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Mauersegler-Saison ist beendet - Sperber in Sicht?

Ein Sperber wurde beim MUSE-O gesehen. Foto: Nabu/Michael Eick

Die Nistkästen sind leer, die „Mieter auf Zeit“ ausgeflogen. Gut 50 Jungvögel sind dieses Jahr in den verschiedenen Brutboxen in Gablenberg geschlüpft. Inzwischen haben sie sich gemeinsam mit den Vogeleltern auf den Weg ins warme Winterdomizil nach Afrika gemacht. „Der Bestand hat abgenommen“, bedauert Mauersegler-Experte Rolf Kayser vom Museumsverein Stuttgart-Ost, der seit vielen Jahren die Nistboxen unterm Dach des Alten Schulhauses Gablenberg ehrenamtlich pflegt.

Die Nahrung fehle. „Es gibt zu wenig Insekten“, so Kayser, der sich auch um verletzte und geschwächte Tiere kümmert, wie den ausgewachsenen Mauersegler, der lediglich 36 Gramm auf die Waage brachte – 45 Gramm muss er zum Überleben mindestens haben. Er wurde von Frau Wüst von der Kita Lichtstube gebracht. Da alle Vögel einen Namen erhalten, die Bezug zum Finder haben, nannte Kayser diesen „Wüstling“. Tierarzt Dr. Jörg Richter untersuchte den entkräfteten Vogel kostenfrei auf eventuelle Brüche und Rolf Kayser trans portierte ihn, wie später noch einen zweiten, per ICE in die Mauerseglerklinik von Christine Haupt nach Frankfurt zum Aufpäppeln.

Möglicherweise gibt es einen Neuzugang im MUSE-O. Auf dem Dach, über der Einflugschneise zu den Nistboxen, wurde ein etwas größerer Vogel beobachtet, der sich dort aufhielt und auch die Hinterlassenschaften im Hof waren unübersehbar. Die erste Vermutung, dass dort ein Alpensegler zu Gast war, zerstreute sich allerdings bei näherem Betrachten. Rolf Kayser installierte eine kleine Spionagekamera, konnte jedoch keinen Alpensegler entdecken. Es könnte sich bei dem Vogel aber um einen Sperber handeln, der die ein- und ausfliegenden Mauersegler observierte, mutmaßt Kayser. Kleinvögel stehen auf dem Speiseplan des Jägers, der eine verkleinerte Ausgabe des Habichts und damit der kleinste Greifvogel Deutschlands ist. Laut Nabu Baden- Württemberg ist der Sperber ein Kulturfolger und durchaus in Großstädten in Grünanlagen (Friedhöfen, Parks) anzutreffen. „Es ist eine schöne Gelegenheit, einen Greifvogel in der Stadt zu beobachten. Er darf aber keinesfalls gestört werden. Greif vögel sind streng geschützt und werden leider noch immer verfolgt“, so Pressesprecherin Kathrin Baumann.

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Mauersegler im Alten Schulhaus Gablenberg - Rolf Kaysers gefiederte „Lieblingsmieter“ fühlen sich wohl


Mauersegler Foto: Nabu / Andreas Schaefferling

Die Mauersegler im Alten Schulhaus in Gablenberg scheinen sich sichtlich wohl zufühlen, in ihren komfortablen Appartements unter dem Dach des MUSE-O. Jahr für Jahr steuern die Gäste nach ihrem Winteraufenthalt im Süden die insgesamt 18 Nistboxen im Alten Schulhaus in Gablenberg an, die seit vielen Jahren von dem Mauerseglerexperten sorgfältig gepflegt werden. Rolf Kayser weiß, dass viele der wendigen Flugkünstler „Dauermieter“ sind. Sie belegen immer die gleichen Kästen zum Brüten über viele Jahre hinweg.

Damit sie sich wohlfühlen, unternimmt der Vogelfachmann vom MUSE-O einiges. Ab Mitte Mai inspizieren die Nachzügler, die nicht brüten, das ornithologische Mehrfamilienhaus. Da verhalten sich die Mauersegler nicht anders als menschliche Urlauber: Sie „reservieren“ quasi vorsorglich ihre Box und ziehen dann im nächsten Jahr ein, berichtet Kayser. Der Mauerseglerexperte hat dieses Jahr acht Brutpaare gesichtet. In zwei Nistboxen warten Einzelvögel noch auf den Partner, der vermutlich im zweiten, großen Schwung aus Afrika einfliegt.

