächsten Sitzung wird sich der Bezirksberat mit dem Thema befassen und für das Leo kämpfen.

Ihre Tatjana Strohmaier,
Bezirksvorsteherin

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Mobilität und Wohnraum

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Freitag, 28. December 2018 08:27Geschrieben von Ait Atmane
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Einwohnerversammlung in der Raichberg-Realschule

Nach sieben Jahren fand wieder eine Einwohnerversammlung im Stuttgarter Osten statt. Die Bürgerschaft hatte nach der Begrüßung durch Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier und einer Ansprache von Oberbürgermeister Fritz Kuhn zweieinhalb Stunden lang Gelegenheit, dem Stadtoberhaupt und seinen sechs Beigeordneten mitzuteilen, wo der Schuh im Stadtteil drückt. Hauptanliegen der zahlreichen Bewohner, die in die Turn- und Versammlungshalle der Raichberg-Realschule gekommen waren, sind Mobilität, Öffentlicher Nahverkehr, bezahlbarer Wohnraum, Bildung, Digitalisierung sowie die Buslinie 64.

Das vordringlichste Problem, das viele Menschen in Stuttgart-Ost umtreibt, ist der massive und, wie es ein Bewohner ausdrückte, auch aggressive Verkehr. Die Autos stauen sich nicht nur auf der Wagenburgund Talstraße, sondern auch in der Gablenberger Hauptstraße. Der Schleichverkehr ziehe sich auch durch Wohngebiete. Tempo 40 wurde eingeführt. Viele Autofahrer halten sich nicht daran, wie ein Bürger monierte. Abhilfe verspricht sich Oberbürgermeister Kuhn durch das Projekt „Gablenberg Soziale Stadt“, das auch Vorschläge zur Verkehrsberuhigung sammeln soll: „Es kann so nicht weitergehen“, betonte der Ver wal tungschef. Ein Umsteigen auf den Öffent lichen Personen nahverkehr (ÖPNV) begrüßen zwar viele Einwohner grundsätzlich. Kritisiert wurden die Preisen und die Taktung. Unter großem Beifall sprach ei ne Bewohnerin vom „ÖPNVFrust“: für Familien oftmals schlichtweg zu teuer. Bemängelt wurde auch die neue Schnellbuslinie X1 zwischen Bad Cannstatt und Stuttgart- Mitte, die durch mehr Kapazität für bessere Luft sorgen soll, von der im Stuttgarter Osten aber niemand profitiere, so die erboste Einwohnerin. Da half auch Kuhns Trost wenig, dass dies der Prototyp für andere Linien sei. Letztlich sind Busse nur sinnvoll, wenn sie durchkommen und genau das ist das Problem in Gablenberg. Mögliche Busspuren beid seitig der Wagenburg straße werden derzeit untersucht, Parkplätze würden wegfallen. Eine Entscheidung wird davon abhängig gemacht, wie sich das Parkraummanagement auswirkt, das ab 1. Dezember in Stuttgart-Ost illegalem und Pendler-Parken einen Riegel vorschieben soll. Das mögliche Aus für das Pilotprojekt – die Verlängerung der Buslinie 64 von Buchwald über die Waldebene Ost – zum Jahresende, ist für Vereins ver treter schlichtweg „ein Skandal“. Immerhin müssten wöchentlich 500 Kinder und Jugendliche zu den dort ansässigen Vereinen. Der Vorschlag des Sprechers: Betriebszeiten im Sommer und Winter verkürzen, um Kosten zu reduzieren. Kuhn versprach eine erneute Überprüfung.

Weitere Themen, die die Bürger umtrieben, waren Radwegeausbau und Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder auf öffentlichen Flächen sowie die Forderung nach städtebaulichen Entwicklungsmaß nahmen und bezahlbarem Wohnraum, etwa im Sanierungsgebiet Stöckach. Die Sanierung des Mineralbads Berg und der Villa Berg mit Parkanlage beschäftigte die Besucher. Der Erhalt der Blankenhorn-Villa, die die Stadt abreißen lassen möchte, wurde gefordert. Die Zerstörung von Fresken und Malerei en an den Außenwänden wurde diesbezüglich moniert. Die Sanierung der Außenanlage der Villa Berg ist für 2021/22 vorgesehen, die alten Fernsehstudios werden abgerissen. Wenig erfreut zeigten sich einige Bürger über die Idee, möglicherweise ein Kon zerthaus in den Park der Villa Berg zu bauen. Die Entscheidung steht noch aus.

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Neue Verkehrszählung?

