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Feste sind nach wie vor kaum möglich - Brunnenfest und Martinimarkt sind abgesagt

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Corona ist noch nicht vorbei und damit leider auch noch nicht die ....

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Rund 3000 Quadratmeter werden neu gestaltet - Spielplatz wird aufgewertet

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Der Bagger steht schon bereit: Am „kleinen Spielplatz“ in der ....

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Mini-Festival rund um die Villa Berg - Klein, fein, im Freien

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Der Kultursommer im Park ist geschrumpft, aber immerhin vier ....

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Königsbäck möchte loslegen - Warten auf Genehmigung

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Wochenlang ist nichts passiert: Der ehemalige Feinkostladen und ....

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„Hörbild“ im Park der Villa Berg - Der Geist der verflossenen Zeit

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Eine Villa zu bauen kostet Geld, das war auch schon vor 200 Jahren ....

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Gablenberger Blog - News, Infos und Tipps aus Stuttgart Gablenberg

Logopädie am Bildschirm

Schwierige Zeiten und neue Erfahrungen

Eine logopädische Behandlung aus der Ferne, am Bildschirm, durchführen? Das war bisher kaum vorstellbar und wurde von den Kassen auch nicht bezahlt. Doch angesichts der Corona-Krise ist diese Möglichkeit zumindest vorläufig geöffnet worden. Eine ganz neue Erfahrung, sagt Logopädin Annette Mehwald, die in der „Sprach-Schmiede“ in der Gänsheidestraße praktiziert. Sie hat die Teletherapie schon mit einigen Patienten ausprobiert. Ein Ersatz für die persönliche Begegnung sei das natürlich nicht, sagt sie, aber doch eine spannende Erfahrung und vielleicht in der Zukunft eine ergänzende Möglichkeit.

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Sport ist möglich

Trotz Corona-Krise:

Kein Theater, kein Kino, kein gemütliches Essen gehen, Kontaktsperre und die Einstellung jeglichen Sportbetriebs. Aber ist es denn aktuell wirklich gar nicht mehr möglich, Sport zu treiben? Doch, klar, natürlich kann man sich fit halten!

Walken, Joggen, Fahrradfahren, … All diese Dinge, die man an der frischen Luft machen kann, vorausgesetzt man tut dies alleine, sind erlaubt. Und auch im Turnerbund Gaisburg (TBG) haben sich die verschiedensten Lösungen gefunden. Während manche Übungsleiterinnen ihren Teilnehmern regelmäßig Gymnastik-Übungen per E-Mail schicken, nutzen andere ihre WhatsApp-Gruppe, um sportliche Videos und Links weiterzuleiten, die zum Mitmachen anregen. Die Handballabteilung ist fleißig mit Skype unterwegs. Zu festen Trainingszeiten treffen sie sich – jeder natürlich in seiner Wohnung – um gemeinsam Sport zu treiben. Zusammen, und sei es auch nur über Videotelefonie verbunden, macht es einfach mehr Spaß. Und es funktioniert!

Neben vielen Sportangeboten, die im Internet zu finden und von denen viele, die sonst kostenpflichtig sind, aktuell kostenlos angeboten werden, gibt es ein Angebot, auf das der TBG als Stuttgarter Sportverein an dieser Stelle besonders hinweisen möchten. Die Aktion sport@home des Amts für Sport und Bewegung in Kooperation mit dem Sportkreis Stuttgart und den Stuttgarter Sportvereinen bringt unterschiedliche Angebote der Sportvereine mit einer täglichen Kurseinheit um 17.30 Uhr in die Wohnzimmer. Die Videos sind auf dem facebook-Kanal der Stadt, „Stuttgart – meine Stadt“, sowie unter www.stuttgart.de/corona online gestellt.

Der Turnerbund Gaisburg informiert auf seiner Homepage www.turnerbund-gaisburg.de über Neuerungen im Hinblick auf die Corona-Krise und die Ein schränkungen im Sportbetrieb. Außerdem kann der Homepage entnommen werden, ob Termine und Veranstaltungen abgesagt werden müssen.

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Kleine Könige der Lüfte

Mauersegler kommen

Im Rahmen des weltweiten Shutdown wegen der Corona-Pandemie bleiben zahlreiche Flugzeuge am Boden, da die meisten Fernflüge gestrichen sind. Der frei gewordene Luftraum bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Zugvögel. „Ziehende Vögel können wegen des stark reduzierten Fernflugverkehrs schneller nach Hause fliegen als üblich“, hat der NABU in einem gemeinsamen Projekt mit der Universität Tel Aviv festgestellt. Ob das auch für die Mauersegler gilt, die jedes Jahr u. a. im Alten Schulhaus Gablenberg bevölkern, wird sich zeigen. Der „Mauersegler beauftragte“ Rolf Kayser von MUSE-O ist skeptisch: „Sie haben ihren Rhythmus.“ Die etwa zehn Paare kommen recht zuverlässig Ende April o der Anfang Mai, um jeweils in einer der 18 Nistboxen zu brüten.