Bei Dach- und Fassadenrestaurierungen werden leider oft Nistplätze verschlossen. So wird der Zugvogel langsam aus den Siedlungen verdrängt, stellte der Nabu fest. Dabei ist es mit einfachen Mitteln möglich, sowohl die menschlichen Bedürfnisse als auch die des Mauerseglers zu erfüllen. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Nistkästen, auch zum Selbermachen. Bauanleitungen stehen auf der Nabu-Homepage unter www.nabu.de.

Normalerweise beginnt am Mitte Juni die beliebte Piep-Show, wenn der flaumige Nachwuchs frisch geschlüpft ist. Ob das geschützte Bird-Watching in diesem Jahr durchgeführt werden kann, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Für das „Mauersegler-Kino“ hat Rolf Kayser Mini-Kameras in den Brutkästen installiert. Unter Umständen haben Besucher dann bis Ende Juli jeden Mittwoch, ab 19 Uhr, Gelegenheit, die Nestlinge zu beobachten. Das muntere Treiben wird per Beamer live auf eine Leinwand unterm Dach des MUSE-O übertragen, wenn Rolf Kayser von Box zu Box schaltet.

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Mauerseglernistkästen im Alten Schulhaus Gablenberg - Das Sommerquartier ist gerichtet

Wenn Ende April/Anfang Mai die Mauersegler unterm Dach des Alten Schulhauses Gablenberg Quartier beziehen, ist alles picobello gerichtet. Dann hat Rolf Kayser vom Museumsverein Stuttgart-Ost die insgesamt 18 Nistkästen der Beobachtungsstation im MUSE-O sorgfältig gesäubert und von Parasiten befreit. Auch wenn Corona immer noch viele Lebensbereiche lähmt, die Langstreckenzieher hindert die Pandemie nicht daran, rechtzeitig zum Brüten aus ihrem Winterdomizil in Afrika gen Norden aufzubrechen.

Eine Woche bis zehn Tage nach Ankunft des jeweiligen Mauersegler-Pärchens legt das Weibchen im Normalfall zwei Eier. Etwa 20 Tage später schlüpfen die Jungvögel. Rolf Kayser hofft, ab 16. Juni bis Ende Juli wieder das beliebte Live-Streaming per Beamer aus dem ornithologische „Mehrfamilienhaus“ anbieten zu können. Interessierte Besucher erwartet dann immer mittwochs um 19 Uhr eine Piep-Show mit dem geschlüpften Nachwuchs aus den Mauersegler-Brutboxen.

Der Vogel-Experte hat für das „Mauersegler-Kino“ Minikameras in einigen Nistboxen installiert, mit denen das muntere Treiben des gefiederte Nachwuchses in der Kinderstube unterm Dach des Alten Schulhauses auf eine Leinwand übertragen wird. Dazu gibt es viel Wissenswertes über die Flugkünstler aus dem reichen Erfahrungsschatz des Mauersegler-Kenners. Wer einen verletzten Mauersegler findet, kann sich an Rolf Kayser wenden.

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Mauersegler-Nistkästen im MUSE-O sind wieder leer Flugkünstler auf der Rückreise

Einige Wochen lang konnte man dem munteren Treiben in der Kinderstube der Mauersegler unterm Dach des MUSE-O per Live-Stream zusehen. Gut 30 Interessierte haben von der „Piep-Show“ in dieser Zeit Gebrauch gemacht. Nun haben sich die kurzbeinigen Flugkünstler auf den langen und gefahrvollen Rückweg Richtung Afrika gemacht, wo sie südlich der Sahara überwintern, bis sie im nächsten Frühjahr hoffentlich wieder zahlreiche der 18 Nistkästen im Alten Schulhaus Gablenberg zum Brüten belegen.

Allerdings gab es auch den einen oder anderen Spätzünder, wie Peter Metzler vom Museumsverein Stuttgart-Ost berichtet. In seinem privaten ornithologischen „Mehrfamilienhaus“ mit neun Nistkästen war Vollbelegung. Etwa 18 Junge schlüpften termingerecht, bis auf einen Nachzügler. Er ließ sich bis Mitte Juli Zeit und war damit zur pünktlichen Abreise Anfang August in den Süden zu schwach. Die ausdauernden Segler brauchen etwa 42 Tage, um für die viele tausend Kilometer lange Strecke kräftig genug zu sein. Mauersegler gelten als sehr soziale Tiere. Obwohl der Großteil der kleinen Vögel bereits weg war, wurde der Nestling weiterhin von einem Elternteil versorgt und hat hoffentlich die Reise Richtung Süden unbeschadet überstanden. Denn im Gegensatz zum Ferienflieger gibt’s bei Mauerseglern keinen Bord service.