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Donnerstag, 27. December 2018 06:09Geschrieben von Ait Atmane
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Kreuzungsrundgang im Sanierungsgebiet

Die Bürger sollen von Anfang an einbezogen werden, bisher gebe es noch keinerlei Planungen: Das betonten Vertreter der Stadt und des Stadtteilmanagements bei der Begehung von drei Straßenkreuzungen und einer Durchfahrtssperre, die im Zuge des Sanierungsgebiets Gablenberg umgestaltet werden könnten. Es handelt sich um die Kreuzungen Libanon-/Klingenstraße, Libanon-/Bergstraße, Berg-/Pflasteräckerstraße sowie den Poller in der Bergstraße.

Gut 60 Interessierte hatten sich zum „Kreuzungs-Rundgang“ eingefunden, die meisten von ihnen waren Anwohner der betroffenen Straßen. Sie klagten über den Schleichverkehr, über zu schnell fahrende Autos und die Missachtung der Einbahnstraße oder der Absperrung in der Bergstraße. Der Schleichverkehr entlarve sich schon durch die Autonummern aus der ganzen Region, betonten mehrere Betroffene. Eine Verkehrszählung im Jahr 2015 war zu einem anderen Ergebnis gekommen, nämlich, dass sich der Schleichverkehr hier in Grenzen halte oder gar nicht feststellbar sei. Dem widersprachen einige Begehungsteilnehmer vehement: Die Zählung habe „unstrittig Mängel“ gehabt, so ein Anwohner, man habe sie damals nur hingenommen, um weitere Schritte nicht zu verzögern. Ob tatsächlich eine neue Zählung stattfinden müsse, wie einige forderten, werde man überprüfen, so Philip Klein vom Büro Soziale Stadt Gablenberg.

Oftmals seien die Straßen so zugeparkt, auch an den abgerundeten Ecken der Kreuzungen, dass man nicht zwischen den Autos durch auf die Straße komme, berichteten einige. Die breiten Gehwege hätten zur Folge, dass auch Autos auf ihnen abgestellt würden. Vor allem die Kreuzung Pflasteräcker-/Bergstraße sei für Kinder sehr unübersichtlich und gefährlich, sagte eine Mutter und plädierte für einen Zebrastreifen oder eine andere Querungshilfe an dieser Stelle. An dieser Ecke war während der Besichtigung, die von 17.30 bis 19 Uhr dauerte, tatsächlich der meiste Verkehr festzustellen. Insgesamt war das Autoaufkommen aber zumindest zu dieser Zeit verglichen mit anderen Straßen eher gering. Die Überlegung, die sehr großen, flächigen Kreuzungs bereiche umzugestalten und damit auch zu Orten für nachbarschaftliche Begegnung zu machen, fand zwar viel Zustimmung. Wie genau das aussehen könnte, blieb allerdings offen. Konkreter waren die Anmerkungen zum Grünstreifen in der Bergstraße, zwischen dem Spielplatz und dem Urban Gardening. Hier soll eine Verweilzone, auch für Erwachsene, entstehen. In diesem Sinn schlug eine Anwohnerin einen Boule- Platz vor. Ingrid Schuler vom Gartenbauamt dämpfte die Hoffnungen, weil es ja schon eine Boulebahn im Klingenbach park gebe. Über dieser Argumentation schüttelten die Rundgangsteilnehmer den Kopf: Die dortige Bahn sei gut genutzt, das spreche doch eher für eine weitere in der Bergstraße. Eine weitere Anregung bezog sich auf die Beleuchtung, die so sein müsse, dass unerwünschtes Publikum und illegale Geschäfte im Dunkeln ausbleiben.

Konkretes konnte Martina de la Rosa vom Stadtplanungsamt zum Grundstück an der Einmündung der Buchwaldstaffel in die Bergstraße sagen. Jemand hatte gefragt, was an den Gerüchten über seine Bebauung dran sei. Tat sächlich werde gerade eine Machbarkeitsstudie für eine Kita erstellt, bestätigte de la Rosa. Sollte diese wirklich einmal gebaut werden, würde auch eine Quartiersgarage dazugehören, versicherte sie.

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Das Ende für die 64?

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Samstag, 01. December 2018 07:30Geschrieben von Ait Atmane
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SSB will Busverkehr auf die Waldebene beenden

War es das schon mit dem Busverkehr auf die Waldebene Ost? Die SSB will das Projekt mit dem Ende des Probebetriebs im Dezember einstellen; die Vereine und auch der Bezirksbeirat plädieren für eine zweite Chance. Denn sie füh ren die schlechte Auslastung auf Fehler im Konzept zurück.