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Balkon statt Schleyerhalle

SWR Symphonieorchester am Therapeuticum Raphaelhaus

Das berühmte Symphonieorchester des Südwest-Rundfunks füllt normalerweise große Konzerthallen in Paris, Wien, Barcelona, den Salzburger Festspielen. Doch was ist jetzt schon normal? Andere Zeiten – andere Formate: Eine Uraufführung der besonderen Art fand am 7. April am Therapeuticum Raphaelhaus statt. Diese, seit Wochen abgeschottete Einrichtung der Behindertenhilfe, liegt mitten in einem Wohngebiet im Stuttgarter Osten. Seit 50 Jahren werden dort Menschen mit den höchsten Unterstützungsbedarfen betreut, unterrichtet, gepflegt, nehmen in therapeutischen Werkstätten am Arbeitsleben teil. Abgeschottet heißt: Das Leben findet größtenteils auf den Zimmern statt. Spaziergänge sind nur einzeln möglich. Die Familien begleiten ihre Lieben mit Wohlwollen aus der Ferne. Heute Morgen standen wieder Blumen an der Eingangstür. Letztes Wochenende Kuchen.

So werden Kontakte effektiv vermieden. Und dies ist wichtig. Sehr viele Menschen, die im Therapeuticum Raphaelhaus wohnen, gehören der Risikogruppe an: schwaches Immunsystem, komplizierte Krankengeschichten. Seit die Schule und die Werkstätten geschlossen sind, helfen alle Mitarbeiter im Wohnheim mit. „Es ist ein Segen, dass unsere Kollegen uns unterstützen. Wir mussten alle Kräfte mobilisieren, um die Grundversorgung aufrecht zu erhalten. Jeder tut, was er kann. Es gilt, Dienste rund um die Uhr abzudecken“, berichtet Ulrike Hoffmann, Heimleiterin der beiden Pflegeheime.

Das neue Format des Symphonieorchesters: Die Musiker spielen für Pflegeeinrichtungen, Seniorenheime und Krankenhäuser. Es kommen immer zwei Musiker, mehr ist nicht gestattet. Jedoch ist die Nachfrage in Seniorenheimen, Kliniken oder Einrichtungen für betreuungsbedürftige Menschen groß: „Unser Terminkalender hat sich rasch gefüllt“, erklärt Jasmin Bachmann, Organisatorin des Projektes, mit dem in dieser schwierigen und angespannten Zeit das SWR Symphonieorchester sowie der gesamte SWR, ein Zeichen unter dem Motto „FÜR EUCH DA #zusammenhalten“ setzen.

Aufgeregte Rufe vom Balkon. Im Innenhof packen die Mu siker funkelnde Hörner aus. Sobald das erste Lied angestimmt ist, wird es still. Dann, begeisterter Applaus! Die Fens ter der Nachbarhäuser sind aufgegangen, Menschen stehen auf den Balkonen und hören zu. Das neue Format findet großen An klang. Für das nächste Konzert sichern wir uns schon die Logenplätze!

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Corona-Helden gesucht

 

Aufruf der CAP-Lebensmittelmärkte

Angesichts der Corona-Krise suchen die CAP-Lebensmittel märkte im Unternehmensver bund Neue Arbeit nach Ehrenamtlichen, die aushelfen.

Die Corona-Krise trifft die CAP-Märkte gleich doppelt. Einerseits sind sie gerade in der jetzigen Situation wichtig, denn sie schließen in strukturschwachen Gebieten Versorgungslücken. Sie bieten älteren und gehbehinderten Menschen oft den einzigen Markt, der zu Fuß zu erreichen ist, so auch in Gaisburg.

Andererseits beschäftigen sie mindestens 40 Prozent schwerbehinderte Menschen, die zum Teil nicht voll belastungs- und leistungsfähig sind. Zusätzlich müssen Be schäftigte, die sich infiziert ha ben oder Kontakt zu Infi zier ten hatten, zu Hause bleiben. Darum suchen die CAPMärk te nun Corona-Helden, die in dieser schwierigen Si tuation ehrenamtlich einspringen und Aufgaben wie Regale einräumen und Lieferdienste für Alte und gehbehinderte Menschen übernehmen. Um die Mitarbeitenden zu schützen, gibt es in den CAPMärkten umfangreiche Vorsichts maßnahmen, etwa Handdesinfektion vor dem Betreten des Marktes, eine Höchstzahl an Kunden, die den Markt gleichzeitig betreten dürfen, Schutzmasken oder laufende Desinfektion im Markt.