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Erfassung der Tier- und Pflanzenwelt Kartierungen bis November

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) kartiert bis Ende November die Flora und Fauna im Stadtgebiet. Dabei werden Tiere wie Insekten, Vögel und Fledermäuse sowie Pflanzen aller Art auf wenigen Stichprobenflächen ausschließlich im Außenbereich erfasst.

Eine Zuordnung von Ergebnissen zu Grundstückseigentümern oder Bewirtschaftern findet bei der Erfassung und Auswertung der Kartierungen nicht statt. Es werden auch keine dauerhaften Markierungen auf der Fläche vorgenommen. Die Untersuchungen erfolgen im Auftrag der LUBW. Im Rahmen dieser Erhebungen ist es den Kartierern als Beauftragten der LUBW grundsätzlich erlaubt, Grundstücke ohne vorherige Anmeldung zu betreten (Paragraph 52 Naturschutzgesetz). Die Kartierenden sind in der Regel alleine im Gelände unterwegs und beachten den gebotenen Mindestabstand, sodass bei der Kartierung die derzeit geltenden Vorgaben zur Kontaktbeschränkung und Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus eingehalten werden.

Kartierungen von Fauna und Flora liefern Aussagen über den Zustand von Natur und Landschaft. Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und zugleich staatliche Einrichtung. Sie berät und unterstützt die Landesregierung sowie der Umwelt- und Naturschutzverwaltung in Baden-Württemberg. Auf Grundlage der erhobenen Daten wird regelmäßig ein Umweltzustandsbericht für Baden-Württemberg erstellt.

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Alles für Garten und Balkon - Das Heinzelmännchen Handwerker Team informiert:

Sommerurlaub auf dem eigenen Balkon oder der heimischen Terrasse

Sommerurlaub auf dem eigenen Balkon oder der heimischen Terrasse liegt in diesem Jahr im Trend. Um die entsprechende Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, gilt es einiges zu beachten. Ob grüne Insel, wohnliche Ruhe-Oase oder modern gestalteter Treffpunkt für Familienfeste und Grillpartys, der Fachmann gibt wichtige Tipps zur individuellen Gestaltung und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Die Größe und die Lage des Balkons oder der Terrasse sind ausschlaggebend bei der Gestaltung. Wenn die Sanierung des Bodens ansteht, stellt sich die Frage nach dem richtigen Belag. Ist das „verlängerte Wohnzimmer“ nach Osten ausgerichtet, speichert ein Bodenbelag aus Fliesen die wärmende Morgensonne. Holzbeläge oder Outdoor- und Rasen-Teppiche sind ideal für Südlagen. Dort ist Sonnenschutz, wie Markisen, unerlässlich; gemeinsam mit dem Spezialist für Wohnberatung findet sich die passende Lösung. Auf der Westseite können Möbel aus Metall auch von der Nachmittags sonne noch unangenehm heiß werden. Hier rät der Schreiner zu Holz. Bei Nordlagen sind ebenfalls Balkonböden aus Fliesen ideal, die schneller trocknen als beispielsweise Terrassendielen aus Holz.

Eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt in den Abendstunden für eine schöne Atmosphäre. Bei der Planung der Elektroinstallation und der Gartenbeleuchtung hilft der Fachmann, ebenso beim Anbringen eines Heizstrahlers, wenn die Abende wieder kühler werden. Ehe es so weit ist, müssen Blumen und Pflanzen die Hitze des Sommers überstehen. Zum täglichen Gießen wird ein entsprechender Wasseranschluss im Garten oder am Haus benötigt. Der Sanitärfachmann führt Installationsarbeiten handwerklich zuverlässig aus.