Von einem „Konstruktions fehler“ sprach Bernhard Herp (CDU) in der Sitzung des Bezirksbeirats, Daniel Campo lieti (SPD) nannte die neue 64 so, wie sie konzipiert war, „eine Totgeburt“. Ähnlich äußerte sich Michael Dala ker als Sprecher von fünf Vereinen auf der Waldebene Ost. Hauptkritik punkt war, dass die Linie 64 nur ab Buchwald fährt und nicht ab dem Ostendplatz oder wenigstens dem Schmalz markt. Der Anschluss an die Linie 45 habe nicht so geklappt wie versprochen. Da könne man verstehen, dass Eltern sagen: „Ich lass mein Kind nicht zwei Mal umsteigen und unter Umstän den 18 Minuten warten, weil der Anschluss verpasst wur de“, sagte Jugendrat Max Göhner, der sich ebenfalls für den Erhalt der Buslinie einsetzt.

Dass die Linie unwirtschaftlich sei, liege auch an den zu langen Betriebszeiten, sagte Dalaker. Aus Sicht der Vereine würde es reichen, ab 16.30 Uhr die Waldebene anzufahren. Dem widersprach Roland Krause von der Stuttgarter Straßenbahn. Auch um diese Tageszeit werde die Linie nicht intensiver genutzt: „Wir haben explizit keine Nachfragespitzen.“ Durch schnittlich hätten der Statistik zufolge wochentags in jedem Bus 0,6 Personen gesessen, sonntags 0,9. Der Zuschuss be darf pro Fahrgast liege damit bei 15 Euro: „So kann ich keinen Betrieb aufrechterhalten.“ Eine Verlängerung der 45 anstelle des 64er-Kleinbusses sei nicht möglich, weil die großen Busse gar nicht auf die Waldebene fahren könnten. Eine Verlänge rung des 64ers in Richtung Gablenberg oder Ostheim bedeute „Parallelbetrieb“ von Bussen – das lehne man grundsätzlich ab. Damit wollten sich die Mitglie der des Bezirksbeirats nicht abfinden, sie führten weitere Schwachpunkte des aktuellen Konzeptes an. Die schwarzen Kleinbusse seien quasi unsichtbar gewesen und gar nicht aufgefallen, die unterstützende Werbung des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg erst viel zu spät zugelassen worden, ebenso wie die Bonus-Aktion der Gast stätten auf der Wald ebene. Fabian Richter-Reuschle (Grüne) bemängelte, die Zählungen hätten teils in den Ferien stattgefunden und die SSB habe keine für den Schülerverkehr sinnvolle Streckenführung gewählt.

Bei den Vertretern der SSB fand das alles kein Gehör, diese Argumente seien schon mehrfach durchgekaut worden, meinte Krause. Dennoch beantragte der Bezirksbeirat einstimmig einen weiteren Probebetrieb unter anderen Vorzeichen: Entweder soll die Linie 45, die von Cannstatt zum Buchwald fährt, bis zur Waldebene verlängert werden. Oder aber, so der Vorschlag der SPD, die Kleinbusse der 64 über den Ostendplatz und die Heilandskirche bis Berg wei terfahren. Die Entscheidung liegt letztendlich beim Aufsichtsrat der SSB.

Kommentar

Ist der Probebetrieb der Linie 64 erst einmal beendet, wird es sehr schwer, ihn wieder aufleben zu lassen. Die Handels- und Gewerbevereine Gablenberg und Stuttgart-Ost plädieren deshalb dafür, innezuhalten und noch einmal nachzudenken. Denn anders als die Vertreter der SSB im Bezirksbeirat sehen sie durchaus Chancen, die Wirtschaftlichkeit der Linie zu steigern. Die SSB lehnt zwar vehement einen Parallelbetrieb der Linien 45 und 64 ab und verweist immer wieder darauf, dass die 45er-Busse zu groß seien, um bis auf die Waldebene zu fahren. Aber es gibt ja noch eine andere denkbare Variante, die Peter Metzler, der Vorsitzende des HGV Gablenberg beschreibt: „Am einfachsten wäre doch, die schwarzen 64er-Kleinbusse würden bis zum Ostenplatz fahren und die 45 aus Bad Cannstatt kommend auch nur bis dort.“ Damit wäre das Umsteigen – sofern überhaupt notwendig – an einen belebten Ort verlegt, an dem es verschiedene Anschluss möglichkeiten gibt. Dass der Bus den ganzen Tag lang fährt, halten die Gewerbetreibenden für wichtig, er könnte so eine direkte Verbindung für die Frauenkopfbewohner zum Ostendplatz bilden. Durchaus denkbar wäre auch, dass er wochentags außerhalb der Trainingszeiten der Vereine, also vor 16.30 Uhr, nicht auf die Waldebene abbiegt. Diese Möglichkeiten sind, zumindest öffentlich, noch nicht erörtert worden.