Gesucht werden Ehrenamt liche für die Märkte in Stuttgart und in Mannheim. Mitmachen können alle, die mindestens 18 Jahre alt sind, keine Anzeichen einer Corona-Infektion an sich beobachten, keiner Risikogruppe angehören und die letzten 14 Tage in keinem Risikogebiet waren. Unter www.neuearbeit.de/corona helden gibt es Infos. Dort kann man sich auch registrieren.

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Traum geplatzt – neue Chance

Er hatte das Olympia-Ticket für Tokio schon in der Hand, doch im Finale glitt es durch seine Finger: Der 35-jährige Dauud Cheaib vom DJK Sportbund Stuttgart unterlag erst im Endspiel der Tischtennis-Olympiaqualifikation in Amann (Jordanien) gegen Ali Alkmadrawi (Saudi-Arabien) mit 1:4 Sätzen. Nur der Sieger des 64er-Feldes löste die Fahrkarte nach Tokio.
Teilnahmeberechtigt waren die besten Spieler der Länder Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Jordanien, Libanon, Jemen und der Vereinigten Arabischen Emirate. Cheaib hatte sich als libanesischer Einzelmeister im vergangenen Jahr für dieses Turnier qualifiziert.

Nach fünf Siegen in den ersten Runden bot er auch in den ersten drei Sätzen des Endspiels Paroli (9:11, 9:11, 11:6), ging dann im Topspin-Wirbel seines Kontrahenten Ali Alkmadrawi unter. Kurz nach dem Finale erhielt Cheaibs Traum neue Nahrung: „Im Mai findet nochmal ein Olympia-Quali-Turnier in Asien statt. Dafür bin ich mit diesem 2. Platz qualifiziert, hat mich der libanesische Verband informiert. Dort kommen sechs Spieler weiter nach Tokio.“

Dauud Cheaib hat das Tischtennis-Einmaleins als Neunjähriger im Stuttgarter Osten gelernt, war mit dem DJK Sportbund Stuttgart Deutscher Schüler-Mannschafts meister, spielte mit dem Klub zwei Jahre lang 2. Bundesliga und ist jetzt als Spitzenspieler des Teams auf dem Weg, den Regionalliga- Meistertitel zu erringen und damit den Wiederaufstieg in die 3. Bundesliga zu schaffen. Cheaibs Vater ist Libanese, deshalb hat er sowohl die libanesische als auch die deutsche Staatsangehörigkeit.

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Steine in der Einfahrt

Plötzlich lagen drei Findlinge in der Hofeinfahrt und trennten sie in zwei Teile. Das wäre eigentlich Privatsache, doch zumindest einer der Steinklötze kann Fußgängern gefährlich werden. Denn der Gehweg macht hier, zwischen den Hausnummern 77 und 81 in der Gablenberger Hauptstraße, einen Knick, und der oberste Brocken liegt deshalb genau auf der Achse, der man an dieser Stelle folgt. Bei schlechter Sicht oder wenn jemand sehbehindert ist, wird er schnell zur Stolperfalle.

Die Anwohner der beiden genannten Gebäude sind keineswegs alle glücklich mit dieser Situation. „Wir fahren gar nicht mehr bis zum Haus her“, sagte uns eine Wohnungs eigentümerin, die schon mehr als 50 Jahre in einem der Häuser wohnt. Die Steine seien beim Rückwärtsfahren schlecht zu sehen, weil sie nicht hoch genug sind, und eigentlich erfordert der Verkehr auf der Gablenberger Hauptstraße die gesamte Aufmerksamkeit. Auch das Müllfahrzeug, das die Papier tonnen leert, habe schon einmal unverrichteter Dinge wieder abgedreht, weil es nicht in den Hof einfahren konnte. „Keine Ahnung, wer das gemacht hat – wir wissen von nichts“, berichtet der Friseur im Erdgeschoss. Die Polizei sei auch schon vor Ort gewesen und habe die Situation angeschaut, schließlich handelt es sich um eine Feuerwehrzufahrt.

Warum die Steine hier liegen, weiß von den Gefragten niemand. Sie vermuten, dass die Klötze auf Betreiben der Eigentümergemeinschaft im zurückgesetzten Haus 79 hier abgelegt wurden. Bestätigt wurde uns diese Vermutung aber nicht – die Hausver waltung dieses Gebäudes hat auf die Anfrage unserer Zeitung und zwei Nachfragen nicht reagiert.

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