Natürlich will man auf dem Balkon oder der Terrasse ungestört von Nachbars Blicken sein. Für Abhilfe sorgt ein Sichtschutz aus Holz oder verschiedenartigen Stoffen. Aber auch mit einer Pergola lässt sich eine Terrasse abgrenzen. Sie dient gleichzeitig als Rankhilfe für Kletterpflanzen. Mit Verglasungen von Terrasse oder Balkon lassen sich wohlige Oasen schaffen. Wer trotz Verglasung nicht auf Outdoor-Feeling verzichten möchte, kann vom Fensterbauer mobile Glaswände einsetzen lassen. Bei offenen Balkon- oder Terrassen türen sollte zudem an Insektenschutz gedacht werden, damit der Innenraum frei von Fliegen und Käfern bleibt und man den Sommer in vollen Zügen genießen kann.

Ihre Heinzelmännchen-Handwerker beraten Sie gerne.

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Piep-Show ab 17. Juni - Mauersegler sind im Alten Schulhaus Gablenberg

Der Mauersegler hat sich in Städten und Dörfern als ein echter Kulturfolger angesiedelt, wo er unter den Dächern von Altbauten, wie im Alten Schulhaus Gablenberg, aber auch in anderen Gebäudenischen geeignete Wohnstuben findet. Mauerseglerexperte Rolf Kayser vom MUSE-O rechnet dieses Jahr wieder mit mindestens sechs Brutpaaren in den Nistboxen im Alten Schulhaus. In die Boxen in seinem Haus sind vier Paare eingezogen und in den Kästen bei Peter Metzler haben ebenfalls bereits sieben Vogeleltern- Paare ein Zuhause gefunden.

Rolf Kayser hat die Brutstätten der Mauersegler im Alten Schulhaus vor Ein treffen der Zugvögel ab Ende April wieder picobello auf Vordermann gebracht und sie von Parasiten befreit – trotz erschwerter Bedingungen. Der Strom war ausgefallen. Vogelliebhaber müssen jedoch keine Sorge haben, die Elektrizität ist wieder hergestellt, die Piep-Show kann Mitte Juni, ge nauer am Mittwoch, 17. Juni um 19 Uhr, beginnen. Bis Ende Juli haben Besucher jeden Mittwoch Gelegenheit, den gefiederten Nachwuchs im „Mauersegler-Kino“ zu beobachten. In einigen Nistboxen sind Minikameras installiert, die das muntere Treiben in der Kinderstube unterm Dach des Alten Schulhauses per Beamer live auf eine Leinwand übertragen. Diese Einblicke sollen auch dieses Jahr für Interessierte möglich sein, wobei allerdings Hy giene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden müssen und deshalb der Zugang möglicherweise beschränkt ist.

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Ausflüge mit dem TBG

Kletterwald und Wanderung

Am Sonntag, 28. Oktober lädt die Ski- und Natursportschule Mitglieder und Freunde des Turnerbundes Gaisburg zur Wanderausfahrt am Altneckar von Freiberg am Neckar nach Bietigheim-Bissingen ein.

Treffpunkt ist um 10 Uhr an der U-Bahn-Haltestelle Gais - burg. Von dort geht es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis nach Freiberg am Neckar. In Beihingen kann die Amadeuskirche besichtigt werden, welche im Innenraum mit mittelalterlichen Fresken und Renaissancemalerei bestückt ist. Am Altneckar angelangt, ist ein Blick von der Brücke auf das Gewässer eine kurze Verschnaufpause wert. Weiter geht es nach Großingersheim, zum Weiher Krautschüssel und wieder nach Bietigheim-Bissingen. Die Länge der Wanderung beträgt rund 13 km, wobei 140 Höhenmeter zu bewältigen sind. Eine Einkehr ist geplant. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für Kinder bietet der Jugend - ausschuss des TBG am Sonntag, 20. Oktober einen Tagesausflug in den Waldklettergarten an. Nähere Informa tio - nen gibt es in Kürze im Internet unter www.turnerbundgaisburg. de oder bei der Geschäftsstelle unter 466000

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Gartenarbeit auf Brasilianisch

Gartenarbeit auf Brasilianisch

Zwölf Schülerinnen packten freiwillig in der Hitze an

„Viele Hände, schnelles Ende“: Sabine Metzger vom Bezirksverband der Gartenfreunde gab das Motto aus, zwölf Schülerinnen aus Rio de Janeiro und ihre Lehrer packten an. Sie schaufelten und schleppten im „Kirschgarten“ in der Kleingartenanlage Klingenbach Substrat für das Gründach einer Laube, unbeirrt von rund 30 Grad im Schatten.