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Langsamer durch die Gablenberger Hauptstraße

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: Aus der RegionVeröffentlicht: Donnerstag, 29. November 2018 06:30Geschrieben von Ait Atmane
Zugriffe: 336

Aufmerksame Autofahrer werden die Tempo-40-Schilder bemerkt haben, die seit zwei Wochen sowohl bergauf- als auch bergabwärts montiert wurden. Vorher angekündigt war das nicht, allerdings stand die Gablenberger Hauptstraße als eine der möglichen Steigungsstrecken, auf denen Tempo 40 gelten soll, in der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans vom August 2018. Sie reiht sich damit in andere Straßen wie die Pischek-, Planck- oder Neue Straße ein, in denen diese Geschwindigkeitsbegrenzung schon seit vier Jahren gilt. Zug um Zug wurde die Regelung seitdem ausgeweitet.

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Ausweise beantragen

Hauptkategorie: Nachrichten und Infos aus Stuttgart GabelenbergKategorie: PolitikVeröffentlicht: Sonntag, 11. November 2018 08:30Geschrieben von Ait Atmane
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Parkraummanagement ab 1. Dezember

Ab 1. Dezember gilt das Parkraummanagement auch in weiten Teilen des Stuttgarter Ostens: am Stöckach und in Ostheim, in Teilen der Gänsheide und von Gablenberg. Auch ein kleiner Teil von Gaisburg ist betroffen. Die Stadtteile Frauenkopf und Berg bleiben vorläufig komplett ausgenommen vom Parkraummanagement. Ordnungsbürgermeister Martin Schairer stellte gemeinsam mit Stephan Oehler vom Amt für Stadtplanung und Birgit Wöhrle vom Amt für Öffentliche Ordnung das Projekt in Anwesenheit von Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier vor. Zahlreiche Besucher waren in das AWO-Begegnungs- und Servicezentrum Ostend gekommen, um sich über diese Form „moderner Urbanität“ zu informieren. Ziel ist, die Situation für Bewohner, aber auch für die Umwelt und den Verkehr zu verbessern sowie den Pendlerverkehr einzudämmen. Die neue Parkregelung wird in den Stadtbezirken eingeführt, wo besonders hoher Parkdruck herrscht. Parkscheinautomaten und Verkehrszeichen dafür sollen bis November aufgestellt werden.

Blaue Zone, orange Zone

Wo das Parkraummanagement gilt, kann in der Nacht von 22 bis 8 Uhr und an Sonn- und Feiertagen wie bisher geparkt werden. Von Montag bis Samstag von 8 bis 22 Uhr gelten neue Regeln. Im Bereich mit einem blauen P können die Bewohner für 30,70 Euro pro Jahr einen Bewohnerparkausweis erwerben. Damit ist das Parken in dem entsprechenden Teilgebiet gebührenfrei, man hat allerdings keine Garantie, einen Parkplatz zu finden. Gewerbetreibende haben die Möglichkeit, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Die gibt es für 120 Euro pro Jahr ohne Kennzeichenbindung. Alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen am Automat bezahlen, wenn sie parken. Ausgenommen sind aber Elektrofahrzeuge, die ebenso kostenlos parken. Ein orangefarbenes P kennzeichnet den Kurzzeitparkbereich: Dort, wo viele Geschäfte sind, wie in der Ostendstraße und der Gablenberger Hauptstraße, darf für maximal zwei Stunden geparkt werden. Tagsüber müssen alle dafür bezahlen, auch Anwohner. Für diese ist allerdings ab 19 Uhr und samstags schon ab 14 Uhr das Parken in dieser Zone frei. Für den Einzelhandel und die Geschäfte sei diese Regelung wichtig. Die „Brötchentaste“, die 30 Minuten Gratisparken erlaubt, bliebt dabei erhalten.

Wer bekommt einen Parkausweis?

Wer seinen Hauptwohnsitz im Gebiet hat und ein Auto, aber keine Garage und keinen Stell platz besitzt, kann einen Bewohnerparkausweis beantragen. Pro Person ist nur ein solcher Ausweis nötig, haben aber vier Familienmitglieder vier Autos, können sie vier Bewohnerparkausweise beantragen. Möglich ist dies online unter www.stuttgart.de/parkraummanagement  oder im Bürgerbüro. Die Ausweise wer den dann zugeschickt. Wöhrle rät dringend, die Ausweise rechtzeitig zu beantragen, um Verzögerungen zu vermeiden, da das Amt zirka 7 000 Bewohnerparkausweise ausstellen muss.

Die Zuhörer hatten zahlreiche Fragen zum künftigen Parkraummanagement, etwa nach der Überwachung, Parken vor Garagen, nach der Situation nachts und zum Be- und Entladen. Stadtplaner Oehler versicherte, dass durch das sogenannte „lernende System“ jederzeit nachjustiert werden könne. Weitere Informationen unter www.stuttgart.de/parkeninost .

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