Die zwölf Mädchen aus Rio sind in freiwilliger Arbeit geübt: Sie engagieren sich alle im Sozialprojekt ihrer brasilianischen Schule. Und weil das renommierte Colégio Cruzeiro in Rio einst eine deutsche Schule war und noch heute mit Deutsch als erster Fremdsprache arbeitet, hatten die 16-Jährigen auch keine Verständigungsprobleme. Sie verbrachten insgesamt drei Wochen in Deutschland, zunächst in Berlin, dann in Gruppen aufgeteilt in verschiedenen Städten. Die Stuttgarter Gruppe war sehr angetan von der Schwaben-Metropole, in der sich zur Zeit ihres Aufenthalts die Feste und Festivals aneinanderreihten. Vormittags Deutschunterricht im Anglo-American Institut, nachmittags Exkursionen – und an ihrem einzig freien Nachmittag in der Woche schleppten die Mädchen also Eimer. Zusammen mit Sabine Metzger und Waltraud Ulshöfer, der Frau von Oberbürgermeister Fritz Kuhn, kamen sie in die Kleingartenanlage am Klingenbach, wo Kuchen, Brezeln, Äpfel und Getränke warteten. Organisatorin Metzger erklärte die besondere Bedeutung des Kirschgartens, der als Gemeinschaftsfläche für Schulen und Kindergärten dient. Aber auch die Kleingartenanlage insgesamt, so klein sie ist, sei sehr wichtig, gerade weil sie mitten in der Stadt zwischen großen Gebäuden liegt.

Dann hieß es schaufeln, Eimer tragen und aufs Dach hoch reichen, wo das Substrat verteilt wurde. Eine zehn Zentimeter dicke Schicht – also insgesamt 1,5 Kubikmeter Substrat sollte am Ende die Folie abdecken, als Wasserspeicher für Kühlung der Laube sorgen und zudem bepflanzt werden. Die Laube wurde kürzlich bei der Erweiterung des Kirschgartens gerichtet, das Gründach fehlte allerdings noch. „Für uns ist das wunderbar, dass das heute passiert“, sagte Metzger, „es ist wirklich eine echte Hilfe für uns.“ Sie mahn te die Mädchen immer wieder, ausreichend zu trinken und sich bei der Hitze nicht zu überfordern: „Geht nicht über eure Grenzen!“ „Der Brasi lianer kennt keine Grenzen“, hielt Matthias Baumann, Deutschlehrer an der brasilianischen Schule, dagegen – was die Mädels eifrig bestätigten. Überhaupt verkörperte die se rein weibliche Gruppe Frauenpower pur. „Wir brauchen keine Männer, wir sind selbständig!“, merkte Isabela an.

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Trainieren für den Abflug

Jungvögel bereiten sich vor

Die Lebensbedi ngungen für Mauersegler werden immer schwieriger. Im Zuge von Renovierungen und Neubauten gehen viele ihrer Nistplätze verloren, und kaum jemand denkt daran , gezielt  Nistmöglichkeiten für die faszinierenden Vögel einzubauen. Das Insektensterben, das mittlerweile nicht mehr zu leugnen ist, entzieht ihnen zudem die Nahrungsgrundlage.

In vielen Städten ist  die Zahl der Mauersegler deshalb zurückgegangen. Auch im Alten Schulhaus war die Belegung durch die Sommergäste in diesem Jahre her mager; vorallem aber zogen die Brutpaare relativ wenig Jungvögel groß. Acht von 18 Boxen waren belegt, in s gesamt hat Rolf Kayser hier neun Junge gezählt. Anfang Juli wurde noch ein Eibebrütet – ob mit oder ohne Erfolg, lässt sich an dieser Stelle noch nicht sagen. Zum Glück gibt es aber auch erfreuliche Nachrichten. So hatten Sybille und Peter Metzler, die Nistboxen in ihrem Haus eingebaut haben , „Vollbelegung“ mit 8  Paaren und 21 Jungvögeln.

Demnächst machen sich die Vögel auf nach Afrika, um dort das Winterhalbjahr zu verbringen. Die Jung vögel trainieren vorher in ihren Nistboxen mit einer Art „Liegestützen“ ihre Flugmuskeln, was lustig anzusehen ist. Gleichzeitig reduzieren sie so ihr Gewicht vor dem Ausfliegen. Bei der Langen Ost Nacht bietet sich noch einmal die Gelegenheit, ab 20  Uhr ganz oben unterm Dach im Alten Schulhaus nachzusehen, was die Kamera aus den Nistboxen überträgt.